Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Strube Sonja 120Michael Jacquemain von der Deutschen Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) führte 2017 mit der Tübinger Gastprofessorin und Theologin Sonja Angelika Strube nachstehenden Interview. Strube hat sich nicht nur zur Thematik „Bibelverständnis zwischen Alltag und Wissenschaft“ habilitiert, sondern forscht auch in diesem Bereich. Hier stellt sie Parallelitäten zwischen politischen Gruppen der Neuen Rechten und kirchlichen Traditionalisten fest.

Kranemann Benedik 120LOGO herder korrespondenz 120Benedikt Kranemann, Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, beschreibt in der Herder Korrespondenz 2019, Heft 5, S. 13-16, wie die katholische Litugie dem Priester eine übersteigerte Rolle zuweist, die zur Selbstüberschätzung auch jenseits der Kirchenmauern führen kann.

Angesichts der weitreichenden Bedeutung dieses Phänomens weist das Netzwerk: zeitgemäs glauben auf diesen Beitrag hin.

Striet Magnus 120Anlässlich des Erscheinens der Buches von Magnus Striet: „Ernstfall Freiheit. Arbeiten an der Schleifung der Bastionen“ im Verlag Herder, führte Andreas Main vom Deutschlandfunk am 18 Juli 2018 nachstehendes Interview mit dem Autor.

Darin versucht der Freiburger Fundamentaltheologe die Zweifel, die in den Vorstellungen Gottes enthalten sind zu ergründen und zu deuten. Dabei kommt er zu dem Schluss: „Gottesbilder müssen korrigiert werden“. Die Erbsündenlehre des Augustinus „ist nicht zu halten“, stellt er fest. Er tritt für eine „Autonomiefreiheit“ ein, die sowohl aus Zwängen befreit und eine Entscheidung im Rahmen der Möglichkeiten ist, die Welt zu gestalten.

Pfeiffer Christian Maischberger 5681 120Der Deutsche Kriminologe Christian Pfeiffer wirft der Deutschen Kirchenleitung in einem detailreichen Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT 17/2019 vom 17. April 2019 nicht nur Behinderung einer in die Tiefe gehenden wissenschaftlichen Aufarbeitung der Ursachen für die sexualisierten Machtmissbräuche in der römisch-katholischen Kirche vor sondern auch die Zurückhaltung von Informationen dafür und Versuche der Zensur bei der Veröffentlichung von Ergebnissen. Den Vorschlag der Kirchenvertreter, „nicht ausgegebene Forschungsmittel in Höhe von circa 120.000 Euro für sonstige Forschungszwecke behalten dürfen“ wenn sie darüber schweigen, nennt der Jurist einen "Versuch einer Nötigung“. Christian Pfeiffer: "Ich sagte dem Bischof: Wir lassen uns nicht kaufen".

Das Interview führte Giovanni di Lorenzo unter der Mitarbeit von Hanna Gieffers und Karoline Kuhla-Freitag.

Haering Hermann20 120Am Donnerstag vergangene Woche veröffentlichte Joseph Ratzinger in der April-Ausgabe des Bayerischen „Klerusblatts“ einen Aufsatz mit dem Titel "Die Kirche und der Skandal des sexuellen Missbrauchs". Dieser Aufsatz hat berechtigt und vielfach, zum Teil auch scharfe Kritik hervorgerufen.

Hermann Häring ist einer der Kritiker. Bereits vier Tage später hat der Deutsche Theologe seinen ausgezeichneten analytischen Beitrag dazu veröffentlicht. Er wirft darin sechs Schlaglichter auf den Beitrag und zeigt damit, wie Ratzinger aus der Zeit gefallen ist und eine reaktionäre und destruktive Theologie vertritt. Sie können diesen Beitrag auch nachstehend lesen.

Holztrattner Magdalena 120Zum Thema "Christlich – sozial und politisch?/" schrieb in der Wochenschrift DIE FURCHE 8/2019, vom 21. Februar 2019, die Leiterin der Katholischen Sozialakademie, Magdalena Holztrattner, nachstehenden, lesenswerten Beitrag.

Darin geht Holztrattner dem Zusammenhang nach, wieso ist die Frage des Christlichen untrennbar mit jener des Sozialen verbunden und gibt sozialethische Orientierungslinien.

Weißenböck FJ 120Franz Josef Weißenböck hat für die Nummer 2018/2 von „pfarre>aktuell“, dem Pfarrblatt des Seelsorgeraums Feistritztal, nachstehenden Beitrag verfasst.

Darin befasst er sich mit der Frage, wie Glaube und Politik zusammen passen. Der Journalist  steigt mit der Ansage ein: "Kein mündiger Mensch kann „unpolitisch“ sein" und verweist im Anschluss als Theologe auf Jahwe, der das Leid seines Volkes sieht, Mitleid zeigt und aktiv wird. Ebenso verweist er auf die politischen Kampf-Ansagen, in denen die Christen den auferweckten Jesus als ihren Herrn bezeichneten und nicht den Kaiser oder Kardinal Theodor Innitzer im Gegenlicht des politischen Führers Adolf Hitler Christus als den einzigen Führer bezeichnete. Und auch heute sind Statements und Handlungen der Christen gefragt, um gegen den unmenschlichen Zeitgeist Alternativen der Menschlichkeit zu stellen.

Schüller Thomas 120Das Internet-Portal feinschwarz.net hat nachstehenden Beitrag am 11. Februar 2019 veröffentlicht. Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller forderte wenige Tage zuvor den Rücktritt des Eichstätter Bischofs, Gregor Maria Hanke. Ursache war ein Prüfbericht wonach "der ehemalige stellvertretende Finanzdirektor und einer seiner Geschäftspartner mit riskanten Immobiliengeschäften in den USA etwa 60 Millionen aufs Spiel gesetzt hatten, von denen wohl ein Großteil verloren ist", berichtet die Tagespost. Schüller sieht Hanke in der Verantwortung, auchwenn ihm keine unmittelbare Beteiligungan den Taten nachgewiesen werden kann. „Die einzig denkbare Antwort Hankes für mich auf den Prüfbericht wäre sein Rücktritt“, erklärte Schüller gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“. Gleichzeitig lobte er die Anzeigen Hankes, die die Aufdeckungen einleiteten.

Zeit-online brichtete ausführlich darüber.