Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Holztrattner Magdalena 120Zum Thema "Christlich – sozial und politisch?/" schrieb in der Wochenschrift DIE FURCHE 8/2019, vom 21. Februar 2019, die Leiterin der Katholischen Sozialakademie, Magdalena Holztrattner, nachstehenden, lesenswerten Beitrag.

Darin geht Holztrattner dem Zusammenhang nach, wieso ist die Frage des Christlichen untrennbar mit jener des Sozialen verbunden und gibt sozialethische Orientierungslinien.

Weißenböck FJ 120Franz Josef Weißenböck hat für die Nummer 2018/2 von „pfarre>aktuell“, dem Pfarrblatt des Seelsorgeraums Feistritztal, nachstehenden Beitrag verfasst.

Darin befasst er sich mit der Frage, wie Glaube und Politik zusammen passen. Der Journalist  steigt mit der Ansage ein: "Kein mündiger Mensch kann „unpolitisch“ sein" und verweist im Anschluss als Theologe auf Jahwe, der das Leid seines Volkes sieht, Mitleid zeigt und aktiv wird. Ebenso verweist er auf die politischen Kampf-Ansagen, in denen die Christen den auferweckten Jesus als ihren Herrn bezeichneten und nicht den Kaiser oder Kardinal Theodor Innitzer im Gegenlicht des politischen Führers Adolf Hitler Christus als den einzigen Führer bezeichnete. Und auch heute sind Statements und Handlungen der Christen gefragt, um gegen den unmenschlichen Zeitgeist Alternativen der Menschlichkeit zu stellen.

Schüller Thomas 120Das Internet-Portal feinschwarz.net hat nachstehenden Beitrag am 11. Februar 2019 veröffentlicht. Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller forderte wenige Tage zuvor den Rücktritt des Eichstätter Bischofs, Gregor Maria Hanke. Ursache war ein Prüfbericht wonach "der ehemalige stellvertretende Finanzdirektor und einer seiner Geschäftspartner mit riskanten Immobiliengeschäften in den USA etwa 60 Millionen aufs Spiel gesetzt hatten, von denen wohl ein Großteil verloren ist", berichtet die Tagespost. Schüller sieht Hanke in der Verantwortung, auchwenn ihm keine unmittelbare Beteiligungan den Taten nachgewiesen werden kann. „Die einzig denkbare Antwort Hankes für mich auf den Prüfbericht wäre sein Rücktritt“, erklärte Schüller gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“. Gleichzeitig lobte er die Anzeigen Hankes, die die Aufdeckungen einleiteten.

Zeit-online brichtete ausführlich darüber.

Hurka STANDARD Ausschnitt 120kirche in klDas System der Alleinentscheidungen durch klerikale Männer ist am Ende. Seit langem wird es kritisiert und widerspricht dem Geist Jesu nach Geschwisterlichkeit. Die Ereignisse im Zusammenhang mit der Versetzung von Alois Schwarz zeigen das wieder einmal deutlich.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert den in der Ausgabe 02/2019 der Monatsschrift KIRCHE IN abgedruckten Beitrag.

Schon die Ankündigung des Wechsels vom Gurker Bischofsstuhl nach St. Pölten war auffallend. Menschen außerhalb Kärntens fragten sich, warum tut sich das der 65-jährige Bischof Schwarz an. Nur, weil es Rom, wer auch immer damit gemeint sein kann, so will?

Zwingli Ulrich 120Vor 500 Jahren begann Ulrich Zwingli (1484-1531) am Großmünster in Zürich zu wirken. Er und der aus Frankreich stammende und in Genf lehrende Johannes Calvin (Schöpfer der Genfer Kirchenordnung und des Zweiten Genfer Katechismus) gelten als die Begründer der Helvetischen Bekenntnisses.

Die Linzer Kirchenzeitung brachte am 3. Jänner 2019 nachtehenden Artikel zum Erbe Zwinglis.

Baatz Ursula 120Ursula Baatz berichtet im SPECTRUM der Zeitschrift „Die Presse“ am 28. Oktober 2018 wie die Kirchenleitung gewachsene und bewährte Strukturen gegen den Willen der Menschen zerstört. In diesem Beitrag beschreibt die erfahrene ORF-Journalistin konkret, was in einer Wiener Pfarre passiert ist. Ein gut funktionierender und von den Eltern gerne in Anspruch genommener Kindergarten wird in der „Pfarre NEU“ zugesperrt und ein lösungsorientierter Dialog systematisch abgewürgt. Eine Skandalgeschichte.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert nachstehend den Beitrag.

Heimbach Steins Marianne 120Das Thema Migration ist nicht nur in den Medien, sondern auch im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn oder wo sonst Menschen miteinander ins Gespräch kommen alltäglich geworden. Oft fehlen dabei Fakten und viel wird aus dem Boulevard zitiert und in gehörten Geschichten als Angst verpackt weiter gegeben.

In der im September 2018 erschienen HERDER KORRESPONDENZ SPEZIAL hat die am Institut für christliche Sozialwissenschaften lehrende Professorin Marianne Heimbach-Steins nachstehenden Beitrag veröffentlicht, der sich mit der ethischen Frage und der notwendigen umfassenden Betrachtung auseinandersetzt.

Loretan Adrian 120Der in Luzern lehrende Schweizer Staatskirchenrecht- und Kirchenrechtprofessor Adrian Loretan hat den 70. Jahrestag der Menschenrechte zum Anlass genommen, um an die kirchliche Situation sowie deren Geschichte mit den Menschenrechten zu erinnern. In einem Beitrag auf feinschwarz.net stellt er u.a. fest, "Es gibt keine menschenrechtsfreien Zonen, auch nicht in der Kirche."

Eine Institution, die Kinder missbraucht, Frauen diskriminiert und Frauen und Männer die geweiht werden wollen die Ehe verwehrt muss sich fragen lassen, wie haltest du es mit den Menschenrechten. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben ladet Sie ein, nachstehenden Beitrag zu lesen.

Haering Hermann3 120Der Deutsche Theologe Hermann Häring hat nachstehende, wohlwollend-kritische Analyse zum Schlussdokument der XV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode verfasst. Diese fand vom 3. bis 28. Oktober 2018 unter dem Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ in Rom statt.

Darin stellt er fest, dass die genannten Probleme bekannt sind, die Bischöfe bisher darauf nur unzureichend reagiert hätten. Trotz positiven Grundtons der Schlusserklärung bleibt sie jedoch in der alten Theologie verhaftet. Es ist zweifelhaft, ob die Bischöfe die selbstgewählte Rolle der Begleiter ausfüllen werden können, weil sie sich zumeist als Hüter des Glaubens und Herren des Lehramtes sehen. Ob die Kirche auf einem Weg zu mehr Synodalität ist, in der die anstehenden Fragen unter echter Mitwirkung der Betroffenen einer praktischen Lösung zugeführt werden können, muss sich erst zeigen.