Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Tibi Bassam2 120„Ich kapituliere“, tituliert Bassam Tibi Ende Juli im Magazin für Politische Kultur des Res Publika Verlages in Berlin seinen Beitrag. Nach 25 Jahren scheint es, dass sich Tibi, der sunnitischer Muslim, der stammt aus einer traditionsreichen Damaszener Gelehrten-Familie stammt, von seiner Vision eines Euro-Islam verabschiedet. Der Kopftuch-Islam habe gesiegt, schreibt er resignierend. Oder tut er es doch nicht, wie man am Ende des Beitrag vermuten kann?

Tibi hat zwischen 1982 und 1992, zwischen Dakar/Senegal und Paris sein Konzept von einer Europäisierung des Islam zu einem Euro-Islam als Vision für die Integration islamischer Zuwanderer nach Europa entwickelt. Im vergangenen Vierteljahrhundert hat er unermüdlich für die Umsetzung dieser Vision in eine Policy der Integration gekämpft. In seinem im Juni-Heft des Cicero veröffentlichten Artikel „Ich kapituliere“ erklärt er sich für gescheitert. Der Artikel kann hier mit freundlicher Genehmigung der Cicero-Redaktion im Volltext heruntergeladen werden.

Aepli Hildegard 120Mit Ihrer Pilgerreise von St. Gallen nach Rom wollte die Gruppe "Für eine Kirche* mit den Frauen" wollte sie ein Zeichen setzen. so formuliert es Hildegard Aepli, die Initiatorin des Projekts, auf der Homepage ihrer Gruppe.

Schüller Thomas 120hk logoImmer wieder wird Franziskus als "schlechter Theologe" ohne kirchenrechtliches Fachwissen kritisiert. Das tun gerade vornehmlich solche Personen, die in den Pontifikaten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. ohne jede Bedenken sofort das Formalargument, es handle sich um eine Lehentscheidung des unfehlbaren Papstes jede Kritik aus dem Weg räumen wollten. Nun haben sich die Vorzeichen gedreht und mit dem empfohlenen Gehorsam ist es auch nciht so weit her, wie er schnell im Munde geführt wurde.

Franziskus argumentiert aus pastoraler Sicht. Er hat die Menschen und ihre konkrete Lebenssituation im Auge. Da schaut eben die Situation schon ein wenig anders aus.

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hat in der Herderkorrespondenz 8/2016 nachstehenden Beitrag unter dem Titel: Freiheit für das Volk - Strenge für den Klerus" verfasst. Darin beleuchtet er die kirchenrechtlichen Umstände von Franziskus Entscheidungen und reflektiert seine "synodalen Tendenzen".

Burka Greg 120Thomas Seiterich berichtet in der Zeitschrift Publik Forum über den neuen Sprecher von Franziskus, den US-Journalisten Gregory Joseph „Greg“ Burke. Er löste am 1. August den 74-jährigen Jesuitenpater Federico Lombardi ab, der seit 10 Jahren diese Aufgabe ausführte. Burke war auch schon bisher imPressedienstdes Vatikans beschäftigt. Seiterich kennt Burke aus Begegnungen und hat nachstehend dokumentierten Beitrag im Publik Forum geschrieben.

Hurka HP Kopf 120Dieser Beitrag ist der monatlichen Zeitschrift KIRCHE IN vom Juli 2016 entnommen:

Die fast einheitliche Tendenz der Neustrukturierungen kirchlicher Pfarren ist: größere Pfarrgebiete. Grund dafür ist der Priestermangel. Mit immer weniger und älter werdenden Priestern können nicht mehr alle Pfarren mit priesterlichen Leitern versorgt werden. Um dem Kirchenrecht zu entsprechen, werden daher die Gebiete vergrößert.

Polak Regi 120"Flucht, Vertreibung, Exil, Diaspora - Die mystische Sicht auf politische Ereignisse". So lautete der Vortrag der Pastoraltheologin Regina Polak, den sie auf Einladung des "Forum Zeit und Glaube" am 23. Mai 2016 in Wien gehalten hat. Daraus können Sie nachstehend einen Auszug lesen.

Drewermann E 120Der Papst tut, was er kann, ohne allerdings viel zu bewirken, sagt der berühmte deutsche, katholische Theologe, Psychotherapeut, Schriftsteller und Kirchenkritiker Eugen Drewermann. Er war zu einem Seminar zum Thema: „Landschaften der Seele – wie man die Angst überwindet“ in Zürich. Dort hat das Migros -Magazin nachstehendes Interview mit Drewermann geführt.

Mueller Gerh Lud 120Quellet Marc 120Scholl Norbert 120Mitte Juni veröffentlichte der Vatikan einen "Brief über Kleriker und Laien". Das Dokument trägt den Titel „Iuvenescit Ecclesia” („die Kirche wird jünger“). Darin geht es in theologischer Sprache um das Verhältnis zwischen „hierarchischen und charismatischen Gaben für Leben und Sendung der Kirche“. Zwei Kurienkardinäle präsentierten das Dokument: der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, sowie Kardinal Marc Ouellet als Präfekt der Bischofskongregation.

Der bekannte em. deutsche Religionspädagoge Norbert Scholl hat das Dokument studiert und seine kritischen und heiteren Anmekungen dazu gemacht.