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reisenbichler ign klbibel3 kl"Die Bibel ist ein Buch, das immer schöner wird, je mehr man sich mit ihm beschäftigt", sagt die neu von der Österreichischen Bischofskonferenz bestellte Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks in der Linzer Kirchenzeitung.

Ignaz Reisenbichler hat beim Netzwerk: zeitgemäß glauben am 23. März 2017 nachstehend dokumentierten Vortrag gehalten, der mit großem Interesse aufgenommen wurde.

hoefer rudolf klDie Wiener Zeitung vom 4./5. Februar 2017 veröffentlichte einen Gastkommentar von Rudolf K. Höfer. Dem ao. Univ.-Prof. für Kirchengeschichte an der Universität Graz istein gerechter Kirchenbeitrag ein großes Anliegen.Im Jahr 2014 veröffentlichte er bei Tyrolia das Buch "Kirchenfinanzierung in Europa". Darin gibt er einen Überblick über die Kirchenfinanzierung in Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, England, Frankreich, Schweden, Slowenien und Ungarn und beurteilt sie kritisch.

Der nachstehende Beitrag aus der Wiener Zeitung trägt den Titel: "Kirchenbeitragsgesetz fördert Kirchenaustritte.Ist der Staat zu Religionsgemeinschaften neutral?"

Koller Er 120Der Schweizer Theologe und Journalist Erwin Koller hat Ende Dezember 2016 im Internetportal JOURNAL21.ch die Reformationsepoche mit ihren vielfältigen Anstößen und Auswirkungen übersichtlich und verständlich dargestellt.

Er zeigt, wie vielfältig die Bemühungen im 15. und 16. Jahrhundert waren die Kluft zwischen der kirchlichen Praxis und den Ursprungsideen des Jesus von Nazareth zu überbrücken. Alles in bester Absicht. Verstrickungen mit Macht und Geld engten allerdings geistige Wenden so weit ein, dass auch vor dem Scheiterhaufen nicht Halt gemacht wurde.

Was einmal für „richtig“ erkannt wurde, kann doch keiner Änderung unterliegen. So eine Haltung ist oft heute noch ein Hindernis. Bei einem selbst oder in der größeren Gemeinschaft – sei es Staat oder Kirche – ist sie kritisch zu hinterfragen.

Bäuerle Dietrich 120Inhalt, Art und Lebensstil des aus Südamerika kommenden Bischofs von Rom zeigen deutliche Unterschiede zum europäischen Lebensstil. Im südlichen Amerika ist Solidarität eine alltägliche Notwendigkeit und eine Theologie der Solidarität eine selbstverstänliche Schlussfolgerung aus der Botschaft Jesu.

Der Deutsche Theologe Dietrich Bäuerle zeigt Parallelen zwischen "Evangelii gaudium", der 2013 geschriebenen Enzyklika von Franziskus, und dem "Katakombenpakt" der Konzilsbischöfe aus dem Jahr 1965.

Koller Erwi 120Erwin Koller, Präsident der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche, hat im Jänner 2017 für die Zeitschrift „Aufbruch“ einen kurzen Kommentar zur Thematik "Pro und Kontra Ablass" verfasst. Der Titel seines Beitrags lautete: "Der Fluch der bösenTat".

Wir habenden Beitrag nachstehend dokumentiert.

Wolffsohn Micael1 120Das Deutsche nationale Hörfunkprogramm "Deutschlandfunk" sendete gestern ein Gespräch mit dem in Tel Aviv geborenen deutschen Historiker und Publizisten Michael Wolffsohn zur Dreifaltigkeit Gottes im Christentum, Judentum und im Islam.

Wolffsohn ist Historiker, kein Theologe. Er kommt zur Auffassung, "Gott ist zugleich vieles und alles." Der in München lebende emeritierte Professor weist darauf hin, "Adonai" ist schon eine Pluralform und "Der eine Gott ist plural".

Wolffsohn ist der Sohn einer 1939 aus Deutschland nach Israel geflüchteten Kaufmannsfamilie, der mit seinen Eltern in den 50er Jahren zurückkehrte und in Berlin studierte. Der habilitierte Politikwissenschaftler und Zeitgeschichtler lehrte bis 2012 an der Universität der Bundeswehr in München Neuere Geschichte.

Kosch danie 120Eine Wertedebatte wird nicht nur immer wieder eingefordert, sie findet auf den Stammtischen statt.

Daniel Kosch, Schweizer Theologe und Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) in seinem Blog in vier Folgen Beiträge zu einer fruchtbaren Wertedebatte veröffentlicht. Dabei fragt er, was sind Werte, verweist darauf, Sicherheit braucht Grenzen, um das Leben nicht zu zerstören, mahnt Achtung vor dem Wort ein und setzt dem Populismus jesuanisches Verhalten entgegen.

Auch wenn Beispiele aus den USA oder der Schweiz genannt werden, ergeben sich für Debatten in Österreich trotzdem brauchbare und wertvolle Hinweise.

Kolar Petr SJ 120In der Nr. 4/2016 der Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien „Quart“ berichtet der Tschechische Jesuit Petr Kolar SJ über den Katholizismus in seinem Heimatland nach der Wende im Jahre 1989. Ähnlich, wie der ausführliche Bericht aus der Slowakei zeigt sich, das letzte große Konzil ist noch nicht angekommen, der Ausbildungsstand des Klerus ist mangelhaft, die Finanzfragen wurden mit dem Staat (in problematischer Weise) geregelt und die Gläubigen werden nach wie vor unmündig zu halten versucht. Daneben wird an einer wenig hoffnungsvollen Achse zwischen Thron und Altar gebaut. Die Botschaft des Papstes, eine Arme Kirche für die Armen ist zwar bei der Bevölkerung beliebt, aber im Klerus nicht verstanden. Franziskus gegenüber verhalten sich die Bischöfe distanziert.