logo74f 128Das Netzwerk: zeitgemäß glauben ladet ein, nachstehende Erklärung „Solidarität mit Franziskus“ zu unterstützen. Damit werden drei Ziele verfolgt:

1. Solidarität mit Franziskus und seinem Weg Kirche als Dienst für die Menschen öffentlich zu erklären.
2. Die Bischöfe bitten, Worten im Sinne Franziskus auch Taten folgen zu lassen, bestehenden Gemeinden Selbständigkeit zu geben, abgestimmte Vorschläge auszuprobieren oder zumindest nach Rom zu tragen.
3. Gläubige ermutigen innerhalb und außerhalb der Kirche verstärkt ihre Möglichkeiten wahrzunehmen und ihren Glauben im Dialog, biblisch orientiert und zeitgemäß zu leben.

Sie können das Anliegen am Ende des Dokuments unterstützen. Sofern Sie uns Ihre Meinung dazu mitteilen wollen, bitte.

Solidaridad con Francisco (Español) ;    Szolidaritás Ferenccel (Magyar) ;    Solidarita s Františkom (Slovenský) ;    Solidarity with Francis (English)

Solidarität mit Franziskus

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben und alle Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unterstützen Franziskus auf seinem Weg, die Kirche zu einer dem Leben dienenden, mitfühlenden Kirche zu wandeln.

Entscheidungen und Amtsstil des Bischofs von Rom können wie bei seinen Vorgängern kritisiert werden. Kritik ist jedoch – will sie Dienst an der Gemeinschaft sein – konstruktiv, offen, direkt, sachlich und unter Achtung der Würde aller vorzutragen. Sie hat der Suche nach der besten Lösung zu dienen, Eigeninteressen sind zurückzustellen. Herabsetzungen und Verunglimpfungen sind ausgeschlossen. Ein fairer Dialog, der unterschiedliche Meinungen an der Botschaft Jesu misst, ist der Weg.

Solidarität mit Franziskus

Wir danken dem Bischof von Rom, dass er konsequent für die Würde aller Menschen eintritt. Wir unterstützen sein öffentlichkeitswirksames Eintreten für die Fragen unserer Zeit:

  • für Gerechtigkeit und Frieden und einen gesunden Lebensraum,
  • für Partizipation aller an einem würdevollen Leben in Gerechtigkeit,
  • für eine faire Wirtschaft, die Grundlage des eigenen Lebens sein kann und soll,
  • für die gleichberechtigte Achtung aller Frauen und Männer,
  • für die Schwachen, für Menschen, die in Armut leben oder vor Gewalt und Elend flüchten,
  • für eine gerechte, partizipative, verzeihende und barmherzige Kirche.

Wir beteiligen uns gerne an seinen Initiativen für eine synodale Kirche, eine fruchtbringende Ökumene und einen interreligiösen Dialog, der die Gemeinsamkeiten betont ohne die Unterschiede auszublenden.

Wir schätzen seine Bescheidenheit, seine eindrücklichen, menschlichen Zeichen und seine Verwurzelung im Leben Jesu sowie seine biblischen Interpretationen. Wir unterstützen ausdrücklich seine Versuche, die Grundsätze Jesu pastoral und strukturell im Leben der Kirche zu integrieren.

Bitten an die Bischöfe

Wir bitten die Bischöfe seinen Weg noch deutlicher – nicht nur mit Worten, sondern vor allem durch Taten – zu unterstützen, die „Zeichen der Zeit“ wahrzunehmen, „mutige Vorschläge“ zu entwickeln und diese in Abstimmung mit dem Bischof von Rom in den Diözesen freudig umzusetzen.

Ermutigen Sie die Gemeinden zu Selbständigkeit und Eigenverantwortung, ermöglichen Sie ihre Leitung durch geeignete Frauen und Männer sowie zur Eucharistie durch Alternativen zum Zölibat. Fördern Sie Subsidiarität und eine zeitgemäße theologische Forschung – insbesondere auch in Genderfragen – und unterstützen Sie einen mutigen Dialog mit den Wissenschaften. Praktizieren Sie echte Mitentscheidung aller Gläubigen und üben Sie Ihre Aufgaben als Dienst an den Menschen aus.

