Weihnacht 150Hph Stauber schwarz 150Die Weihnachtsbotschaft macht uns aufmerksam, HEUTE ist der Retter geboren, nicht vor 2000 Jahren. Auch wenn wir uns immer wieder auf dieses Datum beziehen.

Wir stehen wieder vor Weihnachten dem Fest der Geburt Jesu. Es ist ein freudiges Fest. Geburt ist doch fast immer ein freudiges Ereignis, wenn ein(e) neue(r) Erdenbürger (in) zur Welt kommt. Gerade in einer Zeit die durch Corona doch etwas getrübt ist und die sozialen Kontakte erschwert oder sogar verhindert werden. Bei einer Geburt kommt man und frau zusammen um das Kind zu begrüßen. Viele gute Vorsätze gibt es, wie das Leben des kleinen Kindes schön und erfreulich gestaltet werden könnte. Nicht alles gelingt.

Geht es Ihnen wir mir? Heuer fallen mir bei Weihnachten immer die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln ein. Dort wo Menschen (auch schwangere Frauen) schon seit Monaten ohne Dusche und Sanitäreinrichtungen in Zelten leben und auf eine würdevolle, lebenswerte Zukunft bisher erfolglos warten.

In allen Krippenspielen wird der hartherzigen Herbergsväter gedacht, die Josef mit seiner hochschwangeren Frau nicht einkehren haben lassen. Sind wir in Österreich heute solche hartherzigen Menschen? Könnten wir nicht einige Hundert Kinder, Frauen und Väter nach Österreich holen um ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen???? Ist nicht gerade das der Auftrag Jesu, den er in seinem ganzen Leben uns vorgezeigt hat. Liebt einander!! Wer liebt, tut alles, damit sein Liebespartner ein schönes und sorgenfreies Leben hat.

Wir in Österreich könnten das diesen Flüchtlingen ermöglichen. Es sind Menschen wie wir mit der selben Würde und den selben Bedürfnissen nach Wohlstand, Frieden und Sicherheit ausgestattet. Wir lassen uns mit Ausreden abspeisen. Hlfe vor Ort müsse geleistet werden. Da fliegt der Herr Innenminister extra nach Griechenland um Zelte dorthin zu bringen und die werden gar nicht benötigt und liegen ungenutzt in Athen in Lagern herum. Von einem sogenannten Pulleffekt wird gesprochen, der weder in seiner Größe bemessen noch in seinerm tatsächlich Auftreten nachgewiesen werden kann. Es ist reine Angstmache. Es ist für mich unerträglich, wenn ich daran denke. Wir könnten helfen tun es aber nicht. Wir machen uns mitschuldig am Elend der Menschen dort!

Da werden in romantisierender Art die Szenen der Herbergsuche von vor 2000 Jahren für und mit Kindern und Erwachsenen nachgestellt und gespielt. Es geht aber im Alltag ums HEUTE. Heute ist euch der Retter geboren. Wir können heute Retter sein und tun es aber nicht. Als Christen müssen wir handeln und die verantwortlichen Politiker auf ihre Möglichkeiten und Chancen hinweisen und auf die gemeinsame Verantwortung die wir tragen, für das Wohl der armen leidenden Menschen. Das verlangt das Kind in der Krippe von uns. Das ist unser Auftrag der Christen.

In dieser Situation helfen auch keine Bittgebete mehr. Das einzige das hilft ist unser Handeln. Sie wären eigentlich Blasphemie, wie in vielen Gottesdiensten. Da stellt sind die Frage, wieso bittet ihr, tut es doch einfach und schon sind eure Bitten erfüllt. Ich hoffe auf ein solches Weihnachtswunder und werde die Verantwortlichen darum bitten.

Allen Leserinnen und Lesern eine gesegnete Weihnacht!

 
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