Brot brechen 1 120Das Netzwerk; zeitgemäß glauben wünscht allen ein gutes Jahr 2019!

Freude und Erfüllung für 2019

Lasst uns im kommenden Jahr Brot füreinander sein!
Lasst uns dafür einsetzen, damit alle Menschen Nahrung, Heimat und Sicherheit haben!
Lasst uns mit allen Menschen teilen, egal woher sie kommen und welcher Religion sie angehören!

Sobrino Jon 150Jon Sobrino, einer der bekanntesten Befreiungstheologen Lateinamerikas, feierte am27. Dezember 2018 seinen 80. Geburtstag. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben gatuliert herzlich!

Der Jesuit und Ordensbruder von Papst Franziskus lebt und arbeitet seit vielen Jahrzehnten in San Salvador, wo er die Jesuitenuniversität UCA mitbegründete. Unter anderem war er Berater des 1980 ermordeten und inzwischen heiliggesprochenen Erzbischofs Oscar Romero.

Ähnlich wie Romero ist auch Jon Sobrino inzwischen von Papst Franziskus rehabilitiert worden.

Das Institut für Theologie und Politik in Münster hat das Lebenswerk des Jubilars gewürdigt. Seine Predigt, die er anlässlich des 50. Jahrestages des Katakombenpaktes 2015 in den Domitilla-Katakomben gehalten hat, wurde hier ebenfalls dokumentiert.

Weihnacht 150Das Netzwerk: zeitgemäß glauben wünscht Ihnen zum Fest der Geburt Jesu Begegnungen, die Menschwerdung spüren lassen!

Weihnacht!

Zu Weihnachten feiern wir die Ankunft der radikalen, göttlichen Liebe.

Nach dem Vorbild Jesu können wir mit der Gewissheit leben, wir sind nicht allein.

Wir sind nicht allein, heißt aber auch Verantwortung für die Menschen und die Welt und das Universum rund um uns.

kfb 2013 logo 120Die Katholische Frauenbewegung in der Erzdiözese Wien hat einen offenen Brief an die Bundesregierung verfasst. Er wird von einer Reihe anderer Gruppen der kfb und darüber hinaus ebenfalls unterstützt.

Darin zeichnen die Autorinnen in klaren, verständlichen und höflichen Worten eindeutige Grenzen, damit die Schwächeren der Gesellschaften nicht unter die Räder kommen und alle Menschen dieser Welt eine Zukunft haben.

Dafür haben wir alle und auch unsere Bundesregierung Verantwortung, die wahrzunehmen ist!

Auch das Netzwerk: zeitgemäß glauben unterstützt diese Initiative.

Schwarz Bischof Alois Schwarz 2016 Foto Pressestelle Helge Bauerb 120Guggenberger Engelbert 120In der Diözese Gurk-Klagenfurt gärt es seit längerer Zeit. Mitte Mai 2018 wird bekannt, dass Bischof Alois Schwarz die Diözese verlässt und Klaus Küng in St. Pölten beerbt. Ein etwas eigenartiger Wechsel. Zwar ist die Zahl der Katholikinnen und Katholiken in St. Pölten rund ein Viertel höher. Der wirtschaftliche Hebel des Bischofs aber deutlich kleiner. Nur wenige wollten glauben, dass der 65-jährige Schwarz für seine letzten zehn Amtsjahre einfach nach Hause, in sein Bundesland wollte.

Heute hat der Diözesanadministrator der Diözese Gurk, Engelbert Guggenberger, im Beisein des Domkapitels dessen Probst er ist, aus Gewissensgründen entgegen einer Weisung aus Rom, ein Pressestatement abgegeben. Die Zusammenfassung des Prüfberichts ist auf der Homepage der Diözese veröffentlicht.

Keune Jaqueline 120Hungerbühler Monika 120Aus Protest gegen die „Gleichsetzung von Abtreibung mit Auftragsmord“ durch Franziskus sind Mitte November sechs profilierte Schweizer Frauen aus der katholischen Kirche ausgetreten, berichtet die Zeitschrift „Der Bund“.