Selbstverpflichtung

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner verpflichten sich allen Menschen gegenüber – soweit sie können – einen zeitgemäßen Glauben zu vertreten, sich den Fragen der Zeit zu stellen, die theologischen Entwicklungen zu verfolgen sowie für Gerechtigkeit und Frieden, für menschenwürdige Behandlung aller Menschen einzutreten und flüchtenden, arbeitsuchenden, alleinerziehenden, diskriminierten oder sich in anderer sozialer Not befindlichen Menschen beizustehen.

Wir beteiligen uns an einer verständlichen Verkündigung, gestalten die kirchlichen Feiern in zeitgemäßen und theologisch verantwortbaren Formen mit und sind an der Seite von trauernden, kranken, in ihren Möglichkeiten eingeschränkten oder alleine lebenden Menschen.

Für das Netzwerk: zeitgemäß glauben:

Dr. Heinrich Bica, Hans Peter Hurka, Dr.in Renate Müller, Dr. Ignaz Reisenbichler, Dr. Hans Stetter

Wien, am 9. März 2017


Eingeladen diese Solidaritätsadresse zu unterstützen sind alle Einzelpersonen, Gruppen, Netzwerke, Plattformen usw.

Das Anliegen wird als Erstunterzeichner unterstützt von:

Univ. Prof. em. Dr. Hermann Häring (Tübingen),

Dr. Peter Pawlowsky (Wien),

Dkfm. Herbert Hofstätter (Initiator, Wien),

den Basisgemeinden Wien Endresstraße und der Regenbogengemeinde Schwechat,

Helmut Schriffl (Diakon, Münchendorf),

Veronika Pernsteiner, M.A. (Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs),

Margit Hauft (vormalige Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs),

Dr. Franz Josef Weißenböck (Kirchberg am Wechsel),

den „Priestern ohne Amt“ Österreich,

Herbert Bartl (Wien),

Hans Riedler (Linz),

Elisabeth Mayer (KA-Präsidentin in der Diözese Salzburg),

Abtpräses Mag. Christian Haidinger OSB (Vorsitzenden der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs),

P. Dr. Franz Helm SVD, (Vize-Provinzial der Steyler Missionare),

Norbert Arntz (Priester, Münster),

Freckenhorster Kreis (Duisburg),

Mag. Josef Dirnbeck (Nürnberg)

Univ. Prof. Dr. Roman Siebenrock (Innsbruck),

Univ. Prof. Dr. Anton A. Bucher (Salzburg),

Univ. Prof. Dr. Rudolf Höfer (Graz),

Univ. Prof. em. Peter Trummer (Graz),

Univ. Prof. Dr. Hans Schelkshorn (Wien),

Gabriella Loser-Friedli (Gründerin und Präsidentin des Vereins vom Zölibat betroffener Frauen (ZöFra) in der Schweiz),

Brigitte Durrer (Laax, Schweiz),

Univ. Prof. em. Walter Kirchschläger (Luzern),

Univ. Prof. em. Dr. Richard Friedli (Fribourg, Schweiz),

Schweizer tagsatzung.ch,

Dr. Alois Odermatt (Zug, Schweiz) und dem

Theologisches Forum - FK in der Slowakei.


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Unterschriften (1186)

Name Postleitzahl Ort Land
Karl Friedrich Wagner
94315
Straubing
Deutschland
Martina Lainer
5282
Braunau-Ranshofen
Österreich
Eva Riedl
6900
Bregenz
Österreich
Katharina Frei
A - 8600
Bruck a.d. Mur
Österreich
Baumkirchner Anton
5231
Schalchen
Österreich
Gertrud Lederer
9311
Kraig
Österreich
Gabriele Pohanka
2231
Strasshof
Österreich
Dr. Karl Jurik
1020
Wien
Österreich
Susanna Henning
1090
Wien
Österreich
Reinhold Ettel
4020
Linz
Österreich
Matthias Zessner
1130
Wien
Österreich
Ludwig Fleischanderl
4291
Lasberg
Österreich
Maria Fleischanderl
4291
Lasberg
Österreich
Johann Leitner
4291
Lasberg
Österreich
Maria Leitner
4291
Lasberg
Österreich
Andreas Leitner
4291
Lasberg
Österreich
Rosa Winklehner
4291
Lasberg
Österreich
Friedrich Winklehner
4291
Lasberg
Österreich
Leopold Weiszengruber
4291
Lasberg
Österreich
Herbert Schwaiger
4291
Lasberg
Österreich