Heggli Andreas 150Andreas Heggli wurde 1968 der erste Pastoralassistent der Schweiz. Sein langes römisch-katholisches Theologenleben engagiert er sich für die Freiheit in seiner Kirche. Dies tat er stets mit ganzem Herzen. Bei seinen Aufgaben war und ist zu spüren, es geht nicht nur darum die Sache gut zu machen, sondern es ging und geht ihm stehts auch um den Menschen. Die Aufgaben sind eingebunden in die Beziehung. Das zeichnet Andreas Heggli ganz besonders aus. Ihm gebührt für all sein Wirken herzlicher DANK!

Der in Luzern lebende Heggli hat lange Jahre den Herbert-Haag-Preis für die Freiheit in der Kirche mitgeprägt und wurde so auch schweizweit bekannt. Er wirkt auch bis heute in progressiven Basisgruppen der römisch-katholischen Kirche der Schweiz mit, etwa in der Allianz «es reicht». Warum es ihm trotz allem Protest selber immer noch nicht reicht mit seiner Kirche, erklärt er in der Sendung "Perspektiven".

Franziskus2 120Fünf Jahre ist es her, dass der Jesuit Jorge Mario Bergoglio zum Bischof von Rom gewählt wurde. Von seinem ersten Auftritt an war klar, die Vorgängerpontifikate werden nicht linear fortgesetzt. Hoffnungen, Wünsche und Vermutungen bewegen seit diesen Tagen das Kirchenvolk.

Sein Sitznachbar im Konklave, der brasilianische Kardinal Cláudio Hummes, flüsterte ihm nach der Wahl noch schnell zu, „vergiss die Armen nicht“. Das berichtete Bergolio.

rohner helmut klDie katholischen Bischöfe Deutschlands wollen konfessionsverschiedenen Ehepaaren die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ermöglichen. Hintergrund ist der außerordentlich hohe Anteil an solchen Ehen in Deutschland. Grundlage für die Neuerung ist ein Dokument, das zwei verschiedene Kommissionen der Bischofskonferenz erarbeitet haben.

Kosch Daniel 120Der Schweizer Theologe Daniel Kosch analysiert das Buch des ehemaligen Abtes des Benediktinerklosters Einsiedeln "Zu spät." Sein Beitrag ist im Theologischen Feuilleton feinschwarz.net veröffentlicht und bietet interessante Perspektiven, die Kosch weiterführt

Augen auf 150Der Schock, der das Bekanntwerden von sexuellen Übergriffen und sexualisierter Gewalt durch kirchliche Personen ausgelöst hat, ganz besonders durch Kardinal Hans Hermann Groer (1995) und die zahlreichen weiteren Fälle in Klosterschulen und anderen kirchlichen Einrichtungen die 2010 und danach noch bekannt wurden und in Österreich von der Opferschutzkommission unter der Leitung von Waltraud Klasnic aufzuarbeiten begonnen wurden, ist zwar nicht mehr alltäglicher Gesprächsgegenstand aber noch vorhanden. Weltweit werden nach wie vor weitere Fälle aufgedeckt.

Der Film des britischen Historikers John Dickie "Hinter dem Altar" zeigt, dass nach wie vor Vorfälle bekannt werden und noch nicht genügend getan wird, um sie angemssen zu sühnen und künftig zu verhindern. Die in ARTE gezeigte Dokumentation können Sie hier anschauen. Ebenso haben wir den Beitrag der FAZ "Das Kreuz mit der Reife" von Oliver Jungen nachstehend dokumentiert.

Hesse Volker 120Knapp Andreas 120Die Herbert Haag-Stiftung zeichnet heuer mit Volker Hesse und Andreas Knapp die schöpferische Freiheit auf der Bühne und  in der Lyrk aus.

Die Laudatio auf den Theatermann und Regisseur Volker Hesse wird der Alt Bundesrat Moritz Leuenberger aus Zürich und die auf Andreas Knapp wird von Prof Karl-Josef Kuschel aus Tübingen gehalten werden.

Im Rahmen der Preisverleihung wird auch der bisherige Geschäftsführer - so etwas wie das Herz der Stiftung - Andreas Heggli geehrt, bedankt und verabschiedet. Seine Aufgaben hat seit 1. September 2017 die Juristin Maria-Christina Fernandez übernommen.

Prosit Neujahr3 150Das Netzwerk: zeitgemäß glauben wünscht allen ein gutes Jahr 2018!

Auch wenn der Mensch nicht alleiniger Herr der Geschichte ist, liegt trotzdem viel in unserer Hand. Wir können die Zukunft mitgestalten. Und das tun wir, ob wir etwas tun oder auch nicht. Wie unsere Zukunft ausschaut liegt auch in unserer Hand.

Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern, die Zukunft schon. Achten wir die Menschen rund um uns, nehmen wir sie selbt und ihre Meinungen ernst und versuchen wir miteinander in guten, fruchtbaren Beziehungen zu leben. Dazu ermutigt das Netzwerk: zeitgemäß glauben.

Franziskus Weihnacht 2017 120In seiner alljährlichen Weihnachtsansprache vor der Kurie dankte Franziskus den Kurienmitarbeiterinnen und -mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz und listete heuer 15 Krankheiten auf, die in der Tradition der „Wüstenväter“ helfen mögen zur Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung. Dabei sah er die Kurie als Beispiel der Kirche, die ein „komplexer Corpus“ ist der sich „immer zu verbessern und in Gemeinschaft, Heiligkeit und Weisheit zu wachsen“ trachten möge.

Radio Vatikan hat eine Arbeitsübersetzung veröffentlicht, die Sie hier nachlesen können.