Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Hennefeld Thomas 120Christinnen und Christen für den Frieden haben in ihrer Zeitschrift BETRIFFT FRIEDEN“ Nr. 3 / 2016, einen Radiobeitrag von Thomas Hennefeld, dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich als Zwischenruf zum Burkaverbot abgedruckt.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat diesen Radiobeitrag vom 28. August 2016 nachstehend ebenfalls dokumentiert.

wess2007 120Die FURCHE 120In der Wochenschrift DIE FURCHE Nr. 41 vom 13. Oktober 2016, auf Seite 14, setzt sich Paul Weß mit dem Buch "Totale Religion" von Jan Assmann kritisch auseinander. Dabei tritt er der unausweichlichen Gewalttätigkeit des Monotheismus entgegen und nennt den "fundamentalistischen Absolutheitsanspruch" als die eigentliche Ursache, die überwunden werden müsste.

Odermatt Alois 120cigDas Fürbittgebet wird immer mehr Menschen zur Frage. Zu oft wird es auch zur reinen Delegation: Bitte lieber Gott mache, dass es Friede wird auf unserer Erde, der Hunger gestillt wird oder die Regierenden ihre Verantwortung wahrnehmen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, greift Gott direkt in unser Lebenein? Wieso soll Gott bei mir helfen und dem Nachbarn nicht? Greift Gott nur ein, wenn er ausreichend darum gebeten wird? Das alles hat mit unseren Gottesbildern, unseren Vorstellung über Gott zu tun.

In der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ (CIG) haben sich bereits mehrfach Autoren mit der schwierigen Gebetssprache und dem Gottesverständnis in den Fürbitten der Liturgie auseinandergesetzt. Wie sinnvoll sind Fürbitten überhaupt? Was muss sich ändern? CIG publizierte im Heft 40/2016 einen Erfahrungsbericht und Vorschläge von Alois Odermatt aus der Schweiz.

Zulehner wordpress 120Im Rahmen der Internationalen Flüchtlings-Tagung "Ich war fremd und Ihr habt mich aufgenommen" vom 30. September bis 2. Oktober 2016 in Klagenfurt, hielt Paul Michael Zulehner nachstehendes Referat. Die Tagung wurde von der Katholische Aktion Österreichs (KAÖ), vom Zentralkomitee der Deutscher Katholiken (ZdK) und vom deutschen katholische Hilfswerk Renovabis initiiert und veranstaltet.

Mehr dazu hier.

Batlogg Andreas R. 120stimmenderzeitGute Gründe führt Andreas R. Batlogg SJ an, warum das Buch „Letzte Gespräche“ mit Joseph Ratzinger besser nicht erschienen wäre. Er hat sie in der Monatsschrift „Stimmen der Zeit“ ausführlich dargelegt.

Dabei geht es um die Fragen, wie ernst wird der Rücktritt von Joseph Ratzinger als Benedikt XVI. genommen, er ist ja gegenwärtig lediglich ein emeritierter Kurienkardinal. Geht es um Geschäfte oder vielleicht sogar um den Versuch, die Geschichtsschreibung der Kirche über das Pontifikat Benedikts beeinflussen zu wollen?

Schwarz Rolan 120Roland Schwarz, Bibeltheologe und langjähriger Pfarrer in Wien, hat im Quartalsheft der Erzdiözese Wien/Pastoralamt, Referat für Spiritualität nachstehenden, sehr lesenswerten Beitrag "Die frühchristlichen Gemeinden in der Bibel" veröffentlicht.

Schwarz ist einer jener Priester, die sowohl die Bibel gut kennen als auch die unmittelbare Praxis mit Gemeindebildung am Ort hautnah erfahrem haben. Dieses Modell von damals zu verheutigen, ist die Herausforderung heute.

 

Delere Roth 150Im Vorfeld zu den beiden Familiensynoden hat Franziskus eine Befragung "bis an die Basis" angeordnet. Drei Studierende der Theologie und Sozialwissenschaften Sarah Delere sowie Anna und Tobias Roth aus Berlin und Münster haben den sperrigen Fragebogen zu Ehe und Familie aus Rom nicht nur kritisiert. Sie sind selbst aktiv geworden. Auf einer Schiffsreise haben sie weltweit rund 12.000 Menschen zu den "Heißen Eisen" befragt. Das Ergebnis haben sie jetzt in den Stimmen der Zeit veröffentlicht. Für ihre Arbeit wurden sie auch mit dem Herbert-Haag-Preis 2016 ausgezeichnet.

Das Ergebnis kann steht hier zum download zur Verfügung.

cigTautor Amelie 120Amelie Tautor geht in ihrem Artikel "Vom Reden und Schweigen der Kirche" zwar von der Evangelischen Kirche in Deutschland aus, sein Inhalt hat jedoch durchaus auch für die Katholische Kirche - auch in anderen Ländern Relevanz. Kirchen, so zitiert Tautor den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirchen Deutschlands, Heinrich Bedfort-Strom, haben auch in westlichen Gesellschaften unter einer mehr oder weniger radikalen Trennung von Staat und Kirche etwas zu sagen. Nicht autoritär und von oben aber als Orientierungshilfe für die einzelnen Menschen in der Gesellschaft. Mit Sachlichkeit und Leidenschaftlichkeit gehen dann entschiedene Christinnen und Christen in die Gemeindehäuser und Staatskanzleien um ihre Überzeugungen darzulegen, auch in der Öffentlichkeit und im persönlichen Dialog.

Der Beitrag ist in der Wochenschrift Christ in der Gegenwart (CIG 35/2016) erschienen.

Ammicht Quinn 120"Gender", ein Begriff der in gesellschaftlichen und kirchlichen Diskussionen immer wieder vorkommt. Sein Inhalt ist aber oft ungeklärt oder wird missbräuchlich verwendet. Regina Ammicht Quinn beschreibt in ihrem Beitrag in der Zeitschrift "Stimmen der Zeit"  9/2016 – www.stimmen-der-zeit.de Gender - wie sich der Begriff ständig weiter entwickelt und so den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen versucht. Für Ammicht Quinn ist Gender ein Alalyseinstrument, welches die "Grammatiken" der Geschlechterverhältnisse untersucht. Der Begriff hat aber auch eine Verunsicherungs- und eine Gerechtigskeitskategorie.