Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Kiyak Mely Seeman 120In ihrer Kolumne „Burkaverbot: Die Arroganz der Beleidigten“ leuchtet Mely Kiyak in die deutsche Gesellschaft hinein. © ZEIT ONLINE hat die Kolumne am 24. August 2016 veröffentlicht.

Die von Kiyak analysierten Beobachtungen treffen durchaus auch auf Gesellschaften anderer Länder zu. Die Menschen aus fremden Ländern und anderen Kulturen fordern uns heraus, die eigenen Sichtweisen zu überdenken und genauer hinzuschauen: Was ist gemeint? Was wird gewollt? Wie wirkt das?

Schüngel Straumann Helen 120In der Zeitschrift "Aufbruch", Nummer 223 / 2016, schreibt die Bibelwissenschafterin Helen Schüngel-Straumann kurz und klar, das "Frauendiakonat ist keine Lösung" der gegenwärtigen Probleme. Bis zum 9. Jahrhundet gab es Diakoninnen, sie konnten auch Sakramente spenden (Taufe), duch ein Diakonat "light" würde die Gleichstellung der Geschlechter eher behindert als gefördert. "Das Diakonat für Frauen wäre eine Sackgasse", schreibt Schüngel-Straumann. Ein anderes Weiheverständnis ist ihr Ansatz.

Mueller Gerh Lud 120schnborn apronaldzak20081221190722Seit drei Jahren steht der Präfekt der Glaubenskongregation im Schatten von Papst Franziskus. Wird Gerhard Ludwig Müller nun versetzt?

Mit diesen Spekulationen stehen auch Gerüchte in Zusammenhang, dass bei einer Berufung von Christoph Kardinal Schönborn nach Rom der bisherige Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in Wien nachfolgen und der kürzlich als Superior des Priorats in Mariazell zurückgetretene und in die Diözese Eisenstadt wechselnde P. Karl Schauer Eisenstadts neuer Bischöf werden könnten. Das erscheint nicht nur eine Hiobsbotschaft zu sein, sondern - so ist zu hoffen - doch nicht realistisch. Der größere Teil des Kirchenvolks hätte damit jedenfalls keine Freude.

Julius Müller-Meiningen, Rom, hat in der Zeitschrift Christ & Welt, Ausgabe 34/2016, den Extraseiten der ZEIT für Glaube, Geist und Gesellschaft, nachstehenden Beitrag verfasst.

Stosch von klaus 120Franziskus hat sich erst jüngst wieder dagegen verwahrt, Islam und Gewalt gleichzusetzen. So jemanden darf es aus Sicht des IS nicht geben, sagt der Theologe Klaus von Stosch. Seine Aussagen sind der beste Beitrag zur Terrorprävention. Der IS lechzt nämlich nach holzschnittartigen, die Gesellschaften spaltenden Positionen wie sie etwa Trump und Marine Le Pen vertreten.

Sabine Kleyboldt von der Katholischen Nachrichetn-Agentur (KNA) hat nachstehendes Interview geführt. Das Domradio Köln hat es veröffentlicht.

Tibi Bassam2 120„Ich kapituliere“, tituliert Bassam Tibi Ende Juli im Magazin für Politische Kultur des Res Publika Verlages in Berlin seinen Beitrag. Nach 25 Jahren scheint es, dass sich Tibi, der sunnitischer Muslim, der stammt aus einer traditionsreichen Damaszener Gelehrten-Familie stammt, von seiner Vision eines Euro-Islam verabschiedet. Der Kopftuch-Islam habe gesiegt, schreibt er resignierend. Oder tut er es doch nicht, wie man am Ende des Beitrag vermuten kann?

Tibi hat zwischen 1982 und 1992, zwischen Dakar/Senegal und Paris sein Konzept von einer Europäisierung des Islam zu einem Euro-Islam als Vision für die Integration islamischer Zuwanderer nach Europa entwickelt. Im vergangenen Vierteljahrhundert hat er unermüdlich für die Umsetzung dieser Vision in eine Policy der Integration gekämpft. In seinem im Juni-Heft des Cicero veröffentlichten Artikel „Ich kapituliere“ erklärt er sich für gescheitert. Der Artikel kann hier mit freundlicher Genehmigung der Cicero-Redaktion im Volltext heruntergeladen werden.

Aepli Hildegard 120Mit Ihrer Pilgerreise von St. Gallen nach Rom wollte die Gruppe "Für eine Kirche* mit den Frauen" wollte sie ein Zeichen setzen. so formuliert es Hildegard Aepli, die Initiatorin des Projekts, auf der Homepage ihrer Gruppe.

Schüller Thomas 120hk logoImmer wieder wird Franziskus als "schlechter Theologe" ohne kirchenrechtliches Fachwissen kritisiert. Das tun gerade vornehmlich solche Personen, die in den Pontifikaten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. ohne jede Bedenken sofort das Formalargument, es handle sich um eine Lehentscheidung des unfehlbaren Papstes jede Kritik aus dem Weg räumen wollten. Nun haben sich die Vorzeichen gedreht und mit dem empfohlenen Gehorsam ist es auch nciht so weit her, wie er schnell im Munde geführt wurde.

Franziskus argumentiert aus pastoraler Sicht. Er hat die Menschen und ihre konkrete Lebenssituation im Auge. Da schaut eben die Situation schon ein wenig anders aus.

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hat in der Herderkorrespondenz 8/2016 nachstehenden Beitrag unter dem Titel: Freiheit für das Volk - Strenge für den Klerus" verfasst. Darin beleuchtet er die kirchenrechtlichen Umstände von Franziskus Entscheidungen und reflektiert seine "synodalen Tendenzen".

Burka Greg 120Thomas Seiterich berichtet in der Zeitschrift Publik Forum über den neuen Sprecher von Franziskus, den US-Journalisten Gregory Joseph „Greg“ Burke. Er löste am 1. August den 74-jährigen Jesuitenpater Federico Lombardi ab, der seit 10 Jahren diese Aufgabe ausführte. Burke war auch schon bisher imPressedienstdes Vatikans beschäftigt. Seiterich kennt Burke aus Begegnungen und hat nachstehend dokumentierten Beitrag im Publik Forum geschrieben.