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Als Reaktion auf die Anschläge von Paris appellieren Tariq Ramadan, Professor für gegenwartsbezogene Islamwissenschaften an der Universität Oxford, Malaysias Oppositionsführer Anwar Ibrahim, Ghaleb Bencheikh, Vorsitzender der "World Conference for Religions for Peace", sowie Felix Marquardt, Gründer der Abd al-Raḥman al-Kawakibi-Stiftung, in einem gemeinsamen Manifest an alle politischen Machthaber in den islamischen Staaten, einer progressiven, zeitgemäßen Lesart des Korans zu folgen und den Reformislam in ihren Ländern zu fördern. Die Deutungshoheit über den muslimischen Glauben dürfe keinesfalls den dogmatischen und radikalen Kräften überlassen werden.

Den Aufruf können Sie in deutscher Version auf Welt online lesen, eine englische Version finden Sie bei Huffingtonpost.

Im Köllner Stadtanzeiger vom 21. Jänner 2015 meint dessen Chefkorrespondent, Joachim Frank, nach dem Karnickel-Sager von Franziskus bei der Pressekonferenz auf seiner Rückreise aus Manila, dass Franziskus den Schritt zur Revision der Lehre scheue und verweist auf seine beiden Aufgaben, nämlich die des obersten Hirten, die er verständnisvoll ausführe und die des obersten Lehrers, wo er Defizite aufweise.

Trotzdem, unsere Kirche braucht eine Revision der Lehraussagen, will sie den Menschen hilfreich sein. Wissenschaftliche Erkenntnisse, Wissen und Erfahrungen der Menschen sowie die in diesem Zusammenhang stattgefundenen gesellschaftlichen Veränderungen machen es erforderlich auch Lehrsätze in verständlicher Form neu zu fassen. Das stürzt nicht alle Inhalte, überholte aber schon. Das wollen die Menschen, die auf Reformen drängen.

Im Kölner Stadt-Anzeiger vom 21. Jänner 2015 ist nachstehendes Interview mit dem Kirchenhistoriker und Theologen Hubert Wolf erschienen. Wolf ist Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte und lehrt an der Universität Münster. Das Interview führte Joachim Frank.

Kirchenhistoriker im Interview „Es gibt in der Kirche nichts, was immer schon da war"

Hubert Wolfs neues Buch „Krypta. Unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte", C.H. Beck, 231 Seiten, 19,95 Euro.

cigIn der Wochenschrift "Christ in der Gegenwart" in der Nummer 47 / 2010 vom 21. November 2010 berichtete Andreas Bernheim über die in Deutschland erstellte Studie der Universität Münster über "Die ausländischenPriester bei uns". Da die SituationinÖsterreich sehr ähnlich zu sein scheint haben wir diesen Beitrag auf die Homepage gestellt.

boff l klPro Konzil veröffentlicht am 11. März 2013 nachstehende Analyse des Brasilianischen Theologen und Philosophen Leonardo Boff zum Rücktritt von Benedikt XVI. Boff kennt Joseph Ratzinger aus seiner Studienzeit.

Übersetzung aus dem Spanischen: Norbert Arntz

Hier kommen Sie zum Artikel bei Pro Konzil: http://www.pro-konzil.de/