bezak robert klZvolensky Stanislav 120Nach fast drei Jahren nimmt erstmals ein slowakischer Bischof zur Causa Robert Bezák öffentlich Stellung. In einem Interview erklärt der Vorsitzende der Slowakischen Bischofskonferenz, Stanislav Zvolensky, im Internetportal webnoviny.sk, er sein von der Audienz Bezáks bei Franziskus "überrascht". Als slowakischer Bischof sei es für ihn aber "nicht angebracht" gewesen, in Rom für Bezák zu intervenieren, berichtet kathpress.

Robert Bezák wurde ohne Angabe von Gründen und ohne der Möglichkeit zu - vermutlich - erhobenen Vorwürfen in einem fairen Verfahren Stellung zu beziehen, am 1. Juli 2012 von Bendekt XVI. von seinem Amt als Erzbischof von Trnava abberufen. Damals hat die Slowakiseche Bischofskonferenz von einer notwendigen "Reinigung" gesprochen. Wer in der Kirche auf faire Verfahren oder gar auf Solidarität wartet, wartet lange und muss viel aushalten. Mehr zur Vorgeschichte hier.

Schmolly Walter 120Der Feldkircher Pastoralamtsleiter Walter Schmolly berichtet beim Medienstudientag zu Kirche und Familie in Wien über Resonanz auf die 46 Fragen aus Rom. Kathpress berichtete darüber. Schmolly fasste die Aussagen österreichischer Katholikinnen und Katholiken zusammen: Die Kirchliche Lehre soll über Themen wie wiederverheiratete Geschiedene und Sexualmoral "ergebnisoffen" diskutieren.

Seich Chef, der Vorarlberger Bischof Benno Elbs, wird im Oktober 2015 die Stimme der österreichische Bischofskonferenz in Rom sein. Deshalb fasste der Vorarlberger Theologe die österreichweit erhonen Eingaben zusammen. Auch das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat eine Eingabe den Bischöfen übermittelt.

koller erwin 2009 klfarell pat klAnlässlich des Abschlusses der vatikanischen Visitation bei den US-Nonnen hat der Präsident der Herbert Haag-Stiftung, Erwin Koller, einen Beitrag im Journal 21 verfasst, den wir hier wieder geben. Erwin Koller schreibt:

Sie kümmern sich mehr um die Armen als um die Dogmen der Kirche. Jetzt wurden sie in einem Verfahren der Glaubenskongregation gemassregelt.

Freistetter Wer 120Krautwaschl W 120Wie aus Regierungskreisen durchgesickert ist, bekommt Österreich zwei neue Bischöfe.

Wilhelm Krautwaschl und Werner Freistetter finden unter den Gläubigen ihrer künftigen Diözesen Akzeptanz vor. Die akzeptierten Bischofsernennungen haben zwei Väter: Den Nuntius und den aktuellen Bischof von Rom. Trotz der guten Entscheidungen weist das Netzwerk: zeitgemäß glauben auf die fehlenden Mitwirkungsrechte der Gläubigen hin.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben hat dazu in der Öffentlichkeit Stellung genommen.

Über die neu ernannten Bischöfe und das gegenwärtige Ernennungverfahren berichten wir hier.

bezak rob klVlk Miroslav 120In der Causa Robért Bezák langen fast stündlichneue Meldungen ein. Allem Anschein nach steht eine Rehabilitierung des ohne Gründe am 1. Juli 2012 abgesetzten Erzbischofs von Trnava / Slowakei bevor. Hier mehr zur Vorgeschichte.

Die katholische Wochenzeitung Katolický týdeník brachte am 14. April ein Interview mit dem em. Kardinal von Prag, Miroslav Vlk. Nachstehend bringen wir eine Übersetzung, die Peter Zaloudek vorgenommen hat.

In gleicher Weise berichtet auch Radio Praha. Diesen Beitrag finden Sie ebnefalls hier.

Pater Jorge Costadoat Carrasco SJ wurde vom Erzbischof Ricardo Kardinal Ezzati Andrello SDB die Missio als Theologieprofessor an der Katholischen Universität Chile nicht verlängert. Der Dekan, Fredy Parra, hat mit dem Erzbischof bisher ergebnislos verhandelt.

Costadoat unterstützte das Schreiben des Bischofs von Antwerpen, welches Johan Bonny vor der a.o. Bischofssynode im Herbst 2014 veröffentlichte. Darin hält Bonny Paul VI. und Johannes Paul II. vor, in Fragen der Ehe, Sexualität, Familie und Beziehung die am Zweiten vatikanischen Konzil praktizierten Kollegialität von Papst und Bischöfen gebrochen zu haben.

Zur Eingabe des Netzwerks: zeitgemäß glauben an die Bischöfe für die Bischofssynode im Herbst 2015 haben wir u.a. nachstehende informative und erbauliche Rückmeldung aus der Schweiz erhalten:

„Ihr habt einen guten, lebens- und glaubensnahen Text in die Hand der beiden Bischöfe verfasst. Ich würde ihn unterschreiben. Gut, dass ihr Gaudium et spes konsultiert habt. In meiner Ehe-Seelsorge habe ich nach dessen grundsätzlichen Aussagen gehandelt. Ich denke immer wieder darüber nach, was wohl die Fundamente einer Ehepraxis in der Nachfolge Jesu sind:

Vor 20 Jahren trat der Fall Groer eine Lawine los. Tausende Opfer sind entschädigt, die Kardinalfragen blieben liegen.

Unter diesem Titel erscheint auf dem der Webseite Offene Kirche 21 in der Slowakei (ok21) ein Artikel von Peter Zaloudek, der an das 20 jährige Jubiläum der „causa Groer“ erinnern soll.

Kathpress berichte am 10. April 2015, Robert Bezák, der frühere Erzbischof von Trnava/Slowakei, war am vergangenen Mittwoch, demselben Tag wie der Slowakische Präsident Andrej Kiska, nach Rom gereist. Die katholische Presseagentur beruft sich dabei auf Zeitungsberichte. Im slowakischen Medium CAS.SK wird Bezák mit Franziskus abgebildet. Dem Bericht zufolge war der von Benedikt XVI. abgesetzte frühere Erzbischof von Trnava bei Franziskus.

Damit blüht neue Hoffnung auf, dass der Unfairness und den Ungerechtigkeiten im Zusammenhang mit seiner Absetzung nunmehr Rehabilitierung und Übertragung von neuen Aufgaben für Bezák folgen werden.