reisenbichler ign klIn einer ganzen Reihe von Situationen im Leben der Kirche eckt es mit dem Priestertum. Die völlige Unterordnung wird nicht mehr hingenommen, der Klerikalismus von oben wie von unten stellt immer öfter ein Problem dar, der Preister-Nachwuchs bleibt aus - oder anders verstanden tritt ein, die theologische Bildung ist breiter verteilt im Kirchenvolk .. bis hin, die Aufgaben der Preister sind unklar.

Der katholische wie eivangelische Theologe Ignaz Reisenbichler hat ein einem Impulsvortrag für eine Diskussion zum Thema "gemeinsames Preistertum" dem Netzwerk: zeitgemäß glauben nachstehenden Impulsvortrag gehalten. Darin verweist er auf die Entstehungsgeschichte und stellt Fragen zur Diskussion.

Schallhas Mariann 120Warum die sechste Vaterunser-Bitte auch im Deutschen treffender übersetzt werden sollte, formulierte Marianne Schallhas bereits im Jänner 2015. Im April 2015 veröffentlichte sie diese in der Zeitschrift KIRCHE IN, 04/2015, Seite 40, in Kurzform. Die promovierte Historikerin, die im Bereich der wirtschafts- und friedenspolitischen Erwachsenenbildung tätig ist, veröffentlicht nach der gleichartigen Anregung von Franziskus die volle Länge ihrer damaligen Überlegungen.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert sie nachstehend. Sie wollen dazu Stellung nehmen: Bitte hier.

hurka fact.5232568 120kirche in klEnde Oktober wurde das Flüchtlingsquartier am Flughafen Wien geschlossen. 150 Asylwerberinnen und Asylwerben wurden quasi über Nacht in andere Unterkünfte verbracht. Auf soziale Kontakte, Ausbildungen und Krankenbehandlungen wurde wenig Rücksicht genommen. Helferinnen und Helfer im Roten Kreuz Lager haben spontan für die Betroffenen Partei ergriffen. Nunmehr zeichnen sich Lösungen durch das Land Niederösterreich ab. Erschütternd ist die Haltung der Führung des Roten Kreuzes. Sie ließen unmenschliche Vorgänge mitorganisieren und stellten sie nach außen schön gefärbt dar. Engagierte können gegen den Trend Menschlichkeit wieder herstellen. Diesser Bericht ist auch in der Dezemberausgabe von KIRCHE IN zu lesen,

reisenbichler ign klImmer wieder ist zu hören: Wozu eigentlich noch immer das Alte Testamen lesen? Es ist doch voll mit Rache und Gewalt. Wir glauben doch an den liebenden Gott Jesu, der im Neuen Testament gezeigt wird. Existiert der Gegensatz tatsächlich so?

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat sich im Oktober mit dieser Position auseinander gesetzt. Der katholische und evangelische Theologe Ignaz Reisenbichler hat uns dazu eine gute Grundlage gelegt. Sein Referat haben wir nachstehend dokumentiert.

LOGO Theologische Kurse 120Mit einem Festakt eröffneten gestern am 6. Oktober 2017 der österreichische Altbundespräsident Heinz Fischer und der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn die Akademie am Dom. Sie will im Zentrum von Wien ein Ort des Dialogs für die gesamte Gesellschaft sein.

Im Anschluss daran fand das Eröffnungssymposium zum Thema „Das Christentum als Bildungsreligion“ mit Prof. Thomas Söding (Bochum) und Prof. Andrea Lehner-Hartman (Wien) statt.

Feichtlbauer H 150Hubert Feichtlbauer hat am Samstag, 23. September 2017 im 86. Lebensjahr seinen irdischen Lebensweg beendet. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben trauert um einen herzlichen Menschen, einen politisch wachen Geist und einen wortgewandten Christen.

Bis zum Abschluss seines irdischen Lebens blieb er seinen Grundsätzen treu. Dazu gehörten Offenheit, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Humor, informierter Sachverstand, Begegnung und Geselligkeit. Vor etwa zwei Jahren verständigte er Freunde und Bekannte von seiner nicht operierbaren Krebserkrankung und fügte gleich mit einem gewissen Humor hinzu, es müssen noch keine Nachrufe verfasst werden.

Glettler Hermann 120riederer f martin1 klReligion.orf.at berichtet heute: Hermann Glettler, der Steirische Künstlerseelsorger und Bischofsvikar für Caritas und Evangelisation in der Diözese Graz-Seckau wird neuer Bischof in der Diözese Innsbruck. Die Stellungnahme der Bunderegierung zu dieser Entscheidung muss aber noch abgewartet werden, bis auch der Vatikan dies bekannt gibt.

Der Tiroler Prämonstratenserpater Martin Frank Riederer OPraem schreibt in "meinbezirk.at": "Willkommen, Bischof Hermann!

Mehr dazu hier.

Rathgeb Elisabeth 120Prüller Jagenteufel Veronika 120Hennesberger Anna 120Greiner Lucia 120Eder Cakl Gabriele 120Mehr Frauen sollen in den Vatikan. Das beschloss diese Woche der Franziskus beratende Kardinalsrat (K 9).

Die erste Frau als Leiterin eines Pastoralamtes war Elisabeth Rathgeb in Innsbruck. Der damalige Bischof von Innsbruck, Manfred Scheuer, ernannte sie am 1. September 2004. 2010 folgte ihr Veronika Prüller-Jagenteufel in Wien. Sie ist außerdem als einzige Frau Mitglied im Bischofsrat der Erzdiözese. Alois Schwarz bestellte als nächster die in Niederbayern aufgewachsene Anna Hennersperger in Kärnten zur Chefin des Pastoralamtes. Ebenfalls neu in dieser Funktion ist die auch aus Bayern stammende Lucia Greiner in Salzburg. Und nun Gabriele Eder-Cakl in Linz.

Diese Praxis, die einmal begonnen wurde, dehnt sich zwar sehr langsam aber doch weiter aus. Eder-Cakl spricht von Priesterinnen, die sie sich vorstellen könne, doch müsse diese Entscheidung "ein Konzil oder der Papst" treffen, berichtet Kathpress. Jedenfalls ein Weg, der konsequent fortgesetzt werden muss.

Franziskus mit Baldiseri 120Die Vorbereitungen zur Jugend-Bischofssynode laufen. Seit Juni gibt es einen Fragebogen für Jugendliche. Nach Angaben des Vatikans wurden bisher rund 130.000 Beiträge gezählt.

Radio Vatikan berichtet nun, dass bei der Jugend-Bischofssynode junge Menschen als „Auditoren“ teilnehmen und mitreden werden können. Es soll nicht nur eine Synode "über die Jugend", sondern einen Synode "der Jugend" werden, betonte der Generalsekretär der Synode, Kardinal Lorenzo Baldisseri, wie Kathpress berichtet.

Leider, die Entscheidungen werden ohne Stimmen der Jugend getroffen. Zu hoffen bleibt, dass die entscheidenden Bischöfe mit dem Bischof von Rom gut zuhören und die notwendigen Schlüsse ziehen.