Darin versammeln sich Einzelpersonen, Gruppen und Gemeinden, die jesuanisch - zeitgemäß - geschwisterlich leben und gemeinsam das kirchliche und gesellschaftliche Leben durchdringen wollen.

Dabei ist das persönliche Vorbild genauso wichtig, wie die notwendigen strukturellen Voraussetzungen, das Leben als Mensch genauso wie das Wirken von Gemeinschaften.

Lesen Sie weiter und soweit Sie wollen, schreiben Sie uns Ihre Sicht. DANKE!

 

Was sind die Ziele und Prinzipien?

Gemäß dem Auftrag Jesu wollen wir seine das Leben fördernde und Verletzungen heilende Botschaft des Evangeliums allen Menschen verkünden. Damit die christliche Botschaft für Menschen in der Welt von heute verstehbar und hilfreich erlebbar wird ist eine zeitgemäße Erneuerung der römisch-katholischen Kirche nötig. Diese umfasst Lehre, Leben und Strukturen. Die theologische Lehre ist unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und den Zeichen der Zeit ständig weiter zu entwickeln. Was gefordert wird sollte auch selbst gelebt werden. Verkrustete Strukturen sind aufzubrechen, das Leben fördernde und den Dialog unterstützende Strukturen sind zu schaffen.
Reformschritte können nur gelingen, wenn Würde, Freiheit und Gewissensentscheidung aller Menschen geachtet und ein Leben in Geschwisterlichkeit und Dialog ermöglicht werden. Zeitgemäß glauben erfordert allen Menschen gegenüber die gleiche Würde anzuerkennen und eine umfassende Geschwisterlichkeit – auch innerhalb der römisch-katholischen Kirche – zu leben. Das gilt allen Menschen gegenüber, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Alter, Familienstand, Bildung, Einkommen, gesellschaftlicher Stellung, Leistung oder sexueller Prägung.

Ziele der Reform

    • Wissenschaften in Lehre, Leben und Strukturen berücksichtigen
    • selber leben was gefordert wird
    • Menschenwürde beachten
    • Gewissensentscheidungen respektieren
    • Geschwisterlichkeit leben
    • Im Dialog bleiben

 

Was folgt aus den Prinzipien?

Die Achtung vor der Würde und der Gewissensentscheidung aller Menschen und einem Leben in Geschwisterlichkeit und Dialog haben zur Folge, dass alle Kirchenmitglieder ohne Einschränkungen am Leben der Kirche teilnehmen können und dass sie die Möglichkeit zur Mitsprache bei Entscheidungen haben, die sie betreffen.
Solche Entscheidungen sind zum Beispiel Personalentscheidungen – vom Pfarrsekretariat bis zum Bischof von Rom. Es geht auch um verbindliche Mitsprache in pastoralen, finanziellen, rechtlichen und organisatorischen Fragen.
Was gemeinsam ist, erfordert Einmütigkeit. Aufgaben sind Dienste an der Gemeinschaft.
Mit der Ermöglichung von geschwisterlichen Strukturen muss aber auch ein Abbau von ungeschwisterlichen Strukturen einhergehen.

Folgerungen aus den Prinzipien:

    • Uneingeschränkte Teilnahme am Leben der Kirche
    • Mitsprache bei Entscheidungen
    • Einmütigkeit
    • Aufgaben sind Dienste an der Gemeinschaft
    • Abbau von ungeschwisterlichen Strukturen

 

Welche konkrete Anliegen sind gemeint?

Mit dem geforderten Abbau von ungeschwisterlichen Strukturen ist eine Rücknahme verschiedener Ungerechtigkeiten gemeint: die volle Integration wiederverheirateter Geschiedener oder homosexuell geprägter Menschen, gleiche Rechte für Frauen und Männer, die gleichberechtigte Einbindung von Frauen in kirchenleitende Funktionen, die Möglichkeit des Priesters, sich hinsichtlich seiner Lebensform zwischen Zölibat und Ehe zu entscheiden und ein respektvoller Umgang mit Partnerinnen und Kindern von Priestern.
Ein wichtiger Punkt bleibt nach wie vor eine das Leben und die Liebe bejahende, würde- und verantwortungsvolle Sexualität.

Rücknahme verschiedener Ungerechtigkeiten:

    • Volle Integration wiederverheiratet Geschiedener
    • Volle Integration homosexuell geprägter Menschen
    • Würde- und verantwortungsvolle Sexualität
    • gleiche Rechte für Frauen und Männer
    • Wahlmöglichkeit der Lebensform des Priesters
    • Frauen in kirchenleitenden Funktionen

 

Wie soll das geschehen?

Wir wollen Gespräch und Dialog in persönlichen Begegnungen, bei Veranstaltungen, in Kontakten mit allen Menschen - insbesondere mit den Verantwortlichen in der Kirche und Gesellschaft - sowie via Medien und in der Öffentlichkeitsarbeit pflegen. Dabei setzen wir auf Wertschätzung, Argumentation und Erleben und verzichten auf Machtgehabe oder bloße Provokation. Alle die mitmachen, fühlen sich für die Erreichung des Ziels verantwortlich. Wir streben umfassende Transparenz durch Information an und suchen Entscheidungen in Einmütigkeit.
Wir streben die Bildung und Vernetzung selbständiger Gemeinschaften an, in denen die Botschaft Jesu zeitgemäß, eigenverantwortlich und geschwisterlich im Dialog und im Dienst an den Menschen sowie in einmütiger Kooperation mit anderen Gemeinschaften gelebt wird. Dies erfordert eine zeitgemäße Glaubensvermittlung und Auslegung biblischer Texte samt Lehraussagen der Kirche sowie ein gemeinsames Leben und Feiern in dem „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst" aller erfahrbar wird. So werden diese Gemeinschaften zu unverzichtbaren Orten der Begegnung und Hilfe, der Erfahrung und des Dialogs.
Wir betrachten Ökumene und interreligiösen Dialog als unverzichtbar, um die gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Vielfalt wahrzunehmen und nach Verständnis und gemeinsamen Wegen zu suchen.

Wege zur Umsetzung:

    • Argumentation, Gespräch und Dialog
    • Gemeinschaften sind Orte der Erfahrung, Kooperation und des Dialogs
    • Zeitgemäße Glaubenslehre und Exegese
    • Ökumene und interreligiöser Dialog

 

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