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Heine Susan 120Die gesellschaftlichen Debatten über neu nach Österreich gekommene Menschen - insbesondere muslimischen Glaubens - ist stark von Ängsten geprägt. Geflüchtete Menschen seinen "vielfach Wirtschaftsflüchtlinge", gefährden unsere Sicherheit und passen nicht zu "unserer Leitkultur".

Solche Urteile, noch dazu wenn sie undifferenziert, nicht konkret, sondern verallgemeinert vorgetragen werden bergen die Gefahr in sich, Angst zu verbreiten und unsere Gesellschaft zu spalten.

Mit der Angst hat sich die habilitierte Religionspsychologin und promovierte Evangelische Theologin Susanne Heine in einem Beitrag in der Zeitschrift "theologie aktuell", Heft 01 / 2017/18, auseinandergesetzt. Ihr letztes Buch  "Christen und Muslime im Gespräch" bietet eine fundamentale Grundlage zum Gespräch zwischen Christen und Muslime.

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Mitschke Collande Thomas von 120Die Kirche debattiert über die falschen Themen, meint Thomas von Mitschke-Collande. Der Unternehmensberater sagt: Es muss weniger um Zölibat und Frauendiakonat gehen und mehr um die Rolle der Gläubigen. Das sagt er in einem Interview mit Johanna Heckeley für katholisch.de.

Dabei meint er, es gibt zu viele interne Sitzungen, die nur den Mangel verwalten. Es fehle an grundsätzlichen Diskussionen darüber, wie man Kirche in 20 oder 30 Jahren organisieren und gestalten will und wie man Glaubensinhalte so formuliert, dass sie für den Menschen des 21. Jahrhunderts relevant sind.. Ineinem Bild: Die Kirche diskutiert gerade die Inneneinrichtung und merken nicht, wie das Dach lichterloh brennt. Es liegt an uns, ob die Kirche Zukunft hat und Wir haben keinen Priestermangel, sondern einen Weihemangel stellt von Mitschke-Collande fest.

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Ebertz Michael N 120Vor beinahe zwei Jahren hat der Freiburger Religionssoziologe Michael N. Ebertz in einem Interview mit Kilian Martin von katholisch.de die Rede von Franziskus vor den deutschen Bischöfen zum Abschluss ihres Ad-limina-Besuchs im Vatikan kritisch kommentiert. Bei aller berechtigter Kritik am gegenwärtigen Zustand von Kirche und Gesellschaft dürfe aber niemand abgewertet werden, sagt Ebertz.

Nachstehend hat das Netzwerk: zeitgemäß glauben dieses Interview dokumentiert.

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Hecht2011 120In der Zeitschrift Bibel heute Nr. 211 (3/2017) analysiert die Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin für Bibelpastoral beim Katholischen Bibelwerk Stuttgart Anneliese Hecht in der Augustausgabe auf Seite 22-23 die Zeichen bei den gegenwärtigen Eucharistiefeiern und plädiert für mehr Mahl in der Eucharistie. Die ursprüngliche Form des "letzten Abendmahls" wurde im laufe der Zeit verstümmelt und sollte wieder zu einem stärkeren und gleichrangigen Miteinander mit deutlichem Mahl werden. Dazu macht Hecht einen konkreten, konstruktiven und auch mutigen Vorschlag.

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Polak Regi 120Migration und Flucht sind in unseren Gesellschaften »Zeichen der Zeit«. Wie „Heim-Suchung“ oder der Fluch zum Segen werden kann, damit hat sich die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak im Rahmen eines Vortrags in der Wiener Pfarre Gersthof iauseinandergesetzt. Darin zeigt sie, wie Judentum und Christentum ihren Glauben im Kontext von Erfahrungen mit Flucht und Migration lernen und dabei immer wieder Gottes Wirken zu Befreiung und besserem, gerechteren Leben erfahren wurde.

Noch weiter faltet Polak das Thema in ihrem neuen Buch aus: „Migration, Flucht und Religion“. Es ist der 2. Band der beiden im Oktober 2017 im Grünewaldverlag erscheinenden Bände zum Thema. Wie bei ihrem Vortrag versucht sie darin aus interdisziplinären Perspektiven Orientierungspunkte in unübersichtlicher Zeit und Handlungsoptionen für die kirchliche Pastoral aufzuzeigen.

