Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Holztrattner Magdalena 120Rhonheimer Martin Opus dei 120Unter dem Titel: "Kapitalismus und Katholische Soziallehre – Auflösung von Gegensätzen?" legt nun die Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, Magdalena M. Holztrattner, ihre Überlegungen aus der Diskussion Ende April mit dem Schweizer Martin Rhonheimer vor. Rhonheimer ist Gründungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy und Priester der Opus-Dei-Personalprälatur.

Das Gespräch fand im Rahmen des 3. Kongresses christlicher Führungskräfte „Future Wealth: Werte – Wohlstand – Wachstum“ im Stift Göttweig statt. 35 ManagerInnen und Führungskräfte diskutierten im Workshop mit den Vortragenden.

Rahner Johanna dogmatik 120Madeleine Spendier veröffentlichte am 4. Mai 2017 nachstehendes Interview im Internetportal katholisch.de. Darin schließt Johanna Rahner an Karl Rahner an, der bereits in den 1970er Jahren keine theologischen Argumente gegen eine Weihe von Frauen sah und begründet dies mit dem theologischen Grundsatz, „dass alles pastorale Handeln notwendig auch sakramental sei“.

Franziskus2 120Anna Miller berichtet am 14. April 2017 in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) über Widerstand gegen Franziskus und oppositionelle Kräfte in der römisch katholischen Kirche sowie deren Verbündete.

Diese Netzwerke und Verbindungen sind interessant. Sich davor übertrieben zu fürchten wäre kein guter Rat. Selbstbewusst seine Überzeugungen leben und dialogbereit und gelassen bleiben, wird die bessere Antwort sein. Wer mit Franziskus für eine synodale Kirche, für gleichberchtigte Positionen von Frauen in der Kirche eintritt oder Geschiedenen und wieder verheirateten eine neue Chance einräumt antwortet auf "Zeichen der Zeit" im Sinne Jesu Christi.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert den Beitrag nachstehend zur Information.

Weißenböck FJ 120Zur revidierten Bibelübersetzung beschreibt der Theologe und Journalist Franz Josef Weißenböck im "Quart Nr. 1 / 2017, der Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien" welche Fortschritte er in der Revision erkennt aber auch welche kritischen Anmerkungen zu machen sind.

wess p 2007Furche Zeitung 100Paul Weß hat sich in zwei Artikel mit der neuen Bibel-Übersetzung auseinander gesetzt. Hier dokumentieren wir den zweiten Teil unter dem Titel "Du bist der Heilige Gottes". Er ist der Wochenschrift "Die Furche" 73 (2017), Nr. 8 vom 23. Februar 2017, Seite 14, entnommen. Ein erster Beitrag ist 14 Tage zuvor erschienen.

Weß wendet sich in beiden Artikeln gegen eine Verfälschung des griechischen Urtextes der Bibel. Er versucht nachzuweisen, dass dies erfolgt, um die Dogmen der frühen Konzilien unverändert beibehalten zu können. Mit diesen Übersetzungen wurde ein falsches Bild Jesu prduziert, welches heute nicht mehr aufrech zu erhalten ist, meint der Pastoraltheologe und Philosoph. Er ist eine wichtige Stimme, die Paul Weß seit vielen Jahrzehnten einbringt. Bisher leider zu oft überhört.

Mitterhöfer Jakob 120kirche inIn der Monatszeitschrift "KIRCHE IN" 04/2017, vom 3. April 2017, widmet sich der Steyler Missionar P. Jakob Mitterhöfer SVD ebenfalls der neuen Übersetzung der Bibel. Er tut dies mit gleicher Zielrichtung: Das Dogma habe den Vorzug vor richtiger Übersetzung erhalten.

Auch wenn immer wieder betont wird, die bisherige Übersetzung wurde "gereinigt" von damaligen Interpretationen und sei deshalb näher am griechischen Text ist doch festzuhalten, "Übersetzungsfehler" - seien sie gewollt oder ungewollt - müssen korrigiert werden. Eine redliche Wissenschaft, die frei agiert, muss darauf bestehen. Und wenn die Kirchenleitung die Freiheit der Wissenschaft tatsächlich anerkennt, muss sie diese "Fehler" aus eigenem korrigieren.

Kirchschläger Walte 120Walter Kirchschläger hat an der Neu-Übersetzung der Bibel als Redaktor für das Matthäus-Evangelium mitgearbeitet. Er meint zur neuen Bibel-Übersetzung: "Viele gute Ansätze wurden eingearbeitet und neue Linien für das Verstehen erschlossen, des Öfteren blieb dieses Bemühen auf halber Strecke stecken." Und weiter: "Die Revision der EÜ ist zweifellos ein großer Schritt nach vorne. Schon jetzt ist abzusehen, dass ein weiterer in nicht zu weiter Ferne liegen darf."

In der Zeitschrift "BIBEL UND KIRCHE" 2 | 2017 übt er Kritik vor allem an der Vorgangsweise. Vornehm schreibt er in der Zusammenfassung: "Die Eingrenzung der Vorgangsweise und die Methode der Entscheidungsfindung und der Einzelarbeit am Text lässt Wünschenswertes für eine weitere Überarbeitung offen.""Fehler tilgen, die biblischen Metaphern und sprachliche Eigenheiten der einzelnen biblischen Schriften neu bewusst machen, Zusätze eliminieren – da ist viel geschehen und viel auch unterblieben."

Lesen Sie nachstehend seinen Beitrag.