Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Sieder Fran 120Für klare und starke Worte ist Franz Sieder seit langem bekannt. Zuletzt sprach er bei einer Demonstration des Österreichischen Gewerkschaftsbundes gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche vor der Industriellen Vereinigung in Wien.

Sieder wählt provokante Formulierungen um die Anliegen der Menschen und der kirchlichen Soziallehre Gehör zu verschaffen. Ausgleichende Formulierungen werden übergangen und kaum gehört. „Unsere Zeitung – Die Demokratische“ wählte eine etwas schärfere Überschrift: „Das eigentliche Schwein ist und bleibt das kapitalistische Wirtschaftssystem.“ Lesen sie den nachstehenden Beitrag.

 

Haering Hermann1 120Der Deutsche Theologe Hermann Häring hat sich dankenswerter Weise dem Thema Klerikalismus angenommen. Dabei zeigt er historische, psychologische und soziologische Wurzeln und wie breit verästelt dieses Gift in Körper und Geist der römisch-katholischen Kirche (aber nicht nur da) verfestigt ist. Der Klerikalismus führt zur Lähmung des „Leibes Christi“ und verkehrt die Botschaft Jesu zur Selbstbezogenheit.

Eingangs schreibt Häring: „Klerikalismus ist ein Kampfbegriff, auf den die Kirchenkritik schon oft zurückgegriffen hat. Seitdem ihn Papst Franziskus in seinen Wortschatz aufgenommen hat, ist dieses streitbare Wort auch bei kirchlichen Insidern hoffähig geworden. Kardinal Marx hat ihn bei seinen Stellungnahmen zu den epidemischen Missbrauchsskandalen übernommen. Franziskus kann konkreter werden.“

Koller Erwin 2009 120In einem größeren, auch geschichtlichen Zusammenhang sieht der Präsident der Herbert Haag Stiftung, der Schweizer Theologe und Journalist Erwin Koller, die Wurzeln der gegenwärtige Krise in der römisch-katholischen Kirche. In seinem Beitrag im JOURNAL21.ch versucht er die Gründe zu nennen, „warum die Kinderschänder so lange ihr Unwesen treiben konnten“.

Haering Hermann3 120Die bekannten Zahlen der Opfer und Täter von sexualisierten Machtmissbrauch in der Kirche werden fast täglich größer. Gegner von Veränderungen in der Kirche haben nichts Besseres zu tun, als den Papst zu beschuldigen. Der Deutsche Theologe Hermann Häring setzt dazu wieder seine große Gabe der geschitskundigen, theologisch geschliffenen Analyse ein und zeigt auf seiner Homepage im Beitrag "Selbstverliebtheit und Machtexzess. Zum Männerbund der römischen Hierarchie" welche Wirkungen in und durch Männerbünde entstehen. Daran anschließend zeigt er Herausforderungen an den Bischof von Rom und die Gemeinden.

Purrer Guardado Ulrike 120Die junge Deutsche evangeliesche Theologin Ulrike Purrer Guardado hat kürzlich im Magazin südlink Nr. 185 einen interessanten Beitrag mit dem Titel: "Die Option für die Armen leben" geschrieben. Darin geht sie der Entstehung der Befreiungstheologie vor 50 Jahren im kolumbianischen Medellín nach, wo der lateinamerikanischen Bischofsrat (CELAM) tagte.

Die Autorin ist in Rostock geboren und war schon ab ihrem Abitur immer wieder in Mittelamerika und kennt daher das Leben dort aus erster Hand. Sie ist auch Fachperson bei der Schweizer Bethlehem Mission Immensee COMUNDO. Und sie ist natürlich in weiteren Netzwerken aktiv.

hurka fact.5232568 120Die zahllosen Übergriffe an Kinder und Frauen sind ein Verbrechen. Dort wo sie von Priestern verübt wurden, sind sie mehrfache Verletzungen eines Grundvertrauens zwischen Menschen. Die weltweite Verbreitung dieser Verbrechen verlangt von der Kirchenleitung mehr als Anerkennung, Entschuldigung und Geld. Die strukturellen Vorkehrungen, die solche Taten verhindern oder zumindest einschränken könnten werden nur sehr zögerlich und zurückhaltend ins Auge gefasst. Nur wenige werden tatsächlich in die Tat gesetzt. Hier braucht es mehr offensive Veränderungen in den Strukturen und im Zusammenleben aller Glieder der Kirche.

Renoldner Severin 120Über Grundvertrauen und Nachhaltigkeit in der katholischen Soziallehre sprach der Linzer Professor für Ethik, Moraltheologie und politische Bildung Severin Renoldner mit Christine Grüll. Das Interview wurde in der Kirchenzeitung der Diözese Linz Nr. 33, vom 16. August 2018 veröffentlicht.

Wegen seiner Kürze und Prägnanz sowie seiner Bedeutung bei der Beurteilung der gegenwärtigen Politik veröffentlicht das Netzwerk: zeitgemäß glauben das Interview samt einigen Zusätzen.

Doole Andrew 120Maria Magdalena ist seit 2016 den Aposteln gleichgestellt. Ihr „Gedenktag“, wird jeweils am 22. Juli begangen. Von Franziskus wurde dieser Tag als „Fest“ eingestuft. Damit rückt die Begleiterin Jesu rangmäßig zur „Apostelin“ auf und ist in der katholischen Liturgie den Aposteln gleichgestellt.

Das Internetportal feinschwazr.net hat nachstehenden Beitrag des Innsbrucker Universitätsassistenten für neues Testament, Andrew Doole veröffenbtlicht.Darin fragt Doole, Wer waren „die Zwölf“? Die Evangelien sind diesbezüglich nicht eindeutig. Gleichzeitig verweist Doole darauf, dass die Liste der Zwölf bereits im Neuen Testament unklar ist. Kennen sie die Namen der Zwölf? Auf diesem Hintergrund stellt der Nordire die Frage: War die Auferstehungszeugin Maria Madgalena vielleicht eine der Zwölf? 

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben stellt ihnen enebenfalls den interessanten Beitrag zur Verfügung.

Doole Andrew 120Es ist eine eigentümliche Frage. Trotzdem ist sie es wert gestellt und offen - im mehrfachen Sinn des Wortes - beantwortet zu werden. Das Internetportal feinschwarz.net hat dies bereits 2016 getan.

Solche Antworten befreien von einengenden Vorstellungen, die im Hinterkopf doch mehr als angenommen den Blick einengen oder trüben.