Augen auf 150Der Schock, der das Bekanntwerden von sexuellen Übergriffen und sexualisierter Gewalt durch kirchliche Personen ausgelöst hat, ganz besonders durch Kardinal Hans Hermann Groer (1995) und die zahlreichen weiteren Fälle in Klosterschulen und anderen kirchlichen Einrichtungen die 2010 und danach noch bekannt wurden und in Österreich von der Opferschutzkommission unter der Leitung von Waltraud Klasnic aufzuarbeiten begonnen wurden, ist zwar nicht mehr alltäglicher Gesprächsgegenstand aber noch vorhanden. Weltweit werden nach wie vor weitere Fälle aufgedeckt.

Der Film des britischen Historikers John Dickie "Hinter dem Altar" zeigt, dass nach wie vor Vorfälle bekannt werden und noch nicht genügend getan wird, um sie angemssen zu sühnen und künftig zu verhindern. Die in ARTE gezeigte Dokumentation können Sie hier anschauen. Ebenso haben wir den Beitrag der FAZ "Das Kreuz mit der Reife" von Oliver Jungen nachstehend dokumentiert.

Hesse Volker 120Knapp Andreas 120Die Herbert Haag-Stiftung zeichnet heuer mit Volker Hesse und Andreas Knapp die schöpferische Freiheit auf der Bühne und  in der Lyrk aus.

Die Laudatio auf den Theatermann und Regisseur Volker Hesse wird der Alt Bundesrat Moritz Leuenberger aus Zürich und die auf Andreas Knapp wird von Prof Karl-Josef Kuschel aus Tübingen gehalten werden.

Im Rahmen der Preisverleihung wird auch der bisherige Geschäftsführer - so etwas wie das Herz der Stiftung - Andreas Heggli geehrt, bedankt und verabschiedet. Seine Aufgaben hat seit 1. September 2017 die Juristin Maria-Christina Fernandez übernommen.

Prosit Neujahr3 150Das Netzwerk: zeitgemäß glauben wünscht allen ein gutes Jahr 2018!

Auch wenn der Mensch nicht alleiniger Herr der Geschichte ist, liegt trotzdem viel in unserer Hand. Wir können die Zukunft mitgestalten. Und das tun wir, ob wir etwas tun oder auch nicht. Wie unsere Zukunft ausschaut liegt auch in unserer Hand.

Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern, die Zukunft schon. Achten wir die Menschen rund um uns, nehmen wir sie selbt und ihre Meinungen ernst und versuchen wir miteinander in guten, fruchtbaren Beziehungen zu leben. Dazu ermutigt das Netzwerk: zeitgemäß glauben.

Franziskus Weihnacht 2017 120In seiner alljährlichen Weihnachtsansprache vor der Kurie dankte Franziskus den Kurienmitarbeiterinnen und -mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz und listete heuer 15 Krankheiten auf, die in der Tradition der „Wüstenväter“ helfen mögen zur Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung. Dabei sah er die Kurie als Beispiel der Kirche, die ein „komplexer Corpus“ ist der sich „immer zu verbessern und in Gemeinschaft, Heiligkeit und Weisheit zu wachsen“ trachten möge.

Radio Vatikan hat eine Arbeitsübersetzung veröffentlicht, die Sie hier nachlesen können.

Weihnacht 150Das Netzwerk: zeitgemäß glauben wünscht Ihnen allen und all Ihren Lieben eine gesegnete Weitnachtszeit mit Begegnungen, die Geist und Kraft spenden, um auch in trüberen Stunden einen Strahl des Lichts zu erkennen, von dem gerade in diesen Tagen so viel die Rede ist.

Verinnerlichen wir, ja leben wir die Haltungen, die Jesus uns vorgelebt hat und so Gott Mensch geworden ist, ja in die Menschheit eintauchte.

Nehmenwir uns die Zeit, die wir brauchen!

reisenbichler ign klIn einer ganzen Reihe von Situationen im Leben der Kirche eckt es mit dem Priestertum. Die völlige Unterordnung wird nicht mehr hingenommen, der Klerikalismus von oben wie von unten stellt immer öfter ein Problem dar, der Preister-Nachwuchs bleibt aus - oder anders verstanden tritt ein, die theologische Bildung ist breiter verteilt im Kirchenvolk .. bis hin, die Aufgaben der Preister sind unklar.

Der katholische wie eivangelische Theologe Ignaz Reisenbichler hat ein einem Impulsvortrag für eine Diskussion zum Thema "gemeinsames Preistertum" dem Netzwerk: zeitgemäß glauben nachstehenden Impulsvortrag gehalten. Darin verweist er auf die Entstehungsgeschichte und stellt Fragen zur Diskussion.

Schallhas Mariann 120Warum die sechste Vaterunser-Bitte auch im Deutschen treffender übersetzt werden sollte, formulierte Marianne Schallhas bereits im Jänner 2015. Im April 2015 veröffentlichte sie diese in der Zeitschrift KIRCHE IN, 04/2015, Seite 40, in Kurzform. Die promovierte Historikerin, die im Bereich der wirtschafts- und friedenspolitischen Erwachsenenbildung tätig ist, veröffentlicht nach der gleichartigen Anregung von Franziskus die volle Länge ihrer damaligen Überlegungen.

Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert sie nachstehend. Sie wollen dazu Stellung nehmen: Bitte hier.

hurka fact.5232568 120kirche in klEnde Oktober wurde das Flüchtlingsquartier am Flughafen Wien geschlossen. 150 Asylwerberinnen und Asylwerben wurden quasi über Nacht in andere Unterkünfte verbracht. Auf soziale Kontakte, Ausbildungen und Krankenbehandlungen wurde wenig Rücksicht genommen. Helferinnen und Helfer im Roten Kreuz Lager haben spontan für die Betroffenen Partei ergriffen. Nunmehr zeichnen sich Lösungen durch das Land Niederösterreich ab. Erschütternd ist die Haltung der Führung des Roten Kreuzes. Sie ließen unmenschliche Vorgänge mitorganisieren und stellten sie nach außen schön gefärbt dar. Engagierte können gegen den Trend Menschlichkeit wieder herstellen. Diesser Bericht ist auch in der Dezemberausgabe von KIRCHE IN zu lesen,