Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Zundel Maurice 120Odermatt Alois 120Gott nicht mit Bitten bestürmen, sondern auf ihn hören. Das ist eine Schlussfolgerung die der Schweizer Historiker und Theologe Alois Odermatt aus den Gedanken von Maurice Zundel zieht. Der Philosoph und Theologe Zundel lebte und wirkte in der französischen Schweiz und in Frankreich. Wegen seines Bekenntnisses "Ich glaube an den Menschen, Schöpfer des Menschseins" bekam er Ärger mit seinem Bischof.

Im deutschen Sprachraum ist Zundel noch weitgehehd unbekannt. Das will Odermatt ändern. Deshalb hat er im aktuellen Heft 4 der Zeitschrift GEIST&LEBEN, Nr. 485 vom Oktober - Dezember 2017 über das Leben und Wirken Zundels geschrieben. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben findet die Gedanken Zundels überlegenswert und hat deshalb den interessanten Beitrag Odermatts nachstehend dokumentiert.

Im September 2015 berichtete die Schweizer Zeitschrift "Aufbruch" über eine Tagung zu Maurice Zundel.

cigEnde Oktober war in der Zeitschrift Christ in der Gegenwart (CiG) ein kompakter Artikel zur Erneuerung unseres Glaubens zu lesen. Die Redaktion hat neun Reformthesen aufgestellt. Sie entsprechen dem Reformbemühen fast aller, die einen zeitgemäßen Ausdruck unseres Glaubens anstreben. Diese Thesen sind wie ein Handbuch zum Handeln zu lesen.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert sie daher nachstehend.

Die Zeitschrift Christ in der Gegenwart können Sie unter kundenservice[at]herder.de bestellen.

Schüngel Straumann Helen 120In der Schweizerische Kirchen-Zeitung Nr.26/2016 hat die Bibelwissenschafterin Helen Schüngel-Straumann zu den biblishen Argumenten für die gleichberechtigte Stellung der Frauen in der römisch-katholischen Kirche Stellung genommen. Auchwenn diese - auch Dank der unermüdlichen Arbeit von Schüngel-Straumann - vielleicht mancher Leserin oder manchem Leser bekannt sein dürften, so schadet die neuerliche Bewustmachung keinesfalls.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat den Beitrag daher nachweislich dokumentiert.

Heine Susan 120Die gesellschaftlichen Debatten über neu nach Österreich gekommene Menschen - insbesondere muslimischen Glaubens - ist stark von Ängsten geprägt. Geflüchtete Menschen seinen "vielfach Wirtschaftsflüchtlinge", gefährden unsere Sicherheit und passen nicht zu "unserer Leitkultur".

Solche Urteile, noch dazu wenn sie undifferenziert, nicht konkret, sondern verallgemeinert vorgetragen werden bergen die Gefahr in sich, Angst zu verbreiten und unsere Gesellschaft zu spalten.

Mit der Angst hat sich die habilitierte Religionspsychologin und promovierte Evangelische Theologin Susanne Heine in einem Beitrag in der Zeitschrift "theologie aktuell", Heft 01 / 2017/18, auseinandergesetzt. Ihr letztes Buch  "Christen und Muslime im Gespräch" bietet eine fundamentale Grundlage zum Gespräch zwischen Christen und Muslime.

Mitschke Collande Thomas von 120Die Kirche debattiert über die falschen Themen, meint Thomas von Mitschke-Collande. Der Unternehmensberater sagt: Es muss weniger um Zölibat und Frauendiakonat gehen und mehr um die Rolle der Gläubigen. Das sagt er in einem Interview mit Johanna Heckeley für katholisch.de.

