Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

kraeutler foto 120Bischof Erwin Kräutler blickt differenzierter als in europäischen Medien mitunter zu lesen auf die politischen Ereignisse in Brasilien. In einem Interview mit Gudrun Doringer in den Salzburger Nachrichten vom 28. April 2016 nennt er offen Informationen, die in unseren Medien nicht im Detail vorkommen.

Kräutler lebt seit 51 Jahren in Brasilien und ist kein Fan von Präsidentin Dilma Rousseff. Doch wie jetzt mit ihr umgesprungen wird, macht ihn wütend.

2016 04 08 Präsentation Amoris laetitia 150Auf das am 8. April 2016 veröffentlichte nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ (Freude der Liebe) von Franziskus gibt es eine Vielzahl - zumeist positiver Reaktionen. Wie das Netzwerk: zeitgemäß glauben haben auch andere Gruppierungen dazu Stellung genommen. Eine Auswahl haben wir hier zusammengefasst:

Haering Hermann20 120Der Deutsche Theologe Hermann Häring hat "Zum Nachsynodalen Apostolischen Schreiben AMORIS LAETITIA" Stellung genommen. Seine eingehende breite Kenntnis römischer Vorgänge und seine Erfahrung sowie sein scharfer Verstand, mit dem er zielgenau die Kernpunkte herauszuarbeiten versteht, führen zu nachstehender Einschätzung.

riederer f martin1 klDer Tiroler Prämonstratenserpater Martin Frank Riederer OPraem schreibt in "meinbezirk.at" der "Papst macht Mut zu Liebe und Verantwortung".

Ganz ehrlich: Es interessiert fast niemand mehr, wie es um die katholische Kirche bestellt ist. Die Sackgasse für jeden Dialog in den letzten zwanzig Jahren lag im Gehorsam der amtierenden Bischöfe. Der Gehorsam gegenüber dem Papst und die innere Verpflichtung gegenüber der Doktrin entpuppten sich stets als Diskussionskiller. So endeten sämtliche Revolutionsansätze der Laien als zerstörerische Rohrkrepierer und ernsthafte Überlegungen wurden all zu oft vom Amt mit dem Katechismus erschlagen.

Thieme Sebastian 120Die „Nachrichten und Stellungnahmen der Katholischen Sozialakademie Österreichs“ veröffentlichen in der Ausgabe 3 /2016 den nachstehenden Beitrag zur Wirtschaftsethik mit dem Titel: „Über das, was jedem Menschen zusteht“ von Sebastian Thieme. Das ist ein Beitrag zur Orientierung in Zeiten, wo an den Ärmsten gespart werden will.

Polak Regi 120Regina Polak bietet im „Quart“ Nr. 1/2016, der Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien nachstehende "Skizze der Wertelandschaft (West) Europas".

Gerade angesichts mancher Hilflosigkeit in der Frage des Umgangs mit nach Österreich gekommenen Menschen aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan etc. ist dieser Beitrag eine interessante Ausleuchtung des Hintergrunds europäischer Werte.

Weißenböck Franz Jo 120Der Theologe, Autor und Publizist Franz Josef Weißenböck hat in "Gedanken zu Glaube und Zeit" Nr. 175 vom 19. März 2016 Fehlentwicklungen in der Kirche fundiert analysiert und aufgezeigt. Seine Kritik ist weder einseit noch platt, sie ist differenziert und lässt seine Liebe zur und Traurigkeit über die Kirche durchscheinen.

Bekannt ist der Autor meherer Bücher u.a. auch durch seine Kolumnen in der Zeitschrift "KIRCHE IN". Aus seiner Serie über das Glaubensbekenntnis ist jetzt das Buch "Credo, Mutmaßungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis" entstanden. Dabei spürt er Wort für Wort den Wurzeln und heutige Deutungen des Glaubensbekenntnisses nach. Im Buch "Sacrificium" setzt sich Weißenböck mit den unterschiedlichen Glaubensverständnissen von heute und vor 50 Jahren auseinander und zeigt in der Parabel, zu welch fatalen Irrwegen katholische Autoritäts- und Machtverhältnisse führen können.

Kueng Hans 2 120Am 19. März 2016 feiert Hans Küng seinen 88. Geburtstag. Das ist ein Tag, an dem viele Menschen an ihn denken. Sie werden anerkennend seine großen Leistungen für eine zeitgemäße Theologie auf sein Leben zurück schauen. Trotz seines hohen Alters ist Küng aber nach wie vor hoch aktiv. Er hat sich in einem Brief an den gegenwärtigen Bischof von Rom gewendet und ihn gebeten, eine offene Diskussion zur Re-vision des Unfehlbarkeitsdogmas zuzulassen. Küng sieht darin eine wesentliche Hürde auf dem Weg unsere Kirche ins 21. Jahrhundert zu führen.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat Küngs Beitrag in des Süddeutschen Zeitung nachstehend dokumentiert.