Glettler Hermann 120riederer f martin1 klReligion.orf.at berichtet heute: Hermann Glettler, der Steirische Künstlerseelsorger und Bischofsvikar für Caritas und Evangelisation in der Diözese Graz-Seckau wird neuer Bischof in der Diözese Innsbruck. Die Stellungnahme der Bunderegierung zu dieser Entscheidung muss aber noch abgewartet werden, bis auch der Vatikan dies bekannt gibt.

Der Tiroler Prämonstratenserpater Martin Frank Riederer OPraem schreibt in "meinbezirk.at": "Willkommen, Bischof Hermann!

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Rathgeb Elisabeth 120Prüller Jagenteufel Veronika 120Hennesberger Anna 120Greiner Lucia 120Eder Cakl Gabriele 120Mehr Frauen sollen in den Vatikan. Das beschloss diese Woche der Franziskus beratende Kardinalsrat (K 9).

Die erste Frau als Leiterin eines Pastoralamtes war Elisabeth Rathgeb in Innsbruck. Der damalige Bischof von Innsbruck, Manfred Scheuer, ernannte sie am 1. September 2004. 2010 folgte ihr Veronika Prüller-Jagenteufel in Wien. Sie ist außerdem als einzige Frau Mitglied im Bischofsrat der Erzdiözese. Alois Schwarz bestellte als nächster die in Niederbayern aufgewachsene Anna Hennersperger in Kärnten zur Chefin des Pastoralamtes. Ebenfalls neu in dieser Funktion ist die auch aus Bayern stammende Lucia Greiner in Salzburg. Und nun Gabriele Eder-Cakl in Linz.

Diese Praxis, die einmal begonnen wurde, dehnt sich zwar sehr langsam aber doch weiter aus. Eder-Cakl spricht von Priesterinnen, die sie sich vorstellen könne, doch müsse diese Entscheidung "ein Konzil oder der Papst" treffen, berichtet Kathpress. Jedenfalls ein Weg, der konsequent fortgesetzt werden muss.

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Franziskus mit Baldiseri 120Die Vorbereitungen zur Jugend-Bischofssynode laufen. Seit Juni gibt es einen Fragebogen für Jugendliche. Nach Angaben des Vatikans wurden bisher rund 130.000 Beiträge gezählt.

Radio Vatikan berichtet nun, dass bei der Jugend-Bischofssynode junge Menschen als „Auditoren“ teilnehmen und mitreden werden können. Es soll nicht nur eine Synode "über die Jugend", sondern einen Synode "der Jugend" werden, betonte der Generalsekretär der Synode, Kardinal Lorenzo Baldisseri, wie Kathpress berichtet.

Leider, die Entscheidungen werden ohne Stimmen der Jugend getroffen. Zu hoffen bleibt, dass die entscheidenden Bischöfe mit dem Bischof von Rom gut zuhören und die notwendigen Schlüsse ziehen.

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rohner helmut klSeit dem Jänner 2016 wartet die Diözese Innsbruck auf einen Nachfolger von Bischof Manfred Scheuer. Die Betroffenen sind alle Mitglieder der gesamten Ortskirche, das ganze Diözesanvolk. Warum weiß dieses Diözesanvolk nicht, wie der Ernennungsprozeß läuft? Warum erfährt es nicht, wo es klemmt? Warum ist es machtlos, etwas zu unternehmen, wenn lange Zeit nichts geschieht? Warum hat es kein Mitspracherecht in Bezug auf die Kandidaten? Warum werden alle wichtigen Entscheidungen in der Diözese so lange blockiert? Wer sind die Leidtragenden? Braucht eine Diözese nicht dauernd eine kompetente und bevollmächtigte Leitung? Schadet eine so lange Sedisvakanz nicht sowohl der Diözese als auch dem Amt des Bischofs? Entsteht nicht der Eindruck, die Leitung durch einen Bischof sei letztlich gar nicht wichtig? Herrschen in diesem Ernennungsprozeß nicht Strukturen aus der Vergangenheit vor? Wo ist hier etwas von zeitgemäßen Strukturen zu sehen?

