Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Thieme Sebastian 120Die „Nachrichten und Stellungnahmen der Katholischen Sozialakademie Österreichs“ veröffentlichen in der Ausgabe 3 /2016 den nachstehenden Beitrag zur Wirtschaftsethik mit dem Titel: „Über das, was jedem Menschen zusteht“ von Sebastian Thieme. Das ist ein Beitrag zur Orientierung in Zeiten, wo an den Ärmsten gespart werden will.

Polak Regi 120Regina Polak bietet im „Quart“ Nr. 1/2016, der Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien nachstehende "Skizze der Wertelandschaft (West) Europas".

Gerade angesichts mancher Hilflosigkeit in der Frage des Umgangs mit nach Österreich gekommenen Menschen aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan etc. ist dieser Beitrag eine interessante Ausleuchtung des Hintergrunds europäischer Werte.

Weißenböck Franz Jo 120Der Theologe, Autor und Publizist Franz Josef Weißenböck hat in "Gedanken zu Glaube und Zeit" Nr. 175 vom 19. März 2016 Fehlentwicklungen in der Kirche fundiert analysiert und aufgezeigt. Seine Kritik ist weder einseit noch platt, sie ist differenziert und lässt seine Liebe zur und Traurigkeit über die Kirche durchscheinen.

Bekannt ist der Autor meherer Bücher u.a. auch durch seine Kolumnen in der Zeitschrift "KIRCHE IN". Aus seiner Serie über das Glaubensbekenntnis ist jetzt das Buch "Credo, Mutmaßungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis" entstanden. Dabei spürt er Wort für Wort den Wurzeln und heutige Deutungen des Glaubensbekenntnisses nach. Im Buch "Sacrificium" setzt sich Weißenböck mit den unterschiedlichen Glaubensverständnissen von heute und vor 50 Jahren auseinander und zeigt in der Parabel, zu welch fatalen Irrwegen katholische Autoritäts- und Machtverhältnisse führen können.

Kueng Hans 2 120Am 19. März 2016 feiert Hans Küng seinen 88. Geburtstag. Das ist ein Tag, an dem viele Menschen an ihn denken. Sie werden anerkennend seine großen Leistungen für eine zeitgemäße Theologie auf sein Leben zurück schauen. Trotz seines hohen Alters ist Küng aber nach wie vor hoch aktiv. Er hat sich in einem Brief an den gegenwärtigen Bischof von Rom gewendet und ihn gebeten, eine offene Diskussion zur Re-vision des Unfehlbarkeitsdogmas zuzulassen. Küng sieht darin eine wesentliche Hürde auf dem Weg unsere Kirche ins 21. Jahrhundert zu führen.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat Küngs Beitrag in des Süddeutschen Zeitung nachstehend dokumentiert.

Heller Birg 120Lintner Martin 120Sander Hans Joachim 120Die Theologischen Kurse hielten vergangenen Freitag und Samstag das Auftakt-Symposium zum Thema "Mann & Frau" ab. Dabei wurde mit dem Thema "Sexualität & Macht" begonnen. Der Dogmatiker Hans-Joachim Sander von der Universität Salzburg hielt den Eröffnungsvortrag. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert ihn nachstehend.

Außer Sander berichtete die Religionswissenschafterin von der Wiener Universität Birgit Heller über die Sicht in anderen Religionen. Dabei zeichnete die Religionswissenschafterin ein Bild, wonach Frauen in allen Religionen mit Regeln zur Sexualität unterdrückt wurden und zum Teil bis heute werden. Der Moraltheologe der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen Martin M. Lintner zeigte auf, dass es seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil Möglichkeiten gäbe, die "Vergiftung des Eros" zu beenden. Das sei aber noch ein nicht immer leichter Weg, weil die kirchliche Lehre über Sexualität bis heute unter der "Hypothek historischer Altlasten" leide.

Schelkshorn 120Am 9. Februar 2016 wurde nachstehender Beitrag des an der Wienr Universität lehrenden österreichischen Theologen und Philosophe Hans Schelkshorn auf dem Internet-Formats „europeinfos“ veröffentlicht. Über Wunsch der ungarischen Bischofskonferenz wurde er von der Chefredaktion wieder vom Netz genommen. Mehr zu dieser Geschichte lesen Sie hier auf dieser Homepage.

Sie können den Beitrag von Hans Schelkshorn nachstehend auf dieser Homepage oder auf eurocom European Communication lesen.

bucher rmRainer Bucher hat in einem Beitrag "Nach Volk und Straße riechen: Der Ort von Theologie und Lehramt" im Internetportal "feinschwarz.net" am 20. Februar 2016 das Verhältnis zwischen der theologischen Wissenschaft, dem kirchlichen Lehramt und dem Kirchenvolk kritisch untersucht. Der Grazer Pastoraltheologe kommt dabei zum Schluss, die "Binnenrivalitäten überwinden und dem Volk Gottes helfen". Ob "helfen" im Franziskus-Jargon "einander dienen" meint bleibt offen. Jedenfalls sind Über- und Unterordnungen unangebracht und ein neues Miteinander ist höchst an der Zeit.

"feinschwarz.net" ist ein theologisches Feuilleton, welches Themen der Zeit aus theologischer Perspektive analysiert und diskutiert. Träger des Feuilletons ist ein Verein. Das Redaktionsteam besteht aus neun Universitätslehrerinnen und -lehrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.