Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Heller Birg 120Lintner Martin 120Sander Hans Joachim 120Die Theologischen Kurse hielten vergangenen Freitag und Samstag das Auftakt-Symposium zum Thema "Mann & Frau" ab. Dabei wurde mit dem Thema "Sexualität & Macht" begonnen. Der Dogmatiker Hans-Joachim Sander von der Universität Salzburg hielt den Eröffnungsvortrag. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert ihn nachstehend.

Außer Sander berichtete die Religionswissenschafterin von der Wiener Universität Birgit Heller über die Sicht in anderen Religionen. Dabei zeichnete die Religionswissenschafterin ein Bild, wonach Frauen in allen Religionen mit Regeln zur Sexualität unterdrückt wurden und zum Teil bis heute werden. Der Moraltheologe der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen Martin M. Lintner zeigte auf, dass es seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil Möglichkeiten gäbe, die "Vergiftung des Eros" zu beenden. Das sei aber noch ein nicht immer leichter Weg, weil die kirchliche Lehre über Sexualität bis heute unter der "Hypothek historischer Altlasten" leide.

Schelkshorn 120Am 9. Februar 2016 wurde nachstehender Beitrag des an der Wienr Universität lehrenden österreichischen Theologen und Philosophe Hans Schelkshorn auf dem Internet-Formats „europeinfos“ veröffentlicht. Über Wunsch der ungarischen Bischofskonferenz wurde er von der Chefredaktion wieder vom Netz genommen. Mehr zu dieser Geschichte lesen Sie hier auf dieser Homepage.

Sie können den Beitrag von Hans Schelkshorn nachstehend auf dieser Homepage oder auf eurocom European Communication lesen.

bucher rmRainer Bucher hat in einem Beitrag "Nach Volk und Straße riechen: Der Ort von Theologie und Lehramt" im Internetportal "feinschwarz.net" am 20. Februar 2016 das Verhältnis zwischen der theologischen Wissenschaft, dem kirchlichen Lehramt und dem Kirchenvolk kritisch untersucht. Der Grazer Pastoraltheologe kommt dabei zum Schluss, die "Binnenrivalitäten überwinden und dem Volk Gottes helfen". Ob "helfen" im Franziskus-Jargon "einander dienen" meint bleibt offen. Jedenfalls sind Über- und Unterordnungen unangebracht und ein neues Miteinander ist höchst an der Zeit.

"feinschwarz.net" ist ein theologisches Feuilleton, welches Themen der Zeit aus theologischer Perspektive analysiert und diskutiert. Träger des Feuilletons ist ein Verein. Das Redaktionsteam besteht aus neun Universitätslehrerinnen und -lehrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Haering Hermann20 120Am 12. Jänner 2016 veröffentlichen die Salzburger Nachrichten ein Interview mit dem Deutschen Theologen Hermann Häring unter dem Titel: „Barmherzigkeit darf kein Alibi sein“. Das Interview führte Josef Bruckmoser.

Darin tritt Häring für einen Wandel kirchlichen Handelns ein, welches nicht von oben nach unten, sondern erfahrungsbezogen von den Menschen ausgeht. Er spricht davon, dass sich das traditionelle Glaubensverständnis aufgelöst habe und welche Rolle Franziskus bei der Erneuerung spielen könnte.

Khorchide Mo 120Koran first anniversary of school 120Kurz vor Weihnachten, am 18. Dezember 2015, publizierte die Frankfurter Allgemeine (F.A.Z.) einen lesenswerten Beitrag von Mouhanad Khorchide über Islamische Theologie aus europäischer Sicht unter der Überschrift: "Mekka und Medina".

Am selben Tag brachte die Tageszeitung DER STANDARD ein Interview mit Mouhanad Khorchide. Darin geht er auf die Situation der Muslime in Österreich ein und schlägt Offenheit, Transparenz und Dialog über die Grundwerte vor.

Kuschel Karl Josef 12 07 120Karl-Josef Kuschel beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den "Heiligen Nächten" in den Weltreligionen. Sie gibt es im Buddhismus, im Judentum, im Islam und bei den Christen. Eine tiefer gehende Sicht der "Heiligen Nächte" tut gerade angesichts der Aktualität des aufeinander Zukommens untercshiedlicher Religionen in unseren Breiten gut. Deshalb ladet das Netzwerk: zeitgemäß glauben ein, diesen Beitrag zu lesen.

Die Fassung Kuschels für das Jahr 2015 hat uns der erfahrene Öumeniker aus den USA, Leonard Swidler, geschickt.

fluechtlinge syrien herkunftslaender flucht 150Rund 60 Millionen Menschen müssen gegenwärtig von ihrem zu Hause fliehen, weil sie von Krieg, Gewalt, Hunger und fehlender Zukunftsperspektive bedroht sind. 20 Millionen davon müssen ihr Heimatland verlassen. Fast 90 % davon bleiben in den Nachbarländern, die selbst zumeist sehr arm sind. Das zeigt ein Bericht des UN-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR.

Die Katholische Sozialakademie (ksoe) hat dazu nachstehenden Impulstext unter dem Titel: „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt. 25,35) ksoe-Impulstext zur Lage der Flüchtlinge verfasst, der es wert ist, ihn zu studieren. Es braucht das Gespräch unter uns und mit den Flüchtenden, es braucht das einander Kennenlernen und gegenseitige Zuhören, damit alle Menschen auf dieser Erde in Würde leben können.

Koller Erwin 2009 120Einen mehrteiligen Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil verfasste der Schweizer Theologe und Medienfachmann Erwin Koller, 50 Jahre nach dessen Abschluss für das Journal 21. Dabei bietet der Präsidenten der Herbert Haag-Stiftung eine kritischen Sicht und zeigt die Fortschritte dieser historischen Kirchenversammlung. Lesen Sie hier den ersten Teil: Es war eine kleine Revolution und den zweiten Teil: Einen Sprung nach vorn und den dritten Teil: Am Ende der Geschichte?