Auferstehung 150HPH Stauber 150Das Netzwerk: zeitgemäß glauben wünscht alleneine gute und fruchtbare Osterzeit! Möge der Auferstandene unter uns spürbar werden.

 

Ostern naht und damit die Thematik der Auferstehung. Umfragen sagen, nur jede zweite Christin oder jeder zweite Christ glaubt an die Auferstehung . Paulus schreibt an die Korinther: „Wenn aber verkündet wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?

Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube. (1Kor 12, 12-14)

Paulus sagt also klar, unser Glaube ist sinnlos, wenn wir nicht an die Auferstehung glauben. Was heißt aber Auferstehung, was können wir uns darunter vorstellen? Es gehört heute zum Allgemeinwissen, wenn das Hirn eines Menschen mehrere Minuten ohne Sauerstoff bleibt, ist es unwiederbringlich kaputt und somit tot. Wie soll daher jemand nach drei Tagen wieder auferstehen? Das ist schon eine schwer zu glaubende Geschichte.

Mich hat das Leben gelehrt, tote Menschen sind dann besonders gegenwärtig, wenn im Verbund mit anderen Menschen an sie gedacht oder etwas getan wird, das auch mit ihnen getan wurde. Mit dieser Erfahrung knüpfe ich bei den Emmausjüngern an. Sie gingen und Jesus gesellte sich dazu. Es wird nicht genauer beschrieben, ob er sich vorgestellt hat. Sie redeten dann miteinander. Und am Brotbrechen erkannten sie ihn. In der Handlung wurde Jesus gegenwärtig.

Für mich ist also überall dort Auferstehung, wo Menschen unter Berufung auf ihn wie Jesus zu leben versuchen. Dort wo die Taten an ihn erinnern. Dort wo Rufmord, Lüge und Intrige vermieden werden, dort wo Verzeihung zur Lebensrealität gehört, wo dem bösartigen Tratsch entgegengetreten wird, wo die Lasten gemeinsam getragen werden, wo das Platzhirschentum, das Ringen um Anerkennung, Ansehen und Einfluss an sein Ende gekommen ist, dort wird Jesus lebendig und gegenwärtig. In solchen Gemeinschaften sorgen sich die Glieder umeinander, wissen umeinander und es gibt Änderungen im Lebensvollzug, wenn eine andere Person leidet und krank ist oder eine Freude erlebt. Da ist Jesus nicht im Tod geblieben, er lebt mitten unter diesen Menschen.

Da geht es nicht um eine einmalige Krafttat Gottes die „nur“ seinen Sohn betrifft, sondern es ist ein Teil des Lebens in der Gemeinschaft der Liebenden. Und sie betrifft letztlich uns alle.

Glauben ist damit auch nicht nur ein geistiger Kraftakt sondern umfasst das alltägliche Leben. Dort wo wir wie Christus zu leben versuchen und seine Gebote uns Richtschnur sind, wird er erkannt jetzt und alle Tage dieser Welt. Dazu muss niemand Priester oder Priesterin werden, wir alle sind zu Priestern, Königen und Propheten geweiht. Ausüben müssen wir es aber schon. Das ist unser Auftrag als Getaufte in dieser Kirche: Die Liebe Gottes unter den Menschen spürbar und sichtbar zu machen. Deshalb sind auch lebendige Gemeinden so wichtig. Sie eröffnen Lebensräume und sind Orte an denen Jesus kennengelernt werden kann.

Auferstehung

Ostern naht und damit die Thematik der Auferstehung. Umfragen sagen, nur jede zweite Christin oder jeder zweite Christ glaubt an die Auferstehung . Paulus schreibt an die Korinther: „Wenn aber verkündet wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?

Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube. (1Kor 12, 12-14)

Paulus sagt also klar, unser Glaube ist sinnlos, wenn wir nicht an die Auferstehung glauben. Was heißt aber Auferstehung, was können wir uns darunter vorstellen? Es gehört heute zum Allgemeinwissen, wenn das Hirn eines Menschen mehrere Minuten ohne Sauerstoff bleibt, ist es unwiederbringlich kaputt und somit tot. Wie soll daher jemand nach drei Tagen wieder auferstehen? Das ist schon eine schwer zu glaubende Geschichte.

Mich hat das Leben gelehrt, tote Menschen sind dann besonders gegenwärtig, wenn im Verbund mit anderen Menschen an sie gedacht oder etwas getan wird, das auch mit ihnen getan wurde. Mit dieser Erfahrung knüpfe ich bei den Emmausjüngern an. Sie gingen und Jesus gesellte sich dazu. Es wird nicht genauer beschrieben, ob er sich vorgestellt hat. Sie redeten dann miteinander. Und am Brotbrechen erkannten sie ihn. In der Handlung wurde Jesus gegenwärtig.

Für mich ist also überall dort Auferstehung, wo Menschen unter Berufung auf ihn wie Jesus zu leben versuchen. Dort wo die Taten an ihn erinnern. Dort wo Rufmord, Lüge und Intrige vermieden werden, dort wo Verzeihung zur Lebensrealität gehört, wo dem bösartigen Tratsch entgegengetreten wird, wo die Lasten gemeinsam getragen werden, wo das Platzhirschentum, das Ringen um Anerkennung, Ansehen und Einfluss an sein Ende gekommen ist, dort wird Jesus lebendig und gegenwärtig. In solchen Gemeinschaften sorgen sich die Glieder umeinander, wissen umeinander und es gibt Änderungen im Lebensvollzug, wenn eine andere Person leidet und krank ist oder eine Freude erlebt. Da ist Jesus nicht im Tod geblieben, er lebt mitten unter diesen Menschen.

Da geht es nicht um eine einmalige Krafttat Gottes die „nur“ seinen Sohn betrifft, sondern es ist ein Teil des Lebens in der Gemeinschaft der Liebenden. Und sie betrifft letztlich uns alle.

Glauben ist damit auch nicht nur ein geistiger Kraftakt sondern umfasst das alltägliche Leben. Dort wo wir wie Christus zu leben versuchen und seine Gebote uns Richtschnur sind, wird er erkannt jetzt und alle Tage dieser Welt. Dazu muss niemand Priester oder Priesterin werden, wir alle sind zu Priestern, Königen und Propheten geweiht. Ausüben müssen wir es aber schon. Das ist unser Auftrag als Getaufte in dieser Kirche: Die Liebe Gottes unter den Menschen spürbar und sichtbar zu machen. Deshalb sind auch lebendige Gemeinden so wichtig. Sie eröffnen Lebensräume und sind Orte an denen Jesus kennengelernt werden kann.

Hans Peter Hurka