Auferweckung 120Das ist der Kern der Ostergeschichten und gleichzeitig die Hoffnung aller, die für eine Erneuerung der Kirche wirken.

Das Koordinationsteam des Netzwerks: zeitgemäß glauben wünscht allen Beteiligten an der Erneuerung dieser Kirche Kraft und Freude gemeinsam mit den Menschen, insbesondere mit den schwächeren und benachteiligten, den diskriminierten und gedemütigten unterwegs zu sein.

Jugendsynode 2018 150Das Internetportal katholisch.de und kathpress berichten über den Abschlussbericht der Vor-Synode zu der im Oktober 2018 stattfindenden Bischofssynode über "Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung". 300 Jugendliche haben dazu vom 19. bis 23. März in Rom getagt.

Das 13-seitige Papier ist ein Plädoyer für Frauen in der Kirche, mehr Mitbestimmung, Änderungen in der Sexualmoral und einsichtigere Erklärungen, eine Kirche die Gesprächspartnerin auf der Höhe der Zeit sein kann, die Beachtung, dass nicht nur Kleriker, sondern alle Menschen berufen sind sowie neue Formen der Verkündigung.

Kueng Hans 2 120Seinen 90. Geburtstag feiert Hans Küng. Der große deutschsprachige Theologe, war stets bemüht Theologie auf der Höhe der Zeit zu betreiben und sie verständlich den Menschen näher zu bringen. Dabei sprach er Tabus an und wurde dafür mit unangemessener und ungerechter Strenge bestraft.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dankt ihm für sein Lebenswerk.

Kueng Hans 2 120Haering Hermann20 120Der Deutsche Theologe Hermann Häring sieht in der ungeklärten Unfehlbarkeitsdebatte entscheidende Gründe für das Stocken des Wandlungsprozesses der Kirche und die kontroversen, fruchtlosen Debatten über eine angebliche Häresie.

Sie finden diesen Beitrag auf der Homepage des Autors und er hat ihn auch via IKvu-Newsletter vom 17.03.2017 verbreitet. Das Netzwerk hat ihn mit seiner ausdrücklichen Zustimmung nachstehend nochmals zum 90. Geburtstag von Hans Küng dokumentiert.

2018 02 Seelsorgerat Zürich 150logo kath Kirche ZürichKürzlich tagte der Seelsorgerat des Kanton Zürich. Er beschloss, die Kirche braucht Diakoninnen.

Der Seelsorgerat des Kantons Zürich ist ein Beratungsgremium des Generalvikars für den Kanton Zürich in seelsorgerlichen Belangen. Er greift die Anliegen der Gläubigen auf und berät sie mit dem Generalvikar. Ebenso nimmt er Stellung zu aktuellen sowie grundsätzlichen Fragen, welche die Katholikinnen und Katholiken im Kanton Zürich besonders beschäftigen.

Der Seelsorgerat besteht aus 33 Personen. Sie werden von den vier Dekanaten im Kanton Zürich gewählt. In einer Dekanatsversammlung wählt diese fünf Mitglieder, wovon ein/e Seelsorger/in, mindestens jedoch drei Laien, wenn möglich Mitglieder von Pfarreiräten diese Aufgaben übernehmen müssen. Gegenwärtig sind 16 Frauen in diesem Gremium.

Heggli Andreas 150Andreas Heggli wurde 1968 der erste Pastoralassistent der Schweiz. Sein langes römisch-katholisches Theologenleben engagiert er sich für die Freiheit in seiner Kirche. Dies tat er stets mit ganzem Herzen. Bei seinen Aufgaben war und ist zu spüren, es geht nicht nur darum die Sache gut zu machen, sondern es ging und geht ihm stehts auch um den Menschen. Die Aufgaben sind eingebunden in die Beziehung. Das zeichnet Andreas Heggli ganz besonders aus. Ihm gebührt für all sein Wirken herzlicher DANK!

Der in Luzern lebende Heggli hat lange Jahre den Herbert-Haag-Preis für die Freiheit in der Kirche mitgeprägt und wurde so auch schweizweit bekannt. Er wirkt auch bis heute in progressiven Basisgruppen der römisch-katholischen Kirche der Schweiz mit, etwa in der Allianz «es reicht». Warum es ihm trotz allem Protest selber immer noch nicht reicht mit seiner Kirche, erklärt er in der Sendung "Perspektiven".

Franziskus2 120Fünf Jahre ist es her, dass der Jesuit Jorge Mario Bergoglio zum Bischof von Rom gewählt wurde. Von seinem ersten Auftritt an war klar, die Vorgängerpontifikate werden nicht linear fortgesetzt. Hoffnungen, Wünsche und Vermutungen bewegen seit diesen Tagen das Kirchenvolk.

Sein Sitznachbar im Konklave, der brasilianische Kardinal Cláudio Hummes, flüsterte ihm nach der Wahl noch schnell zu, „vergiss die Armen nicht“. Das berichtete Bergolio.

rohner helmut klDie katholischen Bischöfe Deutschlands wollen konfessionsverschiedenen Ehepaaren die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ermöglichen. Hintergrund ist der außerordentlich hohe Anteil an solchen Ehen in Deutschland. Grundlage für die Neuerung ist ein Dokument, das zwei verschiedene Kommissionen der Bischofskonferenz erarbeitet haben.

Kosch Daniel 120Der Schweizer Theologe Daniel Kosch analysiert das Buch des ehemaligen Abtes des Benediktinerklosters Einsiedeln "Zu spät." Sein Beitrag ist im Theologischen Feuilleton feinschwarz.net veröffentlicht und bietet interessante Perspektiven, die Kosch weiterführt