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Papstunterschrift Franziskus 120Wie Radio Vatikan berichtet, hat Franziskus den Canon 838 des Kirchenrechts aus eigenem Antrieb geändert. Diese Änderung ist nicht weltumstürzend und trotzdem eine Konkretisierung seines Plans, dass die Bischöfe mehr entscheiden sollen und so eine Dezentralisierung eintrete.

Mit dem Motu Proprio überträgt Franziskus die landessprachliche Übersetzung liturgischer Texte den Bischofskonferenzen. Diese haben zu beurteilen, wie der lateinische Text in der Landessprache verstanden wird. Die vatikanischen Behörden haben "nur" mehr zu beurteilen, ob der Text "treu" übersetzt wurde und haben ihn zu bestätigen. Damit wird die Instruktion "Liturgiam authenticam" aus dem Jahr 2001 (Johannes Paul II.) geändert.

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Zulehner sw 120Eine "Orientierung für ChristInnen bei der kommenden Wahl" hat der em. Pastoraltheologe Paul M. Zulehner am 29. August 2017 auf seinem Blog veröffentlicht. Eine Kurzfassung der Gedanken erschien in den SALZBURGER NACHRICHTEN vom 29.8.2017 als Interview mit Josef Bruckmoser.

Zulehner nennt einige Orientierungspunkte, die Christinnen und Christen bei ihren Wahlentscheidungen berücksichtigen werden.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben sammelt solche Stellungnahmen und weist gerne darauf hin. Nachstehend finden Sie die von Prof. Zulehner.

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Polak Regi 120Die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak ruft bei Eröffnungsvortrag zu Internationalem Frauenkongress in Wien auf, Migration theologisch als "Zeichen der Zeit" ernst nehmen. Migrationserfahrungen helfen, "die migrantische Identität des Christentums" wieder zu gewinnen - Pfarren und Gemeinden können gemeinsame Lernorte werden, berichtet Kathpress.

Einen weiteren Vortrag zu diesem Thema hat Polak in der Wiener Pfarre Gersthof gehalten. Sie können ihn hier lesen.

Noch weiter faltet Polak das Thema in ihrem neuen Buch aus: „Migration, Flucht und Religion“. Es ist der 2. Band der beiden im Oktober 2017 im Grünewaldverlag erscheinenden Bände zum Thema. Wie bei ihrem Vortrag versucht sie darin aus interdisziplinären Perspektiven Orientierungspunkte in unübersichtlicher Zeit und Handlungsoptionen für die kirchliche Pastoral aufzuzeigen.

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Krätzl bmp 120Im Jahr 2001 hat der Wiener Weihbischof Helmut Krätzl beim Forum Ostarichi des Katholischen Laienrates Österreichs mit dem Thema: Struktur & Charisma  nachstehenden Vortrag "Strukturfragen versus Gottesfrage" gehalten.

Den Vortrag können Sie nachstehend im Wortlaut lesen.

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2017 Begräbnis Meisner 150Beim feierlichen Requiem für Kardinal Joachim Meisner im Kölner Dom waren 48 Bischöfe und Kardinäle angesagt. Einer von ihnen war der Privatsekretär von Joseph Ratzinger, Georg Gänswein. Dieser verlas ein Grußwort des emeritierten Bischofs von Rom.

Gänswein Meisnerbegräbnis150Das von Gänswein verlesene Grußwort enthielt neben der Würdigung des Verstorbenen deutliche Kritik am Zustand der katholischen Kirche. Der ehemalige Papst Benedikt verglich die Kirche mit einem Boot, das manchmal "fast zum Kentern angefüllt ist". Es brauche dringend "überzeugende Hirten", die der "Diktatur des Zeitgeistes widerstehen". Der Applaus der anwesenden Trauergäste machte es zum kirchenpolitischen Statement.

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