Ausgewählte Artikel anderer Autoren.

Striet Magnus 120Anlässlich des Erscheinens der Buches von Magnus Striet: „Ernstfall Freiheit. Arbeiten an der Schleifung der Bastionen“ im Verlag Herder, führte Andreas Main vom Deutschlandfunk am 18 Juli 2018 nachstehendes Interview mit dem Autor.

Darin versucht der Freiburger Fundamentaltheologe die Zweifel, die in den Vorstellungen Gottes enthalten sind zu ergründen und zu deuten. Dabei kommt er zu dem Schluss: „Gottesbilder müssen korrigiert werden“. Die Erbsündenlehre des Augustinus „ist nicht zu halten“, stellt er fest. Er tritt für eine „Autonomiefreiheit“ ein, die sowohl aus Zwängen befreit und eine Entscheidung im Rahmen der Möglichkeiten ist, die Welt zu gestalten.

Pfeiffer Christian Maischberger 5681 120Der Deutsche Kriminologe Christian Pfeiffer wirft der Deutschen Kirchenleitung in einem detailreichen Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT 17/2019 vom 17. April 2019 nicht nur Behinderung einer in die Tiefe gehenden wissenschaftlichen Aufarbeitung der Ursachen für die sexualisierten Machtmissbräuche in der römisch-katholischen Kirche vor sondern auch die Zurückhaltung von Informationen dafür und Versuche der Zensur bei der Veröffentlichung von Ergebnissen. Den Vorschlag der Kirchenvertreter, „nicht ausgegebene Forschungsmittel in Höhe von circa 120.000 Euro für sonstige Forschungszwecke behalten dürfen“ wenn sie darüber schweigen, nennt der Jurist einen "Versuch einer Nötigung“. Christian Pfeiffer: "Ich sagte dem Bischof: Wir lassen uns nicht kaufen".

Das Interview führte Giovanni di Lorenzo unter der Mitarbeit von Hanna Gieffers und Karoline Kuhla-Freitag.

Haering Hermann20 120Am Donnerstag vergangene Woche veröffentlichte Joseph Ratzinger in der April-Ausgabe des Bayerischen „Klerusblatts“ einen Aufsatz mit dem Titel "Die Kirche und der Skandal des sexuellen Missbrauchs". Dieser Aufsatz hat berechtigt und vielfach, zum Teil auch scharfe Kritik hervorgerufen.

Hermann Häring ist einer der Kritiker. Bereits vier Tage später hat der Deutsche Theologe seinen ausgezeichneten analytischen Beitrag dazu veröffentlicht. Er wirft darin sechs Schlaglichter auf den Beitrag und zeigt damit, wie Ratzinger aus der Zeit gefallen ist und eine reaktionäre und destruktive Theologie vertritt. Sie können diesen Beitrag auch nachstehend lesen.

Holztrattner Magdalena 120Zum Thema "Christlich – sozial und politisch?/" schrieb in der Wochenschrift DIE FURCHE 8/2019, vom 21. Februar 2019, die Leiterin der Katholischen Sozialakademie, Magdalena Holztrattner, nachstehenden, lesenswerten Beitrag.

Darin geht Holztrattner dem Zusammenhang nach, wieso ist die Frage des Christlichen untrennbar mit jener des Sozialen verbunden und gibt sozialethische Orientierungslinien.

Weißenböck FJ 120Franz Josef Weißenböck hat für die Nummer 2018/2 von „pfarre>aktuell“, dem Pfarrblatt des Seelsorgeraums Feistritztal, nachstehenden Beitrag verfasst.

Darin befasst er sich mit der Frage, wie Glaube und Politik zusammen passen. Der Journalist  steigt mit der Ansage ein: "Kein mündiger Mensch kann „unpolitisch“ sein" und verweist im Anschluss als Theologe auf Jahwe, der das Leid seines Volkes sieht, Mitleid zeigt und aktiv wird. Ebenso verweist er auf die politischen Kampf-Ansagen, in denen die Christen den auferweckten Jesus als ihren Herrn bezeichneten und nicht den Kaiser oder Kardinal Theodor Innitzer im Gegenlicht des politischen Führers Adolf Hitler Christus als den einzigen Führer bezeichnete. Und auch heute sind Statements und Handlungen der Christen gefragt, um gegen den unmenschlichen Zeitgeist Alternativen der Menschlichkeit zu stellen.

Schüller Thomas 120Das Internet-Portal feinschwarz.net hat nachstehenden Beitrag am 11. Februar 2019 veröffentlicht. Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller forderte wenige Tage zuvor den Rücktritt des Eichstätter Bischofs, Gregor Maria Hanke. Ursache war ein Prüfbericht wonach "der ehemalige stellvertretende Finanzdirektor und einer seiner Geschäftspartner mit riskanten Immobiliengeschäften in den USA etwa 60 Millionen aufs Spiel gesetzt hatten, von denen wohl ein Großteil verloren ist", berichtet die Tagespost. Schüller sieht Hanke in der Verantwortung, auchwenn ihm keine unmittelbare Beteiligungan den Taten nachgewiesen werden kann. „Die einzig denkbare Antwort Hankes für mich auf den Prüfbericht wäre sein Rücktritt“, erklärte Schüller gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“. Gleichzeitig lobte er die Anzeigen Hankes, die die Aufdeckungen einleiteten.

Zeit-online brichtete ausführlich darüber.

Hurka STANDARD Ausschnitt 120kirche in klDas System der Alleinentscheidungen durch klerikale Männer ist am Ende. Seit langem wird es kritisiert und widerspricht dem Geist Jesu nach Geschwisterlichkeit. Die Ereignisse im Zusammenhang mit der Versetzung von Alois Schwarz zeigen das wieder einmal deutlich.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert den in der Ausgabe 02/2019 der Monatsschrift KIRCHE IN abgedruckten Beitrag.

Schon die Ankündigung des Wechsels vom Gurker Bischofsstuhl nach St. Pölten war auffallend. Menschen außerhalb Kärntens fragten sich, warum tut sich das der 65-jährige Bischof Schwarz an. Nur, weil es Rom, wer auch immer damit gemeint sein kann, so will?

Zwingli Ulrich 120Vor 500 Jahren begann Ulrich Zwingli (1484-1531) am Großmünster in Zürich zu wirken. Er und der aus Frankreich stammende und in Genf lehrende Johannes Calvin (Schöpfer der Genfer Kirchenordnung und des Zweiten Genfer Katechismus) gelten als die Begründer der Helvetischen Bekenntnisses.

Die Linzer Kirchenzeitung brachte am 3. Jänner 2019 nachtehenden Artikel zum Erbe Zwinglis.

Baatz Ursula 120Ursula Baatz berichtet im SPECTRUM der Zeitschrift „Die Presse“ am 28. Oktober 2018 wie die Kirchenleitung gewachsene und bewährte Strukturen gegen den Willen der Menschen zerstört. In diesem Beitrag beschreibt die erfahrene ORF-Journalistin konkret, was in einer Wiener Pfarre passiert ist. Ein gut funktionierender und von den Eltern gerne in Anspruch genommener Kindergarten wird in der „Pfarre NEU“ zugesperrt und ein lösungsorientierter Dialog systematisch abgewürgt. Eine Skandalgeschichte.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert nachstehend den Beitrag.