Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Aepli Hildegard 120Mit Ihrer Pilgerreise von St. Gallen nach Rom wollte die Gruppe "Für eine Kirche* mit den Frauen" wollte sie ein Zeichen setzen. so formuliert es Hildegard Aepli, die Initiatorin des Projekts, auf der Homepage ihrer Gruppe.

Schüller Thomas 120hk logoImmer wieder wird Franziskus als "schlechter Theologe" ohne kirchenrechtliches Fachwissen kritisiert. Das tun gerade vornehmlich solche Personen, die in den Pontifikaten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. ohne jede Bedenken sofort das Formalargument, es handle sich um eine Lehentscheidung des unfehlbaren Papstes jede Kritik aus dem Weg räumen wollten. Nun haben sich die Vorzeichen gedreht und mit dem empfohlenen Gehorsam ist es auch nciht so weit her, wie er schnell im Munde geführt wurde.

Franziskus argumentiert aus pastoraler Sicht. Er hat die Menschen und ihre konkrete Lebenssituation im Auge. Da schaut eben die Situation schon ein wenig anders aus.

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hat in der Herderkorrespondenz 8/2016 nachstehenden Beitrag unter dem Titel: Freiheit für das Volk - Strenge für den Klerus" verfasst. Darin beleuchtet er die kirchenrechtlichen Umstände von Franziskus Entscheidungen und reflektiert seine "synodalen Tendenzen".

Burka Greg 120Thomas Seiterich berichtet in der Zeitschrift Publik Forum über den neuen Sprecher von Franziskus, den US-Journalisten Gregory Joseph „Greg“ Burke. Er löste am 1. August den 74-jährigen Jesuitenpater Federico Lombardi ab, der seit 10 Jahren diese Aufgabe ausführte. Burke war auch schon bisher imPressedienstdes Vatikans beschäftigt. Seiterich kennt Burke aus Begegnungen und hat nachstehend dokumentierten Beitrag im Publik Forum geschrieben.

Hurka HP Kopf 120Dieser Beitrag ist der monatlichen Zeitschrift KIRCHE IN vom Juli 2016 entnommen:

Die fast einheitliche Tendenz der Neustrukturierungen kirchlicher Pfarren ist: größere Pfarrgebiete. Grund dafür ist der Priestermangel. Mit immer weniger und älter werdenden Priestern können nicht mehr alle Pfarren mit priesterlichen Leitern versorgt werden. Um dem Kirchenrecht zu entsprechen, werden daher die Gebiete vergrößert.

Polak Regi 120"Flucht, Vertreibung, Exil, Diaspora - Die mystische Sicht auf politische Ereignisse". So lautete der Vortrag der Pastoraltheologin Regina Polak, den sie auf Einladung des "Forum Zeit und Glaube" am 23. Mai 2016 in Wien gehalten hat. Daraus können Sie nachstehend einen Auszug lesen.

Drewermann E 120Der Papst tut, was er kann, ohne allerdings viel zu bewirken, sagt der berühmte deutsche, katholische Theologe, Psychotherapeut, Schriftsteller und Kirchenkritiker Eugen Drewermann. Er war zu einem Seminar zum Thema: „Landschaften der Seele – wie man die Angst überwindet“ in Zürich. Dort hat das Migros -Magazin nachstehendes Interview mit Drewermann geführt.

Mueller Gerh Lud 120Quellet Marc 120Scholl Norbert 120Mitte Juni veröffentlichte der Vatikan einen "Brief über Kleriker und Laien". Das Dokument trägt den Titel „Iuvenescit Ecclesia” („die Kirche wird jünger“). Darin geht es in theologischer Sprache um das Verhältnis zwischen „hierarchischen und charismatischen Gaben für Leben und Sendung der Kirche“. Zwei Kurienkardinäle präsentierten das Dokument: der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, sowie Kardinal Marc Ouellet als Präfekt der Bischofskongregation.

Der bekannte em. deutsche Religionspädagoge Norbert Scholl hat das Dokument studiert und seine kritischen und heiteren Anmekungen dazu gemacht.

Aepli Hildegard 120Die Schweizer Pilgergruppe hat nach zwei-monatigem Fußmarsch und mehr als 1.000 km über die Alpen nachstehenden Brief Franzikus persönlich übergeben lassen.

Auf Initiative von Hildegard Aepli haben sich acht Frauenund einMann auf dem Weg gemacht um die Rechte der Frauen in der Kirche zu stärken.

Mertes Klaus.J.M 150Der Jesuitenpater Klaus Mertes fordert eine systematische Aufarbeitung der Homophobie in der Kirche. In seinem Beitrag in "theolgie.geschichte", Band 11/2016  "Überlegungen zur Aufarbeitung von Homophobie in der katholischen Kirche", unterscheidet er Begriffe wie „Homophobie“, „Homosexualität“ oder „Homosozialität“ und kritisiert die leider noch viel zu oft verwendete Bibelauslegung, wonach die Bibel Homosexualität als "unmoralisch" qualifiziere. Ebenso kritisiert Mertes die Männerbündigkeit sowie die systematische Einordnung der Homosexualität im Katechismus der römisch-katholischen Kirche und schließt daraus auf mögliche Hintergründe. Mertes tritt für eine sachbezoge, ehrliche Debatte ein, in der die Menschenrechte ihren Stellenwert bekommen müssen.

"theolgie.geschichte" ist eine Zeitschrift für Theologie und Kulturgeschichte. Sie wird von der Dogmatikerin, Lucia Scherzberg, und dem Kirchenhistoriker, August H. Leugers-Scherzberg, von der Saarländischen Universität herausgegeben.