Das haben nun die zwei Schweizer Theologinnen, Monika Hungerbühler und Jaqueline Keue, zum Anlass genommen um deutlich und klar aber auch mit Feingefühl nochmals auf dieses Unrecht und diese Diskriminierung hinzuweisen, berichtet kath.ch. In Ihrer öffentlichen Erklärung treten sie "Für eine Kirche umfassender Gleichwertigkeit" ein. Darin zählen sie einen Teil der Differenzen auf und beklagen die Blindheit der Verantwortlichen in der Kirche, die der Gesellschaft Gleichheit zu rufen und dabei die Ungleichheit im eigenen Haus nicht sehen (wollen). Ganzen Text

Mertes Klaus priv 120Der Deutsche Jesuit Klaus Mertes hat mit deutlichen Worten vor der Vollversammlung des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) am 23. November 2018 zum Thema: Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der Kirche gesprochen. Sie wurden u.a. von kreuz-und-quer.de dokumentiert.

Darin vertritt Mertes die Ansicht, dass ohne vielfältige Strukturveränderungen auch die schrecklichen Auswirkungen des sexualisierten Machtmissbrauchs nicht verhindert werden können. Er nennt die Fragen der Betroffenen herankommen lassen, partizipative Entscheidungsformen, Verzicht auf Verjährung oder unabhängige Opferschutzkommisionen nach Österreichischem Vorbild, Aufheben von Geheimarchiven und Akteneinsicht gewähren. Abschließend zitiert er den Deutschen Christlichen Sozialwissenschafter Gerhard Kruip und tritt wie dieser für die Beseitigung des Klerikalismus durch geeignete Änderungen im Kirchenrecht sowie männerbündischer Machtstrukturen durch die Aufhebung des Pflichtzölibats und für die Weihe von Frauen ein. Ebenso werde die Kirche ihre Sexualmoral revidieren müssen um die Tabuisierung der Homosexualität zu erreichen, sagt er abschließend. Dies alles nicht wegen der Kirche, sondern um der befreienden Botschaft des Reiches Gottes wegen.

Franziskus telefono 150Am 20. August 2018 hat Franziskus ein Schreiben „an das Volk Gottes“ veröffentlicht. Darin beklagt er, dass weltweit mindestens tausend Menschen, davon viele Minderjährige, in den letzten 70 Jahren „wegen sexuellem wie Macht- und Gewissensmissbrauch seitens einer beträchtlichen Zahl von Klerikern und Ordensleuten“ Leid und Schmerz erfahren haben. Wir haben darüber berichtet.

Darauf antwortet Anne Soupa, Präsidentin der CCBF Conférence catholique de baptisé-e-s francophone (CCBF Katholische Konferenz der Getauften Frankreichs), sehr konstruktiv und schlägt Franziskus ein „Konzil des Volkes Gottes“ vor. Die Petition fordert ein Konzil, an dem Frauen und Männer, Laien und Kleriker, paritätisch vertreten sind zur Überwindung des Klerikalismus als eine der Ursachen sexuellen Missbrauchs.

Dieses Anliegen unterstützt das Netzwerk: zeitgemäß glauben. Bitte tun SIE das auch!

Kirchschläger Walte 120Im Rahmen der Kirchenvolkskonferenz der Reformgruppen hat am 10. November 2018 der em. Neutestamentler in Luzern und renommierte Österreichische Bibelwissenschafter, Walter Kirchschläger, nahstehenden, bedeutsamen Vortrag gehalten.

Darin zeigt er die Grundlagen von Gemeinde im Neuen Testament, das unausweichliche Zentrum christlichen Glaubens, nämlich die "Leitperson Jesous Christos Kyrios", und wie dies das II. Vatikanische Konzil gesehen hat. Ebenso benennt er Pflichtverletzungen, die in den Jahren nach dem Konzil getätigt wurden. Zur Überwindung kritischer Situationen in den Gemeinden zeigt er mutig "Notstandsregelungen", die von Gemeinden auf der Basis des Neuen Testaments und unter Berücksichtigung gegenseitiger Achtung um möglichst niemanden vor den Kopf zu stoßen, praktiziert werden können, ja sogar müssen, wollen die Gemeinden den Weg Jesu in unserer Zeit gehen.