Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Logo Freckenhorster Kreis 120Der Freckenhorster Kreis, eine Gruppe reformorientierter Christinnen und Christen in der Diözese Münster, hat Grundsätze formuliert, die für Kirchenrefom eine guten Basis sind.

Im Jahr 1969, einige Jahre nach Abschluss des II. Vatikanischen Konzils, entschieden sie sich, konsequent für die Umsetzung der befreienden Impulse dieser Kirchenversammlung zu arbeiten. Einige Priester der Diözese Münster gründeten am 16. April 1969 eine Spontangruppe in Freckenhorst. Nach dem Ort des ersten Treffens nennt sich die Gruppe „Freckenhorster Kreis“.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat sie nachstehend dokumentiert.

bonert michael 120Aus verschiedenen Blickwinkeln, wohlwollend und kritisch betrachten die Autoren des Blog kirchenentwichlung.de den Wandel der Kirche. Für die Diözesen, die in XXL-Pfarren ihr Heil für die Zukunft sehen, einige Zwischenrufe.

Franziskus bereitet mit seiner Amtsführung den Weg. Er eröffnet und zeigt Möglichkeiten. Gleichzeitig überträgt er Verantwortung. Das fordert jede und jeden von uns heraus und braucht neben der Strukturveränderung auch eine Kulturveränderung und einen Identitätswandel. Zusammen eine komplexe Megaaufgabe. Im Fokus der Änderung steht somit vor allem der Mensch und an zweiter Stelle erst die Organisation.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat hier zwei Beiträge des Diakons und Organisationsberaters aus der Diözese Hildesheim, Michael Bonert dokumentiert: „Kirchenentwicklung ist Kulturwandel, ist Identitätswandel“ und „Ein Zwischenruf zu Ehren der Strukturen“.

Tück Jan Heiner 120Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück äußert sich am 4. November 2016 im Theologischen Feuilleton "feinschwarz" gegen den Missbrauch des Gottesnamens in der Wahlwerbung.

Hennefeld Thomas 120Christinnen und Christen für den Frieden haben in ihrer Zeitschrift BETRIFFT FRIEDEN“ Nr. 3 / 2016, einen Radiobeitrag von Thomas Hennefeld, dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich als Zwischenruf zum Burkaverbot abgedruckt.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat diesen Radiobeitrag vom 28. August 2016 nachstehend ebenfalls dokumentiert.

wess2007 120Die FURCHE 120In der Wochenschrift DIE FURCHE Nr. 41 vom 13. Oktober 2016, auf Seite 14, setzt sich Paul Weß mit dem Buch "Totale Religion" von Jan Assmann kritisch auseinander. Dabei tritt er der unausweichlichen Gewalttätigkeit des Monotheismus entgegen und nennt den "fundamentalistischen Absolutheitsanspruch" als die eigentliche Ursache, die überwunden werden müsste.

Odermatt Alois 120cigDas Fürbittgebet wird immer mehr Menschen zur Frage. Zu oft wird es auch zur reinen Delegation: Bitte lieber Gott mache, dass es Friede wird auf unserer Erde, der Hunger gestillt wird oder die Regierenden ihre Verantwortung wahrnehmen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, greift Gott direkt in unser Lebenein? Wieso soll Gott bei mir helfen und dem Nachbarn nicht? Greift Gott nur ein, wenn er ausreichend darum gebeten wird? Das alles hat mit unseren Gottesbildern, unseren Vorstellung über Gott zu tun.

In der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ (CIG) haben sich bereits mehrfach Autoren mit der schwierigen Gebetssprache und dem Gottesverständnis in den Fürbitten der Liturgie auseinandergesetzt. Wie sinnvoll sind Fürbitten überhaupt? Was muss sich ändern? CIG publizierte im Heft 40/2016 einen Erfahrungsbericht und Vorschläge von Alois Odermatt aus der Schweiz.

Zulehner wordpress 120Im Rahmen der Internationalen Flüchtlings-Tagung "Ich war fremd und Ihr habt mich aufgenommen" vom 30. September bis 2. Oktober 2016 in Klagenfurt, hielt Paul Michael Zulehner nachstehendes Referat. Die Tagung wurde von der Katholische Aktion Österreichs (KAÖ), vom Zentralkomitee der Deutscher Katholiken (ZdK) und vom deutschen katholische Hilfswerk Renovabis initiiert und veranstaltet.

Mehr dazu hier.

Batlogg Andreas R. 120stimmenderzeitGute Gründe führt Andreas R. Batlogg SJ an, warum das Buch „Letzte Gespräche“ mit Joseph Ratzinger besser nicht erschienen wäre. Er hat sie in der Monatsschrift „Stimmen der Zeit“ ausführlich dargelegt.

Dabei geht es um die Fragen, wie ernst wird der Rücktritt von Joseph Ratzinger als Benedikt XVI. genommen, er ist ja gegenwärtig lediglich ein emeritierter Kurienkardinal. Geht es um Geschäfte oder vielleicht sogar um den Versuch, die Geschichtsschreibung der Kirche über das Pontifikat Benedikts beeinflussen zu wollen?

Schwarz Rolan 120Roland Schwarz, Bibeltheologe und langjähriger Pfarrer in Wien, hat im Quartalsheft der Erzdiözese Wien/Pastoralamt, Referat für Spiritualität nachstehenden, sehr lesenswerten Beitrag "Die frühchristlichen Gemeinden in der Bibel" veröffentlicht.

Schwarz ist einer jener Priester, die sowohl die Bibel gut kennen als auch die unmittelbare Praxis mit Gemeindebildung am Ort hautnah erfahrem haben. Dieses Modell von damals zu verheutigen, ist die Herausforderung heute.