LOGO HHSt 150Herbert Haag Stiftung Logo 1502015 03 08  HH Preisverleihung Pfanne Steel Band 150Regina Ammicht Quinn und Concilium - Internationale Zeitschrift für Theologie wurden am vergangenen Sonntag, 8. März 2015, in Luzern, mit dem Herbert Haag Preis für Freiheit in der Kirche ausgezeichnet. In einer beeindruckenden Feier würdigten Petra Steinmair-Pösel Concilium und Sabine Demel Regina Ammicht Quinn als Laudatorinnen. Der gegenwärtige Präsident der Herbert Haag-Stiftung, Erwin Koller, überbrachte Grüße von seinem Vorgänger Hans Küng und verwies darauf, dass Küng mit dieser Preisverleihung selbst Ausgezeichneter ist, weil er die internationale Fachzeitschrift mitbegründete.

Immer wieder unterbrochen wurde die Feier von der "Pfanne Steel Band Meilen", ein Mann (Initiator) am Schlagzeug und sieben Frauen, die äußerst interessante Musik aus Trinidad darbot.

Gestiftet wurde der Preis 1985 von Herbert Haag (2015 -2001), der als Professor für Altes Testament an den Universitäten Luzern (1948-60) und Tübingen (1960-80) lehrte. Sein Neffe, Herbert Haag, ist neben Sabine Demel und Erwin Koller Mitglied im Stiftungsrat und verwaltet die Finanzen. Geschäftsführer ist Andreas Heggli.

Alle Reden finden Sie in dem Dokument! Lassen Sie sich nicht von der Länge abschrecken, es zahlt sich aus!

logo74f 128Das neu gebildete Netzwerk: zeitgemäß glauben stellt die Entfaltung des Lebens in Würde ins Zentrum seiner Überlegungen zur Vorbereitung der Bischofssynode im Oktober 2015.

Die Menschen erhoffen sich eine entscheidende Wende in kirchlichen Lehraussagen zu Sexualität, Ehescheidung und neuerliche Heirat sowie zu homosexuellen Partnerschaften. Dabei sind die Lebenserfahrung der Menschen ernst zu nehmen und ihre Gewissensentscheidungen zu akzeptieren.

Oftmals wird der Kirche angeraten zu Fragen der Sexualität zu schweigen. Zu oft haben Aussagen des kirchlichen Lehramtes oder klerikale Drohungen zu diesen Seiten des Lebens unnötig viel Leid verursacht. Deshalb ist der Bischofssynode anzuraten, sich für unnötige auferlegte Lasten, für ungerechtfertigte Verurteilungen oder andere Verfehlungen in der Sexualität öffentlich und feierlich zu entschuldigen.

franziskus 2013 08 klkardinle 1 klZur Ernennung (Kreierung) von 20 neuen Kardinälen hielt Franziskus am 14. Februar 2015  vor dem versammelten Konsistorium nachstehende Rede, die Radio Vatikan dokumentiert. Darin entfaltete der Bichof von Rom Grundlinien zur Leitung, die sich entlang dem Hohen Lied der Liebe (1 Kor 13) ranken.

Papstpredigt: Kardinal ist Würde, nicht Titel

Liebe Mitbrüder im Kardinalat,

Ein Zusammenschluss von rund 1.000 katholischen Priestern bittet die US-Bischofskonferenz um Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt. Das berichtet die Onlineausgabe der Zeitschrift „National Catholic Reporter“.

Hier der Bericht von Radio Vatikan.

Wie Radio Vatikan am 3. Februar 2015 berichtet, steht die Entscheidung zur Seligsprechnung des Salvatorianischen Märtyrer-Bischofs Oscar Arnulfo Romero kurz bevor. Damit werden die Gerüchte, die seit Anfang November 2014 im Umlauf sind bestätigt. Der Postulator für eine Seligsprechung Romeros, der italienische Bischof Vicenzo Paglis, wird am kommenden Mittwoch vor die Presse treten. Zuletzt hat der Vatikan in dem seit 1997 laufenden Verfahren das Martyrium des 1980 ermordeten Erzbischofs von San Salvator anerkannt.

Der bekannte Deutsche Jesuit Martin Maier berichtet, im ganzen Land herrscht große Freude. Auch bei uns!

Die Rehabilitierung des abgesetzten Erzbischofs von Trnava, Róbert Bezák, stehe in Kürze bevor, berichtet kathpress unter Berufung auf den Prager Priester, Theologe und Schriftsteller Thomaś Halik und den ehemaligen slowakischen Parlamentspräsident Frantiśek Miklosko.Halik sagte, er hänge nur noch "an einer einzigen Person", der Ex-Politiker Miklosko konkretisierte, Kardinal Marc Quellet sei das Haupthindernis. Bezák habe bloß "Pech, noch nicht von Franziskus ernannt worden zu sein".

Kritiker rücken ihn in die Nähe und unterstellenihm diese Einstellung. Das Netzwerk zeitgemäß glauben meint das nicht. Er ist einer, der die Botschaft Jesu ernst nimmt und vor allem, er versucht sie konkret zu machen, als Hilfe für die Menschen. Wer im Glauben gefestigt ist, braucht sich da vor keiner Kooperation fürchten. Gerade in einer Zeit, wo es viel zu wenige Menschen gibt die für das Wohl der Menschen, das Gemeinwohl eintreten ist das konkrete Engagement an der Seite der Armen und Rechtlosen, in- und außerhalb der Kirche notwendiger denn je. Hier zwei Beispiele:

  • Erklärung zum Abschluss des weltweiten Treffens Sozialer Bewegungen vom 27. bis 29. Oktober 2014 in Rom und
  • ein Erfahrungsbericht von attac

Der Deutsche Arzt in Pension, Dr. Hans Förg, hat nachstehenden Artikel geschrieben, den mir mein Freund Karl Graml zugeschickt hat. Er enthält einen - aus meiner Sicht - entscheidenden pastoralen Hinweis, was die Botschaft Jesu zur Ehescheidung ausmacht.

Franziskus trat in seiner Neujahrsansprache für die Freiheit der Menschen und gegen moderne Sklaverai auf und stellte den christlichen Glauben in die Beziehung der Menschen, insbesonder der Kirche. Es sei «nicht möglich, Christus zu lieben, aber ohne die Kirche», sagte der Bischof von Rom.

Kardinal Christoph Schönborn stellte seine Silvesteransprache unter das Leitwort: "Lassen wir und die Hoffnung nicht rauben". Es gebe keine Hoffnung ohne Wahrheit, auch wenn diese weht tun kann, sagte Schönborn und verwies auf die Grenzen, die sich bei den Schulden oder der Umwelt zeigen. In einem zweiten Punkt rief der Kardinal zum Leben auf, auch für die Unbeborenen, Neugeborenen, alten oder durch Kraknheit behinderte Menschen sowie jenen, die in unsere schöne Heimat flüchten. Zuletzt versuchte er jenen Hoffnung zu geben, deren Leben aus menschlicher Sicht ohne Hoffnungzu sein scheint. Vor Gott habe jeder Mensch seinen Wert.

Ich denke, das haben die Christen spürbar zu machen, so gut sie können. Besonders die, die für zeitgemäße Reformen in der römisch katholischen Kirche eintreten.