Scholz Stefan 120Nachstehenden Text von Stefan Scholz zum Thema Homosexualität wollte die katholische Kirche in Deutschland nicht veröffentlichen, berichtet Peter Wensierski Anfang Juni 2015 in der Zeitschrift "DER SPIEGEL". Das Verhalten der Verantwortlichen für das Deutsche Internet-Portal "katholisch.de" zeigt, wie sehr in der römisch-katholischen Kirche Homosexualität immer noch verdrängt wird, statt offen darüber zu informieren und wer will auch komtroversiell zu debattieren.

Es ist höchte Zeit für die Würde aller Menschen einzutreten, ihnen die Rechte zu sichern, die ihnen auf Grund ihres Menschseins zukommen, auch in Fragen der Sexualität. Das entspräche der Botschaft Jesu.

Bischöfe Synode 120Nun liegt auch das Arbeitspapier für die Familiensynode zur "Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" im Oktober 2015 ("Instrumentum laboris") in deutscher Sprache vor.

Die österreichischen Katholikinnen und Katholiken werden dabei vom Feldkircher Diözesanbischof Benno Elbs vertreten. Ebenso an der Familiensynode wird Kardinal Christoph Schönborn teilnehmen, der in die Synodenleitung berufen wurde.

Leider konnte sich die Österreichische Bischofkonferenz - im Unterschied zur Schweizer Bischofskonferenz und den Kollegen aus Deutschland - zu keiner gemeinsamen Stellungnahme einigen. Weitere Informationen können Sie hier lesen.

Franziskus ist ein "dialogfähiger Papst" schreibt Hermann Häring in seinem ersten Kommentar zur Umweltenzyklika. Dem genauen, analytischen Denker Häring hat LAUDATO SI‘ so gut gefallen, dass er sich sofort hingesetzt hatte um einige Grundlinien zu beschreiben. Überrascht, sachkundig, mit Weisheit und der Kraft der Religionen ausgestattet ist die Diskussion zur Erhaltung der Erde eröffnet, meint Häring. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert hier seine Stellungnahme.

franziskus 2013 08 klHeute ist die erste Umwelt-Enzyklika des Bischofs von Rom, "Laudato si'", erschienen.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben begrüßt die Umwelt-Enzyklika „Laudato si'“. Es ist das erste Lehrschreiben der katholischen Kirche, das sich diesem Thema widmet. Dieses ist weder eine Strafpredigt noch eine Besserwisserei, sondern ein ernstzunehmender Diskussionsbeitrag. Die Enzyklika ist ein Plädoyer fürs Leben!

srholec anton klDer 85-jährige Slowakische Salesianerpater, Anton Srholec, wurde für sein Lebenswerk am 22. Mai 2015 im Parlament in Wien mit dem Leopold Kuntschak-Anerkennungspreis ausgezeichnet. Ihm zu Ehren richtete das Slowakische Kulturinstitut in Wien am 11. Juni 2015 einen Festakt in der Hofburgkapelle aus. Auf seine Leistungen machten insbesondere die Familien Lang, Pampalk, Smutny und Mayerhofer-Sebera aufmerksam. Sie regten die Preisverleihung an und konnten ein Personenkomitee zusammenstellen, welches die Preisverleihung unterstützen. Darunter waren u.a. Erhard Busek, Franz Fischler, Franz Küberl, Christoph Schönborn und Paul Zulehner.

Kathpress und der ORF berichteten darüber:

kraus ge klBereits im Dezember 2011 hat der em. Dogmatikprofessor der Universität Bamberg, Dr. Georg Kraus, im Heft 12 der Zeitschrift "Stimmen der Zeit" den Artikel "Frauenordination. Ein drängendes Desiderat in der katholischen Kirche" veröffentlicht. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert hier den Beitrag.

"Wir werden ungeschminkt ausleuchten, wie wir als Kirche in Wort und Tat mit dem Vorwurf umgehen müssen, es gebe in ihr zu wenig Transparenz und zu viele Denk- und Diskussionsverbote", erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, in seinem Impulsreferat bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischöfe in Fulda am 20. September 2010.

reisenbichler ign klDr. Ignaz Reisenbichler hielt am 27. Mai 2015 nachstehenden Vortrag, den wir hier zum Nachlesen dokumentieren:


"Die Geistesgaben sind die Kraft Gottes, die in und durch Menschen wirksam wird.

In 1 Korinther 12; 8-10 sind alle neun Geistesgaben angeführt:

bischfe1Die Vorbereitungen zur Familiensynode sind im vollen Gang. Berichte aus den Ländrn sind nach Rom abgesandt. Die Pastoralkommission der Schweizer Bischofskonferenz hat ihren Bericht klar, kritisch gegenüber der liniamenta um die Menschen besorgt abgefasst. Die Deutsche Bischofskonferenz war in ihrem Bericht schon deutlich vorsichtiger. Sie wurde ja wegen der Veröffentlichung ihrer klaren Stellungnahme zum Fragebogen zur a.o. Bischofskonferenz aus dem Vatikan gerügt. Deutlich äußerte sich das Zentralkommitee der deutschen Katholikinnen und Katholiken (ZdK) in seiner Stellungnahme. Über bischöfliche Reaktionen können Sie nachstehend lesen. Geradezu dürftig ist die Veröffentlichung aus Österreich, was die Ergebnisse auf den Fragebogen und die eingelangten Eingaben betrifft. Hier wird mehr erwartet. Die Stellungnahme des Netzwerks: zeitgemäß glauben finden Sie hier. Zusätzlich haben wir für Sie einen Abend der PGR-Akademie in Wien dokumentiert.