Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Aepli Hildegard 120Die Schweizer Pilgergruppe hat nach zwei-monatigem Fußmarsch und mehr als 1.000 km über die Alpen nachstehenden Brief Franzikus persönlich übergeben lassen.

Auf Initiative von Hildegard Aepli haben sich acht Frauenund einMann auf dem Weg gemacht um die Rechte der Frauen in der Kirche zu stärken.

Mertes Klaus.J.M 150Der Jesuitenpater Klaus Mertes fordert eine systematische Aufarbeitung der Homophobie in der Kirche. In seinem Beitrag in "theolgie.geschichte", Band 11/2016  "Überlegungen zur Aufarbeitung von Homophobie in der katholischen Kirche", unterscheidet er Begriffe wie „Homophobie“, „Homosexualität“ oder „Homosozialität“ und kritisiert die leider noch viel zu oft verwendete Bibelauslegung, wonach die Bibel Homosexualität als "unmoralisch" qualifiziere. Ebenso kritisiert Mertes die Männerbündigkeit sowie die systematische Einordnung der Homosexualität im Katechismus der römisch-katholischen Kirche und schließt daraus auf mögliche Hintergründe. Mertes tritt für eine sachbezoge, ehrliche Debatte ein, in der die Menschenrechte ihren Stellenwert bekommen müssen.

"theolgie.geschichte" ist eine Zeitschrift für Theologie und Kulturgeschichte. Sie wird von der Dogmatikerin, Lucia Scherzberg, und dem Kirchenhistoriker, August H. Leugers-Scherzberg, von der Saarländischen Universität herausgegeben.

Wolf Hub 150Die Internetplattform "katholisch.de" veröffentlicht ein Interview mit dem Kirchenhistoriker Hubert Wolf zur Debatte um den Diakonat der Frau.

Der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf hat in seinem Buch "Krypta" ausführlich über die Rolle der Frau in der Kirche berichtet. Im Interview sieht Wolf in den jüngsten Äußerungen von Papst Franziskus über eine mögliche Öffnung des Diakonenamtes für Frauen den Beginn einer neuen Debatte.

wess2007 120Paul Weß geht in einem Beitrag in der Zeitschrift DIE FURCHE, Nr. 17/2016, vom 28. April 2016, der Frage nach, ob Basisgemeinden die Kirche der Zukunft sind.

Der Fall macht in Deutschland Furore: Der Münsteraner Pfarrer Thomas Frings legt sein Amt nieder, weil er eine Kurskorrektur der Kirche für nötig hält und neue Wege ihres Wirkens suchen will. Der Fall macht in Deutschland Furore. Weß antwortet darauf:

kraeutler foto 120Bischof Erwin Kräutler blickt differenzierter als in europäischen Medien mitunter zu lesen auf die politischen Ereignisse in Brasilien. In einem Interview mit Gudrun Doringer in den Salzburger Nachrichten vom 28. April 2016 nennt er offen Informationen, die in unseren Medien nicht im Detail vorkommen.

Kräutler lebt seit 51 Jahren in Brasilien und ist kein Fan von Präsidentin Dilma Rousseff. Doch wie jetzt mit ihr umgesprungen wird, macht ihn wütend.

2016 04 08 Präsentation Amoris laetitia 150Auf das am 8. April 2016 veröffentlichte nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ (Freude der Liebe) von Franziskus gibt es eine Vielzahl - zumeist positiver Reaktionen. Wie das Netzwerk: zeitgemäß glauben haben auch andere Gruppierungen dazu Stellung genommen. Eine Auswahl haben wir hier zusammengefasst:

Haering Hermann20 120Der Deutsche Theologe Hermann Häring hat "Zum Nachsynodalen Apostolischen Schreiben AMORIS LAETITIA" Stellung genommen. Seine eingehende breite Kenntnis römischer Vorgänge und seine Erfahrung sowie sein scharfer Verstand, mit dem er zielgenau die Kernpunkte herauszuarbeiten versteht, führen zu nachstehender Einschätzung.

riederer f martin1 klDer Tiroler Prämonstratenserpater Martin Frank Riederer OPraem schreibt in "meinbezirk.at" der "Papst macht Mut zu Liebe und Verantwortung".

Ganz ehrlich: Es interessiert fast niemand mehr, wie es um die katholische Kirche bestellt ist. Die Sackgasse für jeden Dialog in den letzten zwanzig Jahren lag im Gehorsam der amtierenden Bischöfe. Der Gehorsam gegenüber dem Papst und die innere Verpflichtung gegenüber der Doktrin entpuppten sich stets als Diskussionskiller. So endeten sämtliche Revolutionsansätze der Laien als zerstörerische Rohrkrepierer und ernsthafte Überlegungen wurden all zu oft vom Amt mit dem Katechismus erschlagen.