Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Zulehner  Paul M 120Inhaltlicher Höhepunkt beim Festakt 70 Jahre DIE FURCHE am 4. Dezember 2015 war der Vortrag von Paul M. Zulehner. Er ist nachstehend dokumentiert. Zuvor hatte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer seine Glückwünsche überbracht. Er sprach über den Gründer, Friedrich Funder, sowie über die Entstehung der FURCHE und deren Wirkung für die Österreichische Gesellschaft. Der Festakt fand in der Kuppelhalle des Kunsthistorischen Museumums in Wien statt. Vertreter politischer Parteien waren genauso anwesend, wie Vertreter verschiedener Religionen. Darunter die Altbischöfe Maximilian Aichern und Helmut Krätzl sowie Herwig Strum oder Bumdesminister Wolfgang Brandstätter.

kosch daniel 01neu 200 120Das Theologische Feuilleton www.feinschwarz.net  hat am 26. November 2015 einen interessanten Beitrag des Schweizer Theologen Daniel Kosch veröffentlicht. Darin macht sich Daniel Kosch Gedanken über ein Change-Management in der römisch-katholischen Kirche. Er greift kritische Zustandsbeschreibungen auf, setzt Managementkriterien sowie biblische Haltungen dazu und formuliert Möglichkeiten, wie es in der Kirche gehen könnte.

wess p 2007Paul Weß analysiert die Ansprachen des Bischofs von Rom und die von Kardinal Christoph Schönborn anlässlich 50 Jahre Bischofssynode und zieht daraus Konsequenzen in der Wochenzeitung Die Furche 71 (2015), Nr. 47 vom 19. November 2015, S. 14. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat diesen Beitrag nachstehend dokumentiert.

kirchschlge w klDer emeritierte Bibelwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Walter Kirchschläger hat am 22. Oktober 2015 im Don Bosco Haus in Wien einen Vortrag zur Konzilskonstitution "Dei verbum" über die göttliche Offenbarung gehaltenen. Die Schweizerische Kirchenzeitung 183 (2015), Nr. 47, 599-602 hat die nachstehende, gekürzte Fassung abgedruckt. Die Langfassung und das Text-Arbeitsblatt hat das Netzwerk: zeitgemäß glauben ebenfalls hier dokumentiert.

Das Originaldokument "Dei verbum" finden Sie hier.

Haering ikvu 120Das Ökumenische Netzwerk Initiative von unter (IKVU) hat eine Reaktion auf die Bischofsynode von Hermann Häring veröffentlicht. Sie wird in ihrer Zeitschrift "Querblick" am ersten Adventsonntag erscheinen.

Unter dem Titel: Nach der Synode ist vor der Synode, schrieb Häring seine Stellungnahme. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben veröffentlicht nachstehend ebenfalls diese fundierte und kritische Beurteilung der Bischofssynode in Rom.

hackl g klGerhard Hackl, Pfarrer der im Süden Niederösterreichs gelegenen Pfarren Waldegg und Wopfing protestiert gegen die Verhöhnung der Mitglieder der Deutschen Sprachgruppe bei der Bischofssynode durch Äußerungen des Australischen Kurienkardinals Georg Pell und bedauert, dass das von der Deutschen Sprachgruppe vorgeschlagene Schuldbekenntnis, wegen ungerechter Härte nicht mehr haltbarer Kirchenregeln nicht ins Schlussdokument der Bischofssynode aufgenommen wurde.

Kermani Navid 1 120Mourad Jacques 120Navid Kermani ist vom Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels zum Träger des Friedenspreises 2015 gewählt worden. Die Verleihung des Friedenspreises an den deutschen Orientalisten, Schriftsteller und Essayisten fand während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 18. Oktober 2015, in der dortigen Paulskirche statt.

"Die wissenschaftlichen Arbeiten von Navid Kermani, in denen er Fragen der Mystik, der Ästhetik und der Theodizee insbesondere im Raum des Islam nachgeht, weisen ihn als Autor aus, der mit großer Sachkenntnis in die theologischen und gesellschaftlichen Diskurse einzugreifen vermag, heßt es in der Begründung.

raming iIm November-Heft der Zeitschrift "Kirche In" berichtet die deutsche Theologin Ida Raming über die vor zwei Monaten in Philadelphia / USA stattgefundene Konferenz der weltweiten Bewegung für die Priesterweihe von Frauen in der römisch-katholischen Kirche. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert nachstehend den Bericht.

polak regina klAngesichts von weltweit 60 Millionen Flüchtlingen "müssen wir nicht nur helfen - wir müssen uns ändern", schreibt Regina Polak in ihrem Beitrag in der Zeitschrift DIE FURCHE, Ausgabe 38, vom 17. September 2015. Unter dem Titel "Der Jüngste Tag ist HEUTE" veröffentlichte sie diese teologische Reflexionen zur Flüchtlingskrise in Europa. Hier können Sie den Beitrag nachlesen.

„Mene mene tekel u-parsin“ schreiben die Finger einer Menschenhand an die Wand des babylonischen Königspalastes, als König Belschazzar bei einem rauschenden Fest seine Gäste aus den goldenen und silbernen Gefäßen bewirtet, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem geraubt hatte. Keiner seiner Berater kann dem zu Tode erschrockenen König diese Zeichen deuten. Erst Daniel, einer der ins Exil vertriebenen Juden, kann sie lesen: Gezählt, gewogen und zu leicht befunden, geteilt wird das Reich unter den Medern und Persern. Die Tage der Herrschaft Babylons sind gezählt (vgl. Dan 5, 1-30).