kolb anton klDer em. Grazer Theologe und Philosoph Anton Kolb hat nachstehende Stellungnahme zum Abschlussbericht der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode zum Thema: „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute.“ verfasst.

Kolb hat nach Analyse der Bischofsynode seine Vorstellungen in sieben Punkte an den Bischof von Rom herangetragen. Seinen Brief können Sie hier lesen.

hackl g klZum Jahr der Barmherzigkeit hat der weit über sein lokales Wirken im südlichen Niederösterreich hinaus bekannte Pfarrer G.R. Pfarrer Gerhard Hackl uns nachstehenden Aufruf zugeschickt. Sie wollen ihm antworten? Das ist hier möglich.

20151124 Lapsley PampalkFather Michael Lapsley berichtete bei der Präsentation seines Buches "Mit Narben der Apartheid" was Einfühlungsvermögen und die Botschaft Jesu im politischen und gesellschaftlichen Leben bewirken können. Der Südafrikanische Theologe und angikanische Ordensmann zeigte in beeindruckender Weise an seiner Lebensgeschichte, wozu Menschen fähig sind. Marry und Josef Pampalk berichten nachstehend darüber und über sein lesenswertes Buch.

Muser Ivo 120

Hochgruber Robert 120Synode Brixen 150Robert Hochgruber, Religionslehrer und einst auch Organisator des Kirchenvolks-Begehrens bei unseren Freunden in Südtirol, nahm als Delegierter an der Synode der Diözese Bozen-Brixen teil. Sein Resümee zur Diözesan-Synode, die vom 30. November 2013 bis 8. Dezember 2015 dauerte hat er nachstehend zusammen gefasst.

Die FURCHE 120Bundespräsident Heinz Fischer würdigt "Die Furche" zu deren 70er. Im Rahmen des am 4. Dezember 2015 in der Kuppelhalle des Kunsthistorischen Museum stattgefundenen Festakt stellt der Herausgeber der FURCHE Heinz Nußbaumer fest: Die Furche ist ein Qualitätsmedium "jenseits von Kurzatmigkeit, Trivialität und Banalität" - Paul M. Zulehner sprach in seinem Festvortrag: Die heutige Angstgesellschaft erfordert "Beiträge zur geistigen Globalisierung, ohne dabei die eigenen kulturellen Wurzeln zu verlieren"

Kathpress berichtet ausfühlich darüber.

hahncolorfa 120Zu den vergessenen Möglichkeiten des Konzils veranstalteten am Samstag, 21. November 2015 der Verein tagsatzung.ch, die Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche sowie die Professur Pastoraltheologie der Theologischen Fakultät Luzern in Zusammenarbeit mit den Schweizer Bündnerinnen und Bündner für eine glaubwürdige Kirche (BBGK), dem Forum für offene Katholizität (FOK), FrauenKirche Zentralschweiz und Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung KAB, Pfarrei-Initiative Schweiz, Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe-Theologisches Forum Luzern) eine Tagung mit großer Beteiligung. Hier die Texte. Erwin Koller hat nachstehende Zusammenfassung geschrieben:

Krätzl3 150Teilnehmer1 150Der Wiener emeritierte Weihbischof Helmut Krätzl ist am Donnerstagabend (19. November 2015) in Wien mit dem Kardinal-König-Preis ausgezeichnet worden. Das berichtet kathpress. 50 Jahre nach Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) zeichnete die Kardinal-König-Stiftung mit Helmut Krätzl einen "unermüdlichen Zeugen des Konzils" aus, der ein "leidenschaftlichen Verfechter" einer Kirche sei, "die sich um die konsequente Umsetzung der epochalen Weichenstellungen des Konzils in den Alltag bemüht", betonte Bischof Egon Kapellari. Als Präsident der Stiftung überreichte der emeritierte Grazer Bischof die Auszeichnung an Krätzl.

Bischofsversammlung 120Vier Wochen nach Abschluss der XIV. Außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema: „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ liegt der Abschlussbericht der Bischofssynode an Franziskus als "Arbeitsübersetzung" des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz  auch als deutscher Text vor.

Camera 120Gegen Ende des II. Vatikanischen Konzils, am 16. November 1965, unterzeichneten zunächst vierzig – später fünfhundert – Konzils-Bischöfe den sogenannten Katakombenpakt. Sie verpflichteten sich darin auf eine Kirche, die „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Armen und Bedrängten“ teilt (GS 1), und griffen damit das Thema auf, das im Konzil zwar genannt, aber nur sehr marginal verhandelt wurde. So trugen sie das Ihre dazu bei, dass die römisch-katholische Kirche wenigstens in Teilen „immer leuchtender das Gesicht einer wirklich armen, missionarischen und österlichen Kirche [zeigte], losgelöst von aller zeitlichen Macht und mutig engagiert in der Befreiung des ganzen Menschen und aller Menschen“ (Medellín 5.15).

Das Institut für Theologie und Politik (ITP) bereitet mit der Projektgruppe Pro Konzil eine Versammlung vom 11.-17. November in Rom vor. KooperationspartnerInnen der Versammlung vor sind die Ordenskommission Justitia et Pax, die einen Studientag zum Katakombenpakt am 14.11. in der Urbaniana-Universität in Rom organisiert, sowie die Versammlung Council 50 von Kirchenreformgruppen am 20.-22.11. in Rom.