Der nachstehende Vortrag ist eine Kostprobe einer Theologie auf der Höhe der Zeit. Wie sehen Sie das? Ihre Meinung dazu interessiert uns.

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bucher rmDer Grazer Pastoraltheologe Rainer Bucher geht in einem Beitrag im Internetportal feinschwarz von den Gefahren der Pfarrzusammenlegungen aus und versucht Chancen schmackhaft zu machen. Er rät, sich von der „Herrschaftskategorie oder Disziplinierungskategorie `Überschaubarkeit`“ zu verabschieden.

Auch wenn er „Überschaubarkeit“, später ins Fürsorgliche wendet, verabschiedet er sie als „zentrale Kategorie der bis vor kurzem dominierenden Gemeindetheologie“. Dabei übersieht er, dass überschaubare, auf persönliche Beziehungen aufbauende Gemeinden als Orte unverzichtbar sind, wo Menschen christlich zu Leben kenen- und erlernen können, damit sie diese Art zu leben als Netzwerk anderen die das wollen anbieten können. Es geht also nicht um eine Disziplinierungskategorie, sondern um Orte des Lernen an denen erkennbar sein soll: „Seht wie sie einander lieben“. Anonymität steht dazu jedoch im Widerspruch.

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koeck h klDer emeritierte Rechtsprofessor Heribert Franz Köck zeigt in einem Gastbeitag am 14. Juli 2017 in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) , dass Kompromisse mit Unrecht nicht geschlossen werden können. Zudem weist er nach, dass die Kirchenreformer/innen toleranter sind als die konservativen Hardliner.

Lesenswert erscheint mir auch der Beitrag zur Katholischen Soziallehre unter dem Titel "Kein Markt ohne Menschenrechte" Daniel Saudek. Saudek ist Projektmitarbeiter am Institut für Christliche Philosophie der Universität in Innsbruck. Dieser ist ein Plädoyer für die Achtung der Menschenrechte am freien Markt.

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Rahner Johanna dogmatik 120Die in Tübingen lehrende Dogmatikerin Johanna Rahner stellt in der Zeit online vom 12. Juli 2017 unter dem Titel: "Ein Argument wird nicht dadurch besser, dass man es wiederholt" fest, dass in der Kirche „die Konservativen theologisch immer schwächer wurden“. Das Argument wurde durch „Macht und Strategie“ ersetzt. Das letzte Konzil wollte eine „Balance zwischen liberal-progressiven und bewahrend-konservativen Kräften“, so Rahner. Es fehle den Konservativen aber gegenwärtig eine große Identifikationsfigur. Sie haben sich zu lange hinter der „intellektuellen Aura Benedikts XVI. versteckt“, schreibt die Theologin. Und sie kommt zum Schluss, die Kirche brauche keine ultrakonservativen Spaltpilze, sondern „wo ein kompromissfähiger konservativer Partner fehlt, schwächt das alle“.

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 29/2017. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen.

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Haering Hermann1 120Schon 2013 analysierte der Deutsche Theologe Hermann Häring den 2012 von Benedikt XVI. zum Chef der Glaubenskongregation ernannten ehemaligen Münchner Dogmatikprofessor und späteren Bischof von Regensburg in einem lesenswerten Artikel in Imprimatur 7/2013.

Darin deckt Häring die theologischen Grundlagen wie auch die in der Person Müller gelegenen Haltungen auf, die ihn so handeln lassen wie er handelte und lehrte. Das ist ein Beitrag, der nicht nur die Person Müller analysiert, sondern Grundstzliches in der Theologie offen legt. Eine wesentliche Wurzel ist die Unfehlbarkeit. Sie wurde leider vom II. Vatikanischen Konzil (LG 25) in gewissen Fällen auch noch auf die Bischöfe ausgeweitet.

Es ist kein historischer Beitrag, obwohl Häring schon 2013 das Scheitern der Zusammenarbeit zwischen Franziskus und Müller voraussagt. Härings Artikel enthält darüber hinaus verständliche bedeutsame Grundlagen der Theologie die dringend einer Änderung bedürfen, will die Kirche in der Moderne ankommen.

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