baetzing georg bischof von 150Am heurigen Weltfrauentag berichte tKathpress übereine Aussage des neuen Vorsitenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Limburger Bischof Georg Bätziung, der sich am Ende des synodalen Weges eine Empfehlung an den Vatikan vorstellen kann. Dabei rechnet er auch mit einer Genehmigungdurch Rom. Kirchenpolitisch bleibt die Frage, ob eine weitere Klerikalisierung wirklich ein Zukunftsweg sein kann?????????

Kathpresse berichtet:

Köln, 08.03.2020 (KAP/KNA) Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Limburgs Bischof Georg Bätzing, hält eine Sondererlaubnis für den Frauendiakonat für nicht ausgeschlossen. Ein sogenannter Indult - Gnadenerweis der kirchlichen Autorität - könnte als ein Beschluss am Ende des Reformdialogs Synodaler Weg innerhalb der katholischen Kirche stehen, sagte Bätzing am Sonntag im deutschen Radio "WDR5". Ein möglicher entsprechender Beschluss könnte dann nach Rom "transportiert" werden. Für einen solchen Schritt brauche es ein "kraftvolles Auftreten" - auch dadurch, dass Bischöfe und Laien ihr Ansinnen gemeinsam formulierten.

Bätzing hatte nach seiner Wahl in dieser Woche gesagt, er sehe die Gleichberechtigung von Frauen in der katholischen Kirche als wichtigste Herausforderung seiner bevorstehenden Amtszeit. "Die Thematik Frau in der Kirche ist die dringendste Zukunftsfrage, die wir haben", sagte der Bischof am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin. Hier habe die Kirche Nachholbedarf. Katholische Frauen warteten ungeduldig auf Fortschritte.

Bisher steht die Weihe zum Diakon nur Männern offen. Dabei können die Weihe auch verheiratete Männer empfangen, die dann als sogenannte Ständige Diakone Aufgaben in Gottesdienst und Seelsorge übernehmen. Die Diakonenweihe ist eine Vorstufe auf dem Weg zum Priesteramt.

 

 
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