Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Furche Zeitung 120Aigner  Josef Christian 120In seinem Beitrag "Wider die grenzenlose Hybris des Machbaren" in der Zeitschrift "Die FURCHE" Nr. 12 vom 19. März 2015, nimmt der Innsbrucker Professor für psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung, Josef Christian Aigner, zu Auswirkungen des neuen Fortpflanzungsmedizingesetzt Stellung.

mueller renate klDie Kinderärztin, Dr. Renate Müller, fügt ihre Meinung aus medizinischer Sicht hinzu. Ihr Beitrag ist eine sehr verständliche Ergänzung. Sie schreibt:

Ich bin dankbar, dass der Psychotherapeut Josef Christian Aigner scheinbare Omnipotenz der modernen Fortpflanzungsmedizin kritisch beleuchtet hat.

Für mich ist die Praeimplantationsdiagnostik unter strengen Voraussetzungen sinnvoll. Sie ist eine genetische Untersuchung eines Embryos im Sechs- bis Zehnzellstadium im Reagenzglas, bevor dieser wenige Tage alte Embryo in die Gebärmutter eingesetzt wird.

Marx R 150Maradiaga Òscar Rodriguez 150Seit Herbst 2013 berät der Kardinalsrat mit Franziskus die neue Form der Kurie. Die Überlegungen seien schon weit vorangeschritten, wird immer wieder betont. Inhalte und Termin der Umsetzung sind jedoch noch nicht bekannt. Die zuerst acht, später dann neun Kardinäle aus allen Teilen der Welt, werden vom Hodurianischen Kardinal Óscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga SDB, er ist Erzbischof von Tegucigalpa und Präsident der CARITAS International, koordiniert.

Beim Konsistorium im Februar dieses Jahres hat das Beratergremium um den Bischof von Rom den Kardinälen der Welt nunmehr erste Grundlinien mitgeteilt. Von Zusammenlegungen einzelner Dikastirien ist die Rede, von der Leitung durch "Laien" neben Klerikern, auch die Leitung durch Frauen wird in Aussicht gestellt. So klingen die Ansagen in Interviews und Zeitungsberichten. Katholisch.de hat einen kurzen Abriss über die Geschichte und die gegenwärtige Struktur der vatikanischen Kurie ins Netz gestellt.

Wie Radio Vatikan und kathpress berichten, kann der Seligsprechungsprozess für Dom Helder Camará bald beginnen. Grünes Licht für das entsprechende Verfahren auf Diözesanebene gab der Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskongregation dem Erzbischof von Olinda-Ricife, der Wirkungsstätte von Camará.

Christoph Strak berichtet in katholisch.de für die Katholische Kirche Deutschlands unter dem Titel: Der "rote Bischof", der Vatikan habe den Weg freigemacht, für eine Seligsprechung Camaras. Er steht wie kaum ein anderer für die Hinwendung der katholischen Kirche zu den Armen, siehe auch den Katakombenpakt, und die Theologie der Befreiung.

In der Nürnberger Zeitung vom 27. März 2015 schreibt Josef Dirnbeck zum bevorstehenden 70 Jahrestag der Hinrichtung von Dietrich Bonhoeffer:

Als Reaktion auf die Anschläge von Paris appellieren Tariq Ramadan, Professor für gegenwartsbezogene Islamwissenschaften an der Universität Oxford, Malaysias Oppositionsführer Anwar Ibrahim, Ghaleb Bencheikh, Vorsitzender der "World Conference for Religions for Peace", sowie Felix Marquardt, Gründer der Abd al-Raḥman al-Kawakibi-Stiftung, in einem gemeinsamen Manifest an alle politischen Machthaber in den islamischen Staaten, einer progressiven, zeitgemäßen Lesart des Korans zu folgen und den Reformislam in ihren Ländern zu fördern. Die Deutungshoheit über den muslimischen Glauben dürfe keinesfalls den dogmatischen und radikalen Kräften überlassen werden.

Den Aufruf können Sie in deutscher Version auf Welt online lesen, eine englische Version finden Sie bei Huffingtonpost.

Im Köllner Stadtanzeiger vom 21. Jänner 2015 meint dessen Chefkorrespondent, Joachim Frank, nach dem Karnickel-Sager von Franziskus bei der Pressekonferenz auf seiner Rückreise aus Manila, dass Franziskus den Schritt zur Revision der Lehre scheue und verweist auf seine beiden Aufgaben, nämlich die des obersten Hirten, die er verständnisvoll ausführe und die des obersten Lehrers, wo er Defizite aufweise.

Trotzdem, unsere Kirche braucht eine Revision der Lehraussagen, will sie den Menschen hilfreich sein. Wissenschaftliche Erkenntnisse, Wissen und Erfahrungen der Menschen sowie die in diesem Zusammenhang stattgefundenen gesellschaftlichen Veränderungen machen es erforderlich auch Lehrsätze in verständlicher Form neu zu fassen. Das stürzt nicht alle Inhalte, überholte aber schon. Das wollen die Menschen, die auf Reformen drängen.

Im Kölner Stadt-Anzeiger vom 21. Jänner 2015 ist nachstehendes Interview mit dem Kirchenhistoriker und Theologen Hubert Wolf erschienen. Wolf ist Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte und lehrt an der Universität Münster. Das Interview führte Joachim Frank.

Kirchenhistoriker im Interview „Es gibt in der Kirche nichts, was immer schon da war"

Hubert Wolfs neues Buch „Krypta. Unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte", C.H. Beck, 231 Seiten, 19,95 Euro.

cigIn der Wochenschrift "Christ in der Gegenwart" in der Nummer 47 / 2010 vom 21. November 2010 berichtete Andreas Bernheim über die in Deutschland erstellte Studie der Universität Münster über "Die ausländischenPriester bei uns". Da die SituationinÖsterreich sehr ähnlich zu sein scheint haben wir diesen Beitrag auf die Homepage gestellt.

boff l klPro Konzil veröffentlicht am 11. März 2013 nachstehende Analyse des Brasilianischen Theologen und Philosophen Leonardo Boff zum Rücktritt von Benedikt XVI. Boff kennt Joseph Ratzinger aus seiner Studienzeit.

Übersetzung aus dem Spanischen: Norbert Arntz

Hier kommen Sie zum Artikel bei Pro Konzil: http://www.pro-konzil.de/