Ein Zusammenschluss von rund 1.000 katholischen Priestern bittet die US-Bischofskonferenz um Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt. Das berichtet die Onlineausgabe der Zeitschrift „National Catholic Reporter“.

Hier der Bericht von Radio Vatikan.

Wie Radio Vatikan am 3. Februar 2015 berichtet, steht die Entscheidung zur Seligsprechnung des Salvatorianischen Märtyrer-Bischofs Oscar Arnulfo Romero kurz bevor. Damit werden die Gerüchte, die seit Anfang November 2014 im Umlauf sind bestätigt. Der Postulator für eine Seligsprechung Romeros, der italienische Bischof Vicenzo Paglis, wird am kommenden Mittwoch vor die Presse treten. Zuletzt hat der Vatikan in dem seit 1997 laufenden Verfahren das Martyrium des 1980 ermordeten Erzbischofs von San Salvator anerkannt.

Der bekannte Deutsche Jesuit Martin Maier berichtet, im ganzen Land herrscht große Freude. Auch bei uns!

Die Rehabilitierung des abgesetzten Erzbischofs von Trnava, Róbert Bezák, stehe in Kürze bevor, berichtet kathpress unter Berufung auf den Prager Priester, Theologe und Schriftsteller Thomaś Halik und den ehemaligen slowakischen Parlamentspräsident Frantiśek Miklosko.Halik sagte, er hänge nur noch "an einer einzigen Person", der Ex-Politiker Miklosko konkretisierte, Kardinal Marc Quellet sei das Haupthindernis. Bezák habe bloß "Pech, noch nicht von Franziskus ernannt worden zu sein".

Kritiker rücken ihn in die Nähe und unterstellenihm diese Einstellung. Das Netzwerk zeitgemäß glauben meint das nicht. Er ist einer, der die Botschaft Jesu ernst nimmt und vor allem, er versucht sie konkret zu machen, als Hilfe für die Menschen. Wer im Glauben gefestigt ist, braucht sich da vor keiner Kooperation fürchten. Gerade in einer Zeit, wo es viel zu wenige Menschen gibt die für das Wohl der Menschen, das Gemeinwohl eintreten ist das konkrete Engagement an der Seite der Armen und Rechtlosen, in- und außerhalb der Kirche notwendiger denn je. Hier zwei Beispiele:

  • Erklärung zum Abschluss des weltweiten Treffens Sozialer Bewegungen vom 27. bis 29. Oktober 2014 in Rom und
  • ein Erfahrungsbericht von attac

Der Deutsche Arzt in Pension, Dr. Hans Förg, hat nachstehenden Artikel geschrieben, den mir mein Freund Karl Graml zugeschickt hat. Er enthält einen - aus meiner Sicht - entscheidenden pastoralen Hinweis, was die Botschaft Jesu zur Ehescheidung ausmacht.

Franziskus trat in seiner Neujahrsansprache für die Freiheit der Menschen und gegen moderne Sklaverai auf und stellte den christlichen Glauben in die Beziehung der Menschen, insbesonder der Kirche. Es sei «nicht möglich, Christus zu lieben, aber ohne die Kirche», sagte der Bischof von Rom.

Kardinal Christoph Schönborn stellte seine Silvesteransprache unter das Leitwort: "Lassen wir und die Hoffnung nicht rauben". Es gebe keine Hoffnung ohne Wahrheit, auch wenn diese weht tun kann, sagte Schönborn und verwies auf die Grenzen, die sich bei den Schulden oder der Umwelt zeigen. In einem zweiten Punkt rief der Kardinal zum Leben auf, auch für die Unbeborenen, Neugeborenen, alten oder durch Kraknheit behinderte Menschen sowie jenen, die in unsere schöne Heimat flüchten. Zuletzt versuchte er jenen Hoffnung zu geben, deren Leben aus menschlicher Sicht ohne Hoffnungzu sein scheint. Vor Gott habe jeder Mensch seinen Wert.

Ich denke, das haben die Christen spürbar zu machen, so gut sie können. Besonders die, die für zeitgemäße Reformen in der römisch katholischen Kirche eintreten.

Ein jedes Jahr hat seinen Sinn,
ein jedes seinen Segen:
so wie es kommt, so nimm es hin,
nimm Sonne, Wind und Regen.

Denn alle sind von ihm ein Teil
und alle sind gegeben,
zu Deiner Chance, zu Deinem Heil,
und bauen mit Dein Leben.

Die römische Kurie und der Leib Christi
Ansprache von Papst Franziskus anlässlich des Empfangs für die Leiter der römischen Kurie,
am 22.12.2014, in einer Arbeitsübersetzung.


„Du bist über den Cherubim, der Du den schlimmen Zustand der Erde umgewandelt hast, da Du wie wir geworden bist.” (hl. Athanasius,Psalmenerklärung)

romero Jon Sobrino berichtete anfang November 2014, der Erzbischof von San Salvator, Jose Luis Escobar, Nach-Nachfolger vom Romero, habe in einem Gespräch mit Franziskus erfahren, dass 2015 die Seligsprechung Romeros stattfinden werde. Das berichtete Pro Konzil am 7. November 2014. Hier der Bericht.

Damit würde die bereits seit vielen Jahrzehnten weltweit stattfindende Verehrung von Oscar Arnulfo Romero durch den Vatikan anerkannt. Die Seligsprechungist seit vielen Jahrenim Vatikan anhängig und wurde von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. immer wieder zurückgestellt. Erst Franziskus ordnete an, den Prozess zügig fortzuführen und zu Ende zu bringen. Mit weltweit großer Freude würde eine solche Entscheidung aufgenommen werden.