Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Heimbach Steins Marianne 120Das Thema Migration ist nicht nur in den Medien, sondern auch im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn oder wo sonst Menschen miteinander ins Gespräch kommen alltäglich geworden. Oft fehlen dabei Fakten und viel wird aus dem Boulevard zitiert und in gehörten Geschichten als Angst verpackt weiter gegeben.

In der im September 2018 erschienen HERDER KORRESPONDENZ SPEZIAL hat die am Institut für christliche Sozialwissenschaften lehrende Professorin Marianne Heimbach-Steins nachstehenden Beitrag veröffentlicht, der sich mit der ethischen Frage und der notwendigen umfassenden Betrachtung auseinandersetzt.

Loretan Adrian 120Der in Luzern lehrende Schweizer Staatskirchenrecht- und Kirchenrechtprofessor Adrian Loretan hat den 70. Jahrestag der Menschenrechte zum Anlass genommen, um an die kirchliche Situation sowie deren Geschichte mit den Menschenrechten zu erinnern. In einem Beitrag auf feinschwarz.net stellt er u.a. fest, "Es gibt keine menschenrechtsfreien Zonen, auch nicht in der Kirche."

Eine Institution, die Kinder missbraucht, Frauen diskriminiert und Frauen und Männer die geweiht werden wollen die Ehe verwehrt muss sich fragen lassen, wie haltest du es mit den Menschenrechten. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben ladet Sie ein, nachstehenden Beitrag zu lesen.

Haering Hermann3 120Der Deutsche Theologe Hermann Häring hat nachstehende, wohlwollend-kritische Analyse zum Schlussdokument der XV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode verfasst. Diese fand vom 3. bis 28. Oktober 2018 unter dem Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ in Rom statt.

Darin stellt er fest, dass die genannten Probleme bekannt sind, die Bischöfe bisher darauf nur unzureichend reagiert hätten. Trotz positiven Grundtons der Schlusserklärung bleibt sie jedoch in der alten Theologie verhaftet. Es ist zweifelhaft, ob die Bischöfe die selbstgewählte Rolle der Begleiter ausfüllen werden können, weil sie sich zumeist als Hüter des Glaubens und Herren des Lehramtes sehen. Ob die Kirche auf einem Weg zu mehr Synodalität ist, in der die anstehenden Fragen unter echter Mitwirkung der Betroffenen einer praktischen Lösung zugeführt werden können, muss sich erst zeigen.

Sieder Fran 120Für klare und starke Worte ist Franz Sieder seit langem bekannt. Zuletzt sprach er bei einer Demonstration des Österreichischen Gewerkschaftsbundes gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche vor der Industriellen Vereinigung in Wien.

Sieder wählt provokante Formulierungen um die Anliegen der Menschen und der kirchlichen Soziallehre Gehör zu verschaffen. Ausgleichende Formulierungen werden übergangen und kaum gehört. „Unsere Zeitung – Die Demokratische“ wählte eine etwas schärfere Überschrift: „Das eigentliche Schwein ist und bleibt das kapitalistische Wirtschaftssystem.“ Lesen sie den nachstehenden Beitrag.

 

Haering Hermann1 120Der Deutsche Theologe Hermann Häring hat sich dankenswerter Weise dem Thema Klerikalismus angenommen. Dabei zeigt er historische, psychologische und soziologische Wurzeln und wie breit verästelt dieses Gift in Körper und Geist der römisch-katholischen Kirche (aber nicht nur da) verfestigt ist. Der Klerikalismus führt zur Lähmung des „Leibes Christi“ und verkehrt die Botschaft Jesu zur Selbstbezogenheit.

Eingangs schreibt Häring: „Klerikalismus ist ein Kampfbegriff, auf den die Kirchenkritik schon oft zurückgegriffen hat. Seitdem ihn Papst Franziskus in seinen Wortschatz aufgenommen hat, ist dieses streitbare Wort auch bei kirchlichen Insidern hoffähig geworden. Kardinal Marx hat ihn bei seinen Stellungnahmen zu den epidemischen Missbrauchsskandalen übernommen. Franziskus kann konkreter werden.“

Koller Erwin 2009 120In einem größeren, auch geschichtlichen Zusammenhang sieht der Präsident der Herbert Haag Stiftung, der Schweizer Theologe und Journalist Erwin Koller, die Wurzeln der gegenwärtige Krise in der römisch-katholischen Kirche. In seinem Beitrag im JOURNAL21.ch versucht er die Gründe zu nennen, „warum die Kinderschänder so lange ihr Unwesen treiben konnten“.

Haering Hermann3 120Die bekannten Zahlen der Opfer und Täter von sexualisierten Machtmissbrauch in der Kirche werden fast täglich größer. Gegner von Veränderungen in der Kirche haben nichts Besseres zu tun, als den Papst zu beschuldigen. Der Deutsche Theologe Hermann Häring setzt dazu wieder seine große Gabe der geschitskundigen, theologisch geschliffenen Analyse ein und zeigt auf seiner Homepage im Beitrag "Selbstverliebtheit und Machtexzess. Zum Männerbund der römischen Hierarchie" welche Wirkungen in und durch Männerbünde entstehen. Daran anschließend zeigt er Herausforderungen an den Bischof von Rom und die Gemeinden.

Purrer Guardado Ulrike 120Die junge Deutsche evangeliesche Theologin Ulrike Purrer Guardado hat kürzlich im Magazin südlink Nr. 185 einen interessanten Beitrag mit dem Titel: "Die Option für die Armen leben" geschrieben. Darin geht sie der Entstehung der Befreiungstheologie vor 50 Jahren im kolumbianischen Medellín nach, wo der lateinamerikanischen Bischofsrat (CELAM) tagte.

Die Autorin ist in Rostock geboren und war schon ab ihrem Abitur immer wieder in Mittelamerika und kennt daher das Leben dort aus erster Hand. Sie ist auch Fachperson bei der Schweizer Bethlehem Mission Immensee COMUNDO. Und sie ist natürlich in weiteren Netzwerken aktiv.

hurka fact.5232568 120Die zahllosen Übergriffe an Kinder und Frauen sind ein Verbrechen. Dort wo sie von Priestern verübt wurden, sind sie mehrfache Verletzungen eines Grundvertrauens zwischen Menschen. Die weltweite Verbreitung dieser Verbrechen verlangt von der Kirchenleitung mehr als Anerkennung, Entschuldigung und Geld. Die strukturellen Vorkehrungen, die solche Taten verhindern oder zumindest einschränken könnten werden nur sehr zögerlich und zurückhaltend ins Auge gefasst. Nur wenige werden tatsächlich in die Tat gesetzt. Hier braucht es mehr offensive Veränderungen in den Strukturen und im Zusammenleben aller Glieder der Kirche.