Baumann Ruth und Leopold 200Ruth und Leopold Baumann sind Anfang und Mitte Mai von dieser Welt heimgegangen, zum Urgrund allen Seins, das wir Gott nennen. Leopold 90-jährig, Ruth 89-jährig. Sie hatten ein reich gefülltes Leben. Es war nicht immer leicht aber gemeinsam meisterten sie es vorbildlich. Sie traten zumeist gemeinsam auf und waren fest, treu und entschlossen miteinander und mit vielen Menschen verbunden.

Ruth und Leopold waren Eltern dreier Kinder. Ihr Sohn, das älteste Kind, starb 18-jährig an Krebs. Ein schwerer Schlag, der schon auch aus der Bahn werfen kann. Die beiden Töchter, der Freundeskreis in der Pfarre und ihr Glaube ließ sie jedoch den Mut wieder finden, um das Leben positiv und nicht verbittert mit seinen vielfältigen Aufgaben wieder anzunehmen und in Summe glücklich zu leben.

Sie waren von ihrer Jugend an in der Pfarre St. Gertud in Wien Währing beheimatet. Ruth und Leopold gehörten zu jener Gruppe Christen, die von Anfang der Erneuerungsbewegung in der Erzdiözese Wien gegen die Ernennung von Kurt Krenn zum Weihbischof auftraten. Seit damals waren wir in Verbindung.

Sie trugen die Erneuerungsgedanken in ihre Pfarre, in ihre Familienrunde und waren so etwas wie Missionare einer Kirche, die in der heutigen Zeit angekommen ist. Entschlossen, Selbsständig und Solidarisch mit den Schwächeren.

Bürcher Peter 120Franziskus hat für die Diözese Chur am 20 Mai einen Apostolischen Administrator eingesetzt. Er löst den seit 2007 amtierenden und umstrittenen Bischof Vitus Huonder ab. Damit wurde zwar formal einer Forderung der reformorientierten Allianz "Es reicht!" entsprochen. Sie hatte bereits 2016 die Petition «Gemeinsam für einen Neuanfang im Bistum Chur» gestartete, die vor der Ernennung eines neuen Bischofs einen vermittelnden Administrator vorschlug.

Ob Peter Bürcher der Mann ist, der einen solchen Übergang mit Vernunft und ohne tendentielle Scheuklappen ermöglichen wird, ist allerdings offen. Die Diözese Chur hatte bereits einmal, nämlich von 1990 bis 1997 den einseitig konsevativen Bischof Wolfgang Haas zu ertragen. Für ihn wurde aus dem bisher zur Diözese Chur gehörenden Dekanat Lichtenstein ein Erzbistum gemacht, in das er zum Erz-Bischof "hinaufbefördert" wurde, nach dem der Kanton Zürich ihm Kirchensteuergelder verweigerte.

Erwin Koller, Präsident der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche, hat zur Ernennung von Bücher den nachstehenden Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Aufbruch" geschrieben.

Zusätzlich bietet das Netzwerk: zeitgemäß glauben auch noch zwei Beiträge dazu aus der Neuen Züricher Zeitung vom 21. Mai 2019 zur Lektüre an.

Drewermann Eugen 120Eugen Drewemann sprach im September 2018 in Basel. Die christkatholische Kirche war voll, die Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten 90 Minuten lang gebannt von seinen Worten und Gedanken. Drewermann sprach über die Botschaft Jesu. Klar, direkt, fordernd, eindrucksvoll! Er ist einer der Theologen, die die Botschaft Jesu heute ansprechend hilfreich und damit einladend formulieren kann.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat Berichte von diesem Auftritt des deutschen Theologen und Psychoanalytiker studiert und bietet nachstehend einige davon gesammelt an. Darunter sind: Der Telebasel Talk vom 13. September 2018, die Baseler Zeitung vom 14. September 2018 oder die BZ Basel vom 10. September 2018 oder das Röisch Katholische Pfarrblatt der Nord-Schweiz und der Bericht der Römisch Katholischen Kirche Basel Stadt. Nachstehend noch den Bericht des katholischen Medienzentrums www.kath.ch.

Kosch Daniel 120Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Kirchen zwischen Macht und Ohnmacht hat der Schweizer Theologe Daniel Kosch im Februar 2019 vor dem Forum für Universität und Gesellschaft der Universität Bern nachstehenden Vortrag gehalten. Darin beschäftigt sich Kosch mit Visionen, die in der Gegenwart Relevanz haben. Der Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz zeigt das anhand gesellschaftlicher Entwicklungen und beschreibt die Auswirkungen auf Religionsgemeinschaften. Der Titel seines Vortrags lautete: Kirchen und Gesellschaft: Zukunftsvisionen aus römisch-katholischer Sicht

moravcik karolAnfang April haben der in der Slowakei arbeitende Priester Karol Moravčík und der aus der Slowakei stammende und in der Diözese Eisenstadt arbeitende Priester Gabriel Kozuch im Rahmen einer Vortragsreihe "30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs - Kirche, Politik und Gesellschaft im Grenzland" einen Vortrag im Haus St. Stephan in Oberpullendorf / Burgenland gehalten.

Karol Moravčík hat uns seinen Vortrag zur Verfügung gestellt und wir veröffentlichen ihn nachstehend. Er gibt darin Einblicke in die Slowakische Gesellschaft und die slowakische Kirche.

2019 03 04 Hurka HP120Schwindende Bereitschaft zur Solidarität und ein überzogener Individualismus kennzeichnen leider immer stärker unsere Gesellschaften. Die gute alte Regel der Katholischen Soziallehre "Gemeinwohl vor Einzelwohl" ist in vielen Pfarren und bei vielen Menschen noch nicht angekommen.

In einem kurzen Beitrag für ein Pfarrblatt hat der Autor nachstehende Zeilen geschrieben.

Auferst Jesus, Dom zu Mainz 120Das Netzwerk: zeitgemäß glauben wünscht allen ein freudiges Osterfest, mit Begegnungen die spüren lassen: Jesus lebt!

Er ist nicht im Tod belassen worden, sondern er lebt mitten unter uns!

Nachstehend teilen wir zwei Texte von denen, die uns zugeschickt wurden.

Benedikt Altpapst 120Am 11. April 2019 veröffentlichte CNA-Deutsch den Artikel von Joseph Ratziger zum Missbrauchsskandal in der römisch-katholischen Kirche. In Fachkreisen herrscht weit verbreitetes Entsetzen.

Berichte: ORF, Hier können Sie einige Kritiken lesen: Dogmatikprofessor Hermann Häring, Fundamentaltheologe Magnus Striet, Alt-Abt Martin Werlen, Markus Nolte, Pastoraltheologe Johann Pock, Sprecher der deutschen Arbeitsgemeinschaft Moraltheologie, Der Tagesspiegel, Wunibald Müller, Michael Seewald uva;

Driessen Reding Franziska 120Annen Josef 120"Die katholische Kirche steht in Flammen", stellt der Synodalrat der im Kanton Zürich fest und schreibt einen offenen Brief an Franziskus. Darin machen die Präsidentin Franziska Driessen-Reding und der Generalvikar Josef Annen, namens des Synodalrates konkrete Vorschläge und verlangen nach rascher Umsetzung. Das ist eindeutliches Zeichen der Lebendigkeit der Kirche im Kanton Zürich, die hoffentlich auch weitere Diözesen in anderen Ländern erfasst.

Darüber haben bereits berichtet: Die Katholische Kirche im Kanton Zürich, Katholisch.de, kath.ch, Domradio.de, Vaticannews.va, und andere.