Franziskus telefono 120In seinem Brief an das Volk Gottes schreibt Franziskus am 20. August 2018 "Kleriker und Ordensleute" haben Minderjährigen "viele Leben geraubt" durch ihre "Verhaltensweisen des sexuellen wie des Macht- und Gewissensmissbrauchs". Als eine entscheidende Ursache dafür nennt er den Klerikalismus.

Und er stellt fest: "Der Klerikalismus, sei er nun von den Priestern selbst oder von den Laien gefördert, erzeugt eine Spaltung im Leib der Kirche." Dem gegenüber stellt er die Zugehörigkeit zum Volk Gottes ins Zentrum und verweist auf Paulus: »Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit«.

"Mit Scham und Reue" bittet er um Vergebung "für die eigenen und für die Sünden anderer".

benedikt unterschreibt2Haering Hermann20 120Der tiefschürfende Analytiker und Dogmatiker Hermann Häring analysiert kritisch den von Joseph Ratzinger geschriebenen und von Kurt Koch veröffentlichten Text zum christlich-jödischen Dialog. Seinen Beitrag "Der Ex-Papst kartet nach – Welche Rechnung will er begleichen?" hat das Netzwerk:zeitgemäß glauben nachstehend dokumentiert.

Obwohl sich der Ex-Papst schweigend und betend zurückziehen wollte griff er nochmals zur Feder um seine defizitäre Sicht des Judentums nachhackend zu rechtfertigen. Dabei kommt er jedoch ohne einer Abwertung des Judentums nicht aus, stellte der Hans Küng-Schüler fest. Dagegen nahm bereits Anfang Juli auch der Berliner Rabbiner Walter Homolka Stellung.

hurka fact.5232568 120Es ist unerträglich! Mit Härte und Zynismus werden Menschen die aus Hunger, Elend, Terror und Krieg zu uns geflüchtet sind, zurückgewiesen, abgeschoben und im geringsten Fall mit unwürdigen Unterstellungen auf Distanz gehalten. Sie kommen aus Ländern, deren Staatsmacht nicht für Ruhe, Ordnung und Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger sorgen. Und wir, die im Überfluss leben gewähren diesen Menschen viel zuwenig Lebens- und Gastrecht. Das ist keine Haltung, die die Menschenwürde achtet!

paul vi kleinVor 50 Jahren wurde die Enzyklika „Humanae vitae“ veröffentlicht. Paul VI. ist damals in seinem Lehrschreiben „Über die rechte Ordnung der Weitergabe menschlichen Lebens“ der extremen Minderheitenmeinung in den Arbeitsgruppen gefolgt und hat sich der restriktiven Meinung der ehemaligen konservativen Moraltheologen und Kardinal von Krakau, Karol Józef Wojtyła, angeschlossen.

Diese seine Entscheidung hat keine Akzeptanz unter den Gläubigen gefunden. Mehr als 95 % lehnen ein Verbot der Empfängnisverhütung ab. Mehr als 35 Bischofskonferenzen haben damals mit eignen Erklärungen versucht, Auswege aufzuzeigen. In Österreich verwies die „Maria Troster Erklärung“ vom August 1968 auf die Bindung an das eigene Gewissen der Eheleute.

2018 07 03 Auszeichnung Pawlowsky Neuwirth 120Peter Pawlowsky ist "einer der führenden katholischen Intellektuellen der Konzilsgeneration" und gehört zum Urgestein der Kirchenreformer. Schon als junger Journalist übersetze er Texte des bekannten niederländischen Theologen und ehemaligen Jesuiten Huub Oosterhuis. So trug er dazu bei, dass die Reformideen des Niederländischen Katholizismus auch im deutschsprachigen Raum an Bekanntheit zunahmen. Als Religionsjournalist im ORF war er an der Entshehung mehrerer neuer und kritischer Formate beteiligt. In der Katholischen Aktion und bei den Reformgruppen in der römisch-kathoilischen Kirche war er immer wieder ein wichtiger Ideengeber und ein brückenbauender, ausgliechender Teamplayer.

Pawlowsky hat auch mehrere Bücher geschrieben. So zum Beispiel mit seiner Frau, der evangelischen Theologin Susanne Heine, 2008 das Buch: "Die christliche Matrix: Eine Entdeckungsreise in unsichtbare Welten". Das Netzwerk: zeitgemäß glauben gratulierte dem besonnenen und realistischen Wegbegleiter zu der Auszeichnung herzlich!

Ebenso herzlich gratuliert das Netzwerk: zeitgemäß glauben der Präsidentin der ktholischen Publizistinnen und Publizisten Gabriele Neuwirth zum Titel: Professor! In dieser Funktion wie auch als erfahrene Jornalistin und Lehrerin an der Katholischen Medienakademie ist sie stets um Qualität im Journalismus und ums Fortkommen der jungen Journalistinnen und Journalisten bemüht.

Zulehner  Paul M 120Unter der Überschrift "Miniaturen zu Angst und Vertrauen" veröffentlichte Paul M. Zulehner mögliche Hintergründe und Strategien, um in der Angst zu bestehen. Er bietet Möglichkeiten sich nicht in eine "Politik der Angst" zu verlieren, sondern in eine "Politik des Vertrauens" zu investieren. Bildung und Begegnungen bewegen. Wer glaubt, hat eine zusätzliche Kraft, aus der Dauerverbundenheit mit Gott.

Hurka MM gespiegelt 120kirche inNachstehender Artikel ist in der Juni Ausgabe von Kirche In erschienen. Er will aufzeigen, wie lange schon Frauen auch biblisch belegt verantwortungsvolle Dienste und Funktionen ausüben und ausgeübt haben und wurde vor der Bekräftigung des Nein der katholischen Kirche zur Priesterweihe für Frauen geschrieben. Der Leiter der Glaubenskongregation, Erzbischof Luis Ladaria, betonte in seinem Beitrag für die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" das NEIN in dieser Frage, welches das Lehramt entschied. Schade, so wird wieder eine Chance vertan.

Reisenbichler Ignaz 20171229 120Der evangelische und katholische Theologe Ignaz Reisenbichler hat nachstehenden Vortrag "Spirituelle Holzwege" im Rahmen der Netzwerktreffen gehalten. In der Diskussion kamen viele persönliche Eindrücke und Vergleichspunkte bis hin zu "Geständnissen" zur Sprache.

Driessen Reding Franziska 120Erstmals hat der Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zürich eine Frau zu seiner Präsidentin gewählt. Mit Franziska Driessen-Reding steht zum ersten Mal in der Geschichte eine Frau an der Spitze einer Zürcher Landeskirche. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben gratulierte.

Mitte April wurde die 48jährige bisherige Vize-Präsidentin und Migrantenseelsorgerin vom katholischen Kirchenparlament als Nachfolgerin des aus persönlichen Gründen zurückgetretenen 65jährigen Juristen Benno Schnüriger gewählt.