Pell Geor 120Mueller Gerh Lud 120Bischofssynode 120Dreizehn Kardinäle wendeten sich am ersten Arbeitstag (5. Oktober) der gegenwärtig tagenden Bischof-Synode mit einem Beschwerdebrief an Franziskus. Darin beklagen sie die einseitige Personalauswahl für die Formulierung des Schlussdokuments. Sie protestieren gegen den Eindruck, der Ausgang der Synode stehe bereits im voraus fest. Am Montag dem 12. Oktober 2015 berichtet der Vatikanist Sandro Magister in der italienischen Tageszeitung „L’Espresso“ darüber.

koch Heiner 120Schoenborn Christ 120Über erste Personalentscheidungen der Bischofssynode, berichtet religion.ORF. Die deutsche Sprachgruppe wird von Kardinal Christoph Schönborn moderiert. Der Berliner Kardinal Heiner Koch wurde zum Berichterstatter gewählt. Die gewählten Moderatoren und Relatoren der einzelnen Sprachgruppen umfassen sowohl konservative Kardinäle wie auch solche, die Reformen gegenüber aufgeschlossener sind.

picker richard 75Dr. Richard Picker, verheirateter Priester und Psychotherapeut, ist am Mittwoch, 16. September 2015, in die Vollendung vorausgegangen.

Eine Verabschiedung von ihm findet am Donnestrag, 24. September 2015, 15 Uhr, in der Feuerhalle Simmering, Raum 2, Simmeringer Hauptstraße 337, 1110 Wien, statt. In einer Eucharistiefeier am Montag, 5. Oktober 2015, 19 Uhr, in der Jesuitenkirche, Dr. Ignaz-Seipel-Platz, 1010 Wien, wird ihm und Gott für alles gedankt, was er für die Menschen getan hat. Hier finden Sie die Parte.

Richard Picker wird uns als lebensfroher, spiritueller, solidarischer, kluger, umfassend gebildeter, initiativer und engagierter Mensch in Erinnerung bleiben. Stets hat er sich für das Leben eingesetzt und an den Freuden und Leiden der Menschen Anteil genommen. Viele suchten seinen Rat und seine Begleitung. Er wird uns fehlen und trotzdem wird er mit uns sein und wir werden ihm bei vielen Gelegenheiten begegnen.

logo74f 128Konservative Kräfte sprechen sich vor der Synode öffentlich Mut zu und betätigen sich als Seher einer düsteren Zukunft. Würde es zu Änderungen in der Lehre der römisch-katholischen Kirche kommen, gingen wesentliche Inhalte des Glaubens verloren, meinen sie. Reformkräfte nehmen „Stille im Maschinenraum der Kirche“ wahr. Und tatsächlich, die in den letzten Tagen von Franziskus verkündeten „Neuerungen“ reichen nicht weit genug. Erleichterungen bei der Ehe-Annullierung oder die Vergebung eine Abtreibung schon von einem Priester statt nur durch einen Bischof und das aber nur im Jahr der Barmherzigkeit, oder eine verbesserte Erklärung der bisherigen Lehre beantworten noch nicht die dringendsten Fragen.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat deshalb die Bischöfe, die die österreichischen Gläubigen vom 4. bis 25. Oktober 2015 bei der Synode in Rom vertreten werden, nochmals auf die „Heißen Eisen“ hingewiesen, die dringend einer Lösung bedürfen.

riederer f martin1 klDer Tiroler Prämonstratenserpater Martin Frank Riederer drückt im Bezirksblatt seine Erschütterung über die nunmehr festgestellten 70 toten, hilfesuchenden Flüchtlinge, die bei Parndorf im Burgelnad gefunden wurden, aus und ruft auf, Verantwortung zu übernehmen und der Menschlichkeit Bahn zu brechen.

srholec anton72 klbezak rob klDer Leopold Kunschak Anerkennungspreis wurde P. Anton Srholec SDB verliehen.

Es war „Ein Fest des Dazulernens“ beschreibt Josef Pampalk die Feier zu Ehren des Salesianerpaters Anton Srholec in Wien. Aus Krankheitsgründen konnte der Geehrte nicht an der von den Initiatoren gemeinsam mit dem Slowakischen Kulturinstitut in Wien ausgerichteten Festveranstaltung teilnehmen. Der nachstehende Beitrag wurde im der Zeitschrift des Europahauses Burgenland im Juli 2015 veröffentlicht.

Winkler Dietmar 120Der designierte Dekan der katholisch-theologischen Fakultät an der Universität Salzburg, Dietmar Winkler, plädiert in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten für Änderungen bei "heißen Eisen" Zölibat, Geschiedene, Kirchenämter für Frauen. Der angesehene Ostkirchenexperte und Vatikanberater sieht keine zwingenden theologischen Gründe für den Pflichtzölibat, sagt, "Charisma kann man nicht verordnen" und weiter, "Scheitern muss man als Christ immer dürfen" und fordert eine „freie, ergebnisoffene und vor allem theologisch fundierte Diskussion“ über das Frauenpriestertum. Darüber haben kathpress und die Religionsabteilung des ORF berichtet.