Dabei meint er, es gibt zu viele interne Sitzungen, die nur den Mangel verwalten. Es fehle an grundsätzlichen Diskussionen darüber, wie man Kirche in 20 oder 30 Jahren organisieren und gestalten will und wie man Glaubensinhalte so formuliert, dass sie für den Menschen des 21. Jahrhunderts relevant sind.. Ineinem Bild: Die Kirche diskutiert gerade die Inneneinrichtung und merken nicht, wie das Dach lichterloh brennt. Es liegt an uns, ob die Kirche Zukunft hat und Wir haben keinen Priestermangel, sondern einen Weihemangel stellt von Mitschke-Collande fest.

Ebertz Michael N 120Vor beinahe zwei Jahren hat der Freiburger Religionssoziologe Michael N. Ebertz in einem Interview mit Kilian Martin von katholisch.de die Rede von Franziskus vor den deutschen Bischöfen zum Abschluss ihres Ad-limina-Besuchs im Vatikan kritisch kommentiert. Bei aller berechtigter Kritik am gegenwärtigen Zustand von Kirche und Gesellschaft dürfe aber niemand abgewertet werden, sagt Ebertz.

Nachstehend hat das Netzwerk: zeitgemäß glauben dieses Interview dokumentiert.

Hecht2011 120In der Zeitschrift Bibel heute Nr. 211 (3/2017) analysiert die Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin für Bibelpastoral beim Katholischen Bibelwerk Stuttgart Anneliese Hecht in der Augustausgabe auf Seite 22-23 die Zeichen bei den gegenwärtigen Eucharistiefeiern und plädiert für mehr Mahl in der Eucharistie. Die ursprüngliche Form des "letzten Abendmahls" wurde im laufe der Zeit verstümmelt und sollte wieder zu einem stärkeren und gleichrangigen Miteinander mit deutlichem Mahl werden. Dazu macht Hecht einen konkreten, konstruktiven und auch mutigen Vorschlag.

Polak Regi 120Migration und Flucht sind in unseren Gesellschaften »Zeichen der Zeit«. Wie „Heim-Suchung“ oder der Fluch zum Segen werden kann, damit hat sich die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak im Rahmen eines Vortrags in der Wiener Pfarre Gersthof iauseinandergesetzt. Darin zeigt sie, wie Judentum und Christentum ihren Glauben im Kontext von Erfahrungen mit Flucht und Migration lernen und dabei immer wieder Gottes Wirken zu Befreiung und besserem, gerechteren Leben erfahren wurde.

Noch weiter faltet Polak das Thema in ihrem neuen Buch aus: „Migration, Flucht und Religion“. Es ist der 2. Band der beiden im Oktober 2017 im Grünewaldverlag erscheinenden Bände zum Thema. Wie bei ihrem Vortrag versucht sie darin aus interdisziplinären Perspektiven Orientierungspunkte in unübersichtlicher Zeit und Handlungsoptionen für die kirchliche Pastoral aufzuzeigen.

Der nachstehende Vortrag ist eine Kostprobe einer Theologie auf der Höhe der Zeit. Wie sehen Sie das? Ihre Meinung dazu interessiert uns.

bucher rmDer Grazer Pastoraltheologe Rainer Bucher geht in einem Beitrag im Internetportal feinschwarz von den Gefahren der Pfarrzusammenlegungen aus und versucht Chancen schmackhaft zu machen. Er rät, sich von der „Herrschaftskategorie oder Disziplinierungskategorie `Überschaubarkeit`“ zu verabschieden.

Auch wenn er „Überschaubarkeit“, später ins Fürsorgliche wendet, verabschiedet er sie als „zentrale Kategorie der bis vor kurzem dominierenden Gemeindetheologie“. Dabei übersieht er, dass überschaubare, auf persönliche Beziehungen aufbauende Gemeinden als Orte unverzichtbar sind, wo Menschen christlich zu Leben kenen- und erlernen können, damit sie diese Art zu leben als Netzwerk anderen die das wollen anbieten können. Es geht also nicht um eine Disziplinierungskategorie, sondern um Orte des Lernen an denen erkennbar sein soll: „Seht wie sie einander lieben“. Anonymität steht dazu jedoch im Widerspruch.