hurka 2010Osternern 2020: Die Stunde der Laien!Die Corona- Pandemie hat das kirchliche Leben ruhen lasen. Alle Gottesdienste wurden abgesagt und fanden nicht statt. Die Gläubigen feierten zu Hause,von Pfarren unterstützt Hausgottesdienste. Das reichte vom Vorlesen  vorgegebener Texte bis zur kreativen Gestaltung. Ganz nach den Bedürfnissen der Feiernden der Hausgemeinde.

Einzelne Pfarren haben hier sehr gute detaillierte Vorgaben gemacht. Die Wiener Pfarre in der Machstraße hat nicht nur Texte zur Verfügung gestellt sondern auch Audio Dateien, auf denen die Auferstehungstrompete, das Exultet oder eine Predigt zu hören sind. Die konkrete Gestaltung der Feiern war den Gläubigen zu Hause überlassen. Auch wenn sie miteinander Brot und Wein teilten sprach niemand von einer Imitation der Eucharistie, obwohl in den meisten Fällen kein Priester anwesend war. Das alles war kirchenrechtlich gedeckt und so gewollt. Alle konnten erleben, es gibt Situationen, in denen Gläubige auch ohne die Anwesenheit von Priestern Gottesdienste feiern, bei denen auch Brot und Wein geteilt wird. Niemand von den Teilnehmern tritt deshalb vor Kameras oder den Bischof hin und sagt trotzig und laut vernehmbar: „Das war eine Eucharistie“! Eint rotziger Justament-Konflikt ist den Gläubigen auch nicht wichtig. Es geht ausschließlich darum, hat es die versammelte Gemeinschaft gestärkt, zusammen geführt und mit Gott in Kontakt gebracht oder nicht. Das sind die Anforderungen.
Dieser konfrontativen Situation ausweichend schlägt auch eine andere Gruppe, Mitglieder in verschiedenen Reformgruppen eine Gedächtnisfeier vor. In einer Broschüre mit dem Titel:“Die christliche Gedächtnisfeier, wie Jesus Vermächtnis verwirklicht werden kann“ erläutern Herbert Kohlaier, Heribert Franz Köck, Herbert Bartl,Wolfgang Oberndorfer, Hans Stetter und Herbert Peherstorfert ihre Idee und begründen sie ihre Überlegungen und betreibem auch eine Homepage dazu. Die Adresse lautet: www.gedaechtnisfeier.eu

Der Weg ist, eine völlig neue Art oder Ablauf der Feier nicht nur dem Namen nach zu generell, die auf Jesus verweist , den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinschaftlich Gottes Nähe, die Gegenwart Gottes spüren lässt. Wieder wird sich niemand trotzig vor Kameras hinstellen und dich der Imitation einer Eucharistiefeier brüsten sondern einfach tun, was seinem Glaubensleben gut tut. Damit wird der fruchtlosen Konfrontation ausgewichen. Wer sich hinstellt und dem Bischof sagt: Das war eine Eucharistie, bekennt die Imitation und zwingt ihn dazu kirchenrechtliche Maßnahmen zu ergreifen. Die ja wie wir wissen, bis zur Exkommunikation gehen können. Das alles kann man und frau sich ersparen, wenn man oder frau eine neue Form gottesdienstlicher Versammlungen wählt. Hier ist der Nachweis einer Imitation der Eucharistie schon sehr viel schwieriger bis  unmöglich. Selbst dann wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von sakramentalen Erfahrungen berichten sollten. Wo und in welcher Form Jesus gegenwärtig sein kann. Ist nicht vorgegeben. Es kann immer nur im Nachhinein bekundet werden.
Mit diesen Osterfeiern hat die Kirchneleitung eine Tor aufgestoßen, welches die Laien immer stärker aufgreifen werden.

In der Coronazeit war ja auch auffällig wie schnell die jährliche Beichte oder die Teilnehme an Sonntagsgottesdiensten nicht mehr streg eingefordert wurden. Hier hat ein Umdenken begonnen. Die Laien haben ihre Chance und sie werden sie nützen!

 
 
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