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Bäuerle Dietrich 120Inhalt, Art und Lebensstil des aus Südamerika kommenden Bischofs von Rom zeigen deutliche Unterschiede zum europäischen Lebensstil. Im südlichen Amerika ist Solidarität eine alltägliche Notwendigkeit und eine Theologie der Solidarität eine selbstverstänliche Schlussfolgerung aus der Botschaft Jesu.

Der Deutsche Theologe Dietrich Bäuerle zeigt Parallelen zwischen "Evangelii gaudium", der 2013 geschriebenen Enzyklika von Franziskus, und dem "Katakombenpakt" der Konzilsbischöfe aus dem Jahr 1965.

Koller Erwi 120Erwin Koller, Präsident der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche, hat im Jänner 2017 für die Zeitschrift „Aufbruch“ einen kurzen Kommentar zur Thematik "Pro und Kontra Ablass" verfasst. Der Titel seines Beitrags lautete: "Der Fluch der bösenTat".

Wir habenden Beitrag nachstehend dokumentiert.

Wolffsohn Micael1 120Das Deutsche nationale Hörfunkprogramm "Deutschlandfunk" sendete gestern ein Gespräch mit dem in Tel Aviv geborenen deutschen Historiker und Publizisten Michael Wolffsohn zur Dreifaltigkeit Gottes im Christentum, Judentum und im Islam.

Wolffsohn ist Historiker, kein Theologe. Er kommt zur Auffassung, "Gott ist zugleich vieles und alles." Der in München lebende emeritierte Professor weist darauf hin, "Adonai" ist schon eine Pluralform und "Der eine Gott ist plural".

Wolffsohn ist der Sohn einer 1939 aus Deutschland nach Israel geflüchteten Kaufmannsfamilie, der mit seinen Eltern in den 50er Jahren zurückkehrte und in Berlin studierte. Der habilitierte Politikwissenschaftler und Zeitgeschichtler lehrte bis 2012 an der Universität der Bundeswehr in München Neuere Geschichte.

Kosch danie 120Eine Wertedebatte wird nicht nur immer wieder eingefordert, sie findet auf den Stammtischen statt.

Daniel Kosch, Schweizer Theologe und Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) in seinem Blog in vier Folgen Beiträge zu einer fruchtbaren Wertedebatte veröffentlicht. Dabei fragt er, was sind Werte, verweist darauf, Sicherheit braucht Grenzen, um das Leben nicht zu zerstören, mahnt Achtung vor dem Wort ein und setzt dem Populismus jesuanisches Verhalten entgegen.

Auch wenn Beispiele aus den USA oder der Schweiz genannt werden, ergeben sich für Debatten in Österreich trotzdem brauchbare und wertvolle Hinweise.

Kolar Petr SJ 120In der Nr. 4/2016 der Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien „Quart“ berichtet der Tschechische Jesuit Petr Kolar SJ über den Katholizismus in seinem Heimatland nach der Wende im Jahre 1989. Ähnlich, wie der ausführliche Bericht aus der Slowakei zeigt sich, das letzte große Konzil ist noch nicht angekommen, der Ausbildungsstand des Klerus ist mangelhaft, die Finanzfragen wurden mit dem Staat (in problematischer Weise) geregelt und die Gläubigen werden nach wie vor unmündig zu halten versucht. Daneben wird an einer wenig hoffnungsvollen Achse zwischen Thron und Altar gebaut. Die Botschaft des Papstes, eine Arme Kirche für die Armen ist zwar bei der Bevölkerung beliebt, aber im Klerus nicht verstanden. Franziskus gegenüber verhalten sich die Bischöfe distanziert.

Haering Hermann3 120Die vatikanische Glaubenskongregation hat mit Datum 15. Mai 2016 ihr Schreiben Iuvenescit Ecclesia, über die Beziehung zwischen hierarchischen und charismatischen Gaben im Leben und in der Sendung der Kirche veröffentlicht.

Der Deutsche Theologe Hermann Häring hat dazu einen kritischen Beitrag verfasst, den die Zeitschrift imprimatur im Heft 3/2016 veröffentlicht hat. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert diesen nachstehend, wegen seiner grundsätzlichen Bedeutung.

Angenedt Arnold 120Unter der Überschrift, „Die Angst der Kirche vor der Sexualität“ hat der Münsteraner Kirchenhistoriker Arnold Angenedt in der Süddeutschen Zeitung im Februar 2011 einen Beitrag geschrieben. Dieser gibt einen guten Überblick über Gründe und Widerstände zum Zölibat. Da die Thematik an mehreren Enden im Moment wieder diskutiert wird, bietet das Netzwerk: zeitgemäß glauben diesen Artikel an.

Auch in der Zeitschrift imprimatur, Heft 4/2016 schreibt Franz Aengenheister zum Thema.

Weißenböck Franz Jo 120In der Nr. 4/2016 der Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien „Quart“ schreibt unter der Überschrift „Vor uns die Mühen der Ebene“ Franz Josef Weißenböck nachstehende, überlegenswerte Reflexion zur Bundespräsidentenwahl.