HPH Stauber 150kirche inCovid-19 hat unser soziales, privates, öffentliches und kirchliches Leben zum Erliegen gebracht. Das Leben scheint still zustehen. So schnell kann es gehen und ein Ereignis irgendwo auf der Welt ist plötzlich brand aktuell in unserem Fokus. Und doch ist unser Blick nicht weit genug. Neben den Zahlen der stark steigenden Coronaerkrankungen samt der traurigen Todesfolgen unterdrücken wir notwendige Hilfeleistungen an Kindern und unbegleiteten Minderjährigen in den Flüchtlingslagern auf Lesbos und anderen griechischen Inseln. Wir blenden diese Not einfach aus und erkennen darin einen Trick einzusteigen, und wandeln das Bild in eine Angst vor einer neuen Flüchtlingswelle (Pulleffekt wie es unser Kanzler zu bezeichnen pflegt) Ein Stück mehr Großzügigkeit stünde uns als christlicher Gesellschaft sehr gut an.

Dazu darf ich Ihnen zwei Beispiel berichten. Im Gespräch mit einem afghanischen Asylwerber lese ich mir sein Verhandlungsprotokoll durch. Dabei lese ich, das er unter Religionsbekenntnis Christlich angegeben hat. Ich frage ihn natürlich gleich, wieso er nicht muslimisch ist? Er antwortet darauf, In fast allen muslimischen Ländern schlagen sich die Menschen die Schädel ein. Als ich nach Griechenland gekommen bin haben mir Menschen erstmals Essen und Kleidung geschenkt. Das ist die richtige Religion haben ich meiner Familie zu Hause per Telefon gleich mitgeteilt. Und dann bin ich konvertiert.

Ähnlich ein zweites Beispiel: Wieder ein afghanischer Asylwerber gibt als Nachtfluchtgrund vor dem BFA bekannt, dass er nicht mehr Muslim sei sondern Agnostiker, was in seinem Heimatland den Tod bedeutet. Er ist das, weil in muslimischen Ländern so viel Gewalt vorherrsche.

Dieser junge Mann ist nach seiner Aussage vor dem BFA nach Traiskirchen transportiert worden, obwohl er bisher in der Grundversorgung in einer guten Wohngemeinschaft gelebt hat. Dort ist er in einem Zimmer zugeteiult worden, indem auf 2,5m x 8m 8 Personen auf engstem Raum in Stockbetten untergebracht sind. Er mekrt, dass drei von den Kollegen an Kretze erkrankt sind, weil es diese lästige Krakheit auch schon selbst hatte. ER geht zu dem die Zimmer zuteilenden Secutity- Mann uns bittet ihm höflich die drei wo anders unter zu bringen. Der sgat ihm, dass gehe ihm nichts an. Darauf der Asylwerber wieder höflich: Bitte sein ein Mensch!!!! Ja, darauf kommt es an. Wie wir menschlich miteinander umgehen. Geben wir unserer Menschlichkeit mehr Freiheit!

Nachdem seine Intervetion ergebnislos bleibt, ruft der Asylwerber die Polizei an. Diese ordnet die Verlegungder der drei an Ketze erkrankten Zimmerkollegen an. Das ist Zuivilkorage, die der Afghane gezeigt hat!

Das sind eigentlich zwei Liebeserklärungen an die christliche Religion. Den Menschen jetzt in Lesbos nicht zu helfen, die seit Jahren die Hauptlast der Flüchtlingswelle tragen, nämlich der griechischen Bevölkerung ist doch kontraproduktiv. Es zerstört den guten Ruf und bringst gar nichts. Niemand würde auch nur um ein Gramm ärmer, wenn Österreich jetzt etwa 1.000 Kinder oder 1.500 Frauen aufnehmen würde.

Das ist doch genauso beschämend wie der Umstand, dass immer wieder Asylwerber aus Österreich weiter flüchten müssen, weil sie hier von Abschiebung bedroht sind. Davon gehen einige nach Frankreich, kommen dort in eine normales Flüchtlingsverfahren und bekommen zum Teil Asyl. Zwei rechtsstaatliche Verfahren mit völlig unterschiedlichem Ergebnis.

Von der wirtschaftlichen Seite darf das ja gar nicht betrachtet werden. Das wäre katastrophal. In jedem jetzt nach fast fünf Jahren Aufenthalt in Österreich abgeschobenem Asylwerber stecken mindesten 200.000€ an Aufenthalts- , Verpflegungs- Sanitäts-, Verwaltungs- und Ausbildungskosten, die einfach weggeworfen werden. Von den hohen Langfristmieten für Asylheime die ungenutz von der Republik bezahlt werden, ganz zu schweigen. Da würde sich so mancher eine Haftung der Entscheidungsträger erwarten.

Ich halte es auch für unerträglich, dass eine ausgeschiedene Sozialministerin zu Hause sitzt und ohne jede Tätigkeit ein Ministergehalt bezieht, obwohl sie noch im Amt zu den Flüchtlingen gemeint hat, mit 150 € im Monat könne man leben. Gleichzeitig hat diese Frau eine Patientenmilliarde versprochen und nun zeigt sich, dass es eine Milliarde Defizit im ersten Jahr geben wird. Wie schaut hier die inhaltliche Seite der Verantwortung aus ????????

Ich höre schon den Scheineinwand,:„Österreich könne doch nicht alle Flüchtlinge aufnehmen!“ Erstens will das gar niemand, zweitens sind alle doch leider sehr viel mehr. Andererseits hören wir in diesen Tagen, dass in der Causa Covit-19 fast 40 Milliarden € für unsere Weirtschaft zur Verfügung stehen. Das sind die paar Flüchtlingen doch wohl nur eine kleine Rundungsgröße. „Koste es was es wolle“, diese Devise müsste doch wohl eher der Menschlichkeit gelten. Deren Überschuss gilt es zu vermehren.

Solche Unmenschlichkeiten schaffen Politikverdrossenheit. Hier mehr Verantwortung zu zeigen ist bitter nötig und es einzufordern unsere Pflicht.

Wäre es nicht hoch an der Zeit, die noch im Lande wartenden Asylerber mit eine generellen Amnestie als Asylberechtigte anzuerkennen und ihnen damit so etwas wie einen Platz zum Leben bieten. Alle von ihnen wollen sofort arbeiten und würden der Gesellschaft gute Dienste und Steuern sowie SV_Beiträge leisten. Geben wir unserer Menschlichkeit doch mehr Freiheit! Es würde bestätigen, Jesus unter uns lebt!

Hans Peter Hurka

 
What do you want to do ?
New mail
 
What do you want to do ?
New mail
 
What do you want to do ?
New mail
 
What do you want to do ?
New mail