Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Haering ikvu 120Das Ökumenische Netzwerk Initiative von unter (IKVU) hat eine Reaktion auf die Bischofsynode von Hermann Häring veröffentlicht. Sie wird in ihrer Zeitschrift "Querblick" am ersten Adventsonntag erscheinen.

Unter dem Titel: Nach der Synode ist vor der Synode, schrieb Häring seine Stellungnahme. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben veröffentlicht nachstehend ebenfalls diese fundierte und kritische Beurteilung der Bischofssynode in Rom.

hackl g klGerhard Hackl, Pfarrer der im Süden Niederösterreichs gelegenen Pfarren Waldegg und Wopfing protestiert gegen die Verhöhnung der Mitglieder der Deutschen Sprachgruppe bei der Bischofssynode durch Äußerungen des Australischen Kurienkardinals Georg Pell und bedauert, dass das von der Deutschen Sprachgruppe vorgeschlagene Schuldbekenntnis, wegen ungerechter Härte nicht mehr haltbarer Kirchenregeln nicht ins Schlussdokument der Bischofssynode aufgenommen wurde.

Kermani Navid 1 120Mourad Jacques 120Navid Kermani ist vom Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels zum Träger des Friedenspreises 2015 gewählt worden. Die Verleihung des Friedenspreises an den deutschen Orientalisten, Schriftsteller und Essayisten fand während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 18. Oktober 2015, in der dortigen Paulskirche statt.

"Die wissenschaftlichen Arbeiten von Navid Kermani, in denen er Fragen der Mystik, der Ästhetik und der Theodizee insbesondere im Raum des Islam nachgeht, weisen ihn als Autor aus, der mit großer Sachkenntnis in die theologischen und gesellschaftlichen Diskurse einzugreifen vermag, heßt es in der Begründung.

raming iIm November-Heft der Zeitschrift "Kirche In" berichtet die deutsche Theologin Ida Raming über die vor zwei Monaten in Philadelphia / USA stattgefundene Konferenz der weltweiten Bewegung für die Priesterweihe von Frauen in der römisch-katholischen Kirche. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert nachstehend den Bericht.

polak regina klAngesichts von weltweit 60 Millionen Flüchtlingen "müssen wir nicht nur helfen - wir müssen uns ändern", schreibt Regina Polak in ihrem Beitrag in der Zeitschrift DIE FURCHE, Ausgabe 38, vom 17. September 2015. Unter dem Titel "Der Jüngste Tag ist HEUTE" veröffentlichte sie diese teologische Reflexionen zur Flüchtlingskrise in Europa. Hier können Sie den Beitrag nachlesen.

„Mene mene tekel u-parsin“ schreiben die Finger einer Menschenhand an die Wand des babylonischen Königspalastes, als König Belschazzar bei einem rauschenden Fest seine Gäste aus den goldenen und silbernen Gefäßen bewirtet, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem geraubt hatte. Keiner seiner Berater kann dem zu Tode erschrockenen König diese Zeichen deuten. Erst Daniel, einer der ins Exil vertriebenen Juden, kann sie lesen: Gezählt, gewogen und zu leicht befunden, geteilt wird das Reich unter den Medern und Persern. Die Tage der Herrschaft Babylons sind gezählt (vgl. Dan 5, 1-30).

Zulehner sw 150Auf Einladung der Eugen Biser-Stiftung hielt der em. Univ.-Prof. Dr. Paul M. Zulehner am 15. September 2015 in Wien nachstehenden Vortrag. Dabei ging er von der aktuellen Situation der Flüchtlingsströme aus und zeigte an Hand dieser Situationen, welchen Herausforderungen und welchem Änderungsbedarf unsere Kirche gegenwärtig gegenüber steht. Sie finden Text und Ton des Vortrags auf der Homepage von Paul Zulehner und hier.

stimmenderzeitDie "Stimmen der Zeit", Zeitschrift für christliche Kultur, Heft 9 / 2015, berichten über eine länderübergreifende Studie der Autoren: Sarah Delere, Anna Roth und Tobias Roth. Darin wurden auf wissenschaftliche Art die Fragen aus dem Vorfeld der Bischofsynode 2014 aus rund 40 Ländern ausgewertet. Mehr als 12.000 Fragebogen lagen der Studie zugrunde, wobei der Schwerpunkt der Antworten (8.000) aus Deutschland stammt.

wess2007 150cigIn der Ausgabe 34 vom 23 August 2015, der Wochenschrift "CHRIST IN DER GEGENWART" stellt der Priester und Pastoraltheologe Paul Weß fest: "Niemand hat Gott geschaut - mehr noch: Kein Mensch wird jemals Gott sehen. Dennoch bekennen Menschen Gott als den letzten Grund des Lebens."
Dieser Beitrag geht auf eine Predigt von ihm zurück, wobei der Stil beibehalten wurde.

cigNeumann U StephanIn der Wochenschrift CHRIST IN DER GEGENWART (CIG 29/2015)  analysiert der Theologe Stephan U. Neumann die letzte Papstreise nach Lateinamerika. Er sieht einen Bischof von Rom der linke Ideen mit christlichem Anliegen verbindendet, der eine „arme Kirche der Armen“ will und in Elendviertel sowie gegenüber linken Machthabern die Befreiungsbotschaft Jesu verkündet. Gleichzeitig stellt Neumann fest, dass Franziskus gegenüber dem wachsenden evangelikalen und pfingstlerischen Gemeinschaften sowie dem mächtigen Säkularisierungsschub insbesondere in der Mittel- und Oberschicht sprachlos ist und kein modernes, aufgeklärtes Glaubens- und Gottesverständnis anzubieten hatte.