Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Kuschel Karl Josef 12 07 120Karl-Josef Kuschel beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den "Heiligen Nächten" in den Weltreligionen. Sie gibt es im Buddhismus, im Judentum, im Islam und bei den Christen. Eine tiefer gehende Sicht der "Heiligen Nächte" tut gerade angesichts der Aktualität des aufeinander Zukommens untercshiedlicher Religionen in unseren Breiten gut. Deshalb ladet das Netzwerk: zeitgemäß glauben ein, diesen Beitrag zu lesen.

Die Fassung Kuschels für das Jahr 2015 hat uns der erfahrene Öumeniker aus den USA, Leonard Swidler, geschickt.

fluechtlinge syrien herkunftslaender flucht 150Rund 60 Millionen Menschen müssen gegenwärtig von ihrem zu Hause fliehen, weil sie von Krieg, Gewalt, Hunger und fehlender Zukunftsperspektive bedroht sind. 20 Millionen davon müssen ihr Heimatland verlassen. Fast 90 % davon bleiben in den Nachbarländern, die selbst zumeist sehr arm sind. Das zeigt ein Bericht des UN-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR.

Die Katholische Sozialakademie (ksoe) hat dazu nachstehenden Impulstext unter dem Titel: „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt. 25,35) ksoe-Impulstext zur Lage der Flüchtlinge verfasst, der es wert ist, ihn zu studieren. Es braucht das Gespräch unter uns und mit den Flüchtenden, es braucht das einander Kennenlernen und gegenseitige Zuhören, damit alle Menschen auf dieser Erde in Würde leben können.

Koller Erwin 2009 120Einen mehrteiligen Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil verfasste der Schweizer Theologe und Medienfachmann Erwin Koller, 50 Jahre nach dessen Abschluss für das Journal 21. Dabei bietet der Präsidenten der Herbert Haag-Stiftung eine kritischen Sicht und zeigt die Fortschritte dieser historischen Kirchenversammlung. Lesen Sie hier den ersten Teil: Es war eine kleine Revolution und den zweiten Teil: Einen Sprung nach vorn und den dritten Teil: Am Ende der Geschichte?

Zulehner  Paul M 120Inhaltlicher Höhepunkt beim Festakt 70 Jahre DIE FURCHE am 4. Dezember 2015 war der Vortrag von Paul M. Zulehner. Er ist nachstehend dokumentiert. Zuvor hatte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer seine Glückwünsche überbracht. Er sprach über den Gründer, Friedrich Funder, sowie über die Entstehung der FURCHE und deren Wirkung für die Österreichische Gesellschaft. Der Festakt fand in der Kuppelhalle des Kunsthistorischen Museumums in Wien statt. Vertreter politischer Parteien waren genauso anwesend, wie Vertreter verschiedener Religionen. Darunter die Altbischöfe Maximilian Aichern und Helmut Krätzl sowie Herwig Strum oder Bumdesminister Wolfgang Brandstätter.

kosch daniel 01neu 200 120Das Theologische Feuilleton www.feinschwarz.net  hat am 26. November 2015 einen interessanten Beitrag des Schweizer Theologen Daniel Kosch veröffentlicht. Darin macht sich Daniel Kosch Gedanken über ein Change-Management in der römisch-katholischen Kirche. Er greift kritische Zustandsbeschreibungen auf, setzt Managementkriterien sowie biblische Haltungen dazu und formuliert Möglichkeiten, wie es in der Kirche gehen könnte.

wess p 2007Paul Weß analysiert die Ansprachen des Bischofs von Rom und die von Kardinal Christoph Schönborn anlässlich 50 Jahre Bischofssynode und zieht daraus Konsequenzen in der Wochenzeitung Die Furche 71 (2015), Nr. 47 vom 19. November 2015, S. 14. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat diesen Beitrag nachstehend dokumentiert.

kirchschlge w klDer emeritierte Bibelwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Walter Kirchschläger hat am 22. Oktober 2015 im Don Bosco Haus in Wien einen Vortrag zur Konzilskonstitution "Dei verbum" über die göttliche Offenbarung gehaltenen. Die Schweizerische Kirchenzeitung 183 (2015), Nr. 47, 599-602 hat die nachstehende, gekürzte Fassung abgedruckt. Die Langfassung und das Text-Arbeitsblatt hat das Netzwerk: zeitgemäß glauben ebenfalls hier dokumentiert.

Das Originaldokument "Dei verbum" finden Sie hier.

Haering ikvu 120Das Ökumenische Netzwerk Initiative von unter (IKVU) hat eine Reaktion auf die Bischofsynode von Hermann Häring veröffentlicht. Sie wird in ihrer Zeitschrift "Querblick" am ersten Adventsonntag erscheinen.

Unter dem Titel: Nach der Synode ist vor der Synode, schrieb Häring seine Stellungnahme. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben veröffentlicht nachstehend ebenfalls diese fundierte und kritische Beurteilung der Bischofssynode in Rom.

hackl g klGerhard Hackl, Pfarrer der im Süden Niederösterreichs gelegenen Pfarren Waldegg und Wopfing protestiert gegen die Verhöhnung der Mitglieder der Deutschen Sprachgruppe bei der Bischofssynode durch Äußerungen des Australischen Kurienkardinals Georg Pell und bedauert, dass das von der Deutschen Sprachgruppe vorgeschlagene Schuldbekenntnis, wegen ungerechter Härte nicht mehr haltbarer Kirchenregeln nicht ins Schlussdokument der Bischofssynode aufgenommen wurde.