Treitler Wolfgan 120Treitler sehr gut 170Eine überraschende Email bringt Wolfgang Sattler Erinnerungen an zwei Jahre seiner Internatserziehung zurück: Schläge, Lockmittel, scheinbares Vertrauen und blanker Hass sollten ihn gefügig machen. Die Intervention des Vaters bringt nichts. Was bleibt ist der Rückzug und die Flucht in ein Versteck.

„Sehr gut“ ist der Titel des Buches. Das hart ausgesprochene „t“ des Peinigers klingt bis heute nach. Sehr gut sind die inhaltlichen Darstellungen. Wolfgang Treitler ist es mit dieser Novelle gelungen, Blicke in die Gefühlswelt des jungen Zöglings zu vermitteln und die Nöte des Zweit- und Drittklasslers einfühlsam zu verstehen.

Perner Rotraud 120Perner, Lieben 170Die Sexualtherapeutin, Juristin und evangelische Theologin, Rotraud A. Perner, schreibt in ihrem jüngsten Buch „Über das schönste Gefühl der Welt – für Anfänger, Fortgeschrittene und Meister“.

Wo Liebe draufsteht, ist häufig alles Mögliche drin: Verliebtheit, Begehren, Besitzgier, Kontrollzwang – nur nicht echte Liebe, sagt die Psychoanalytikerin Ihrem neuen Buch „Lieben!“ Liebe, so schreibt sie, ist die Evolution eines überlebensgroßen Gefühls und ist mehr als die Fortpflanzung. Sie könne auch nur dadurch erlernt werden, in dem man oder frau erleben, selbst geliebt zu werden.

Trummer Peter 300912 120Trummer, ich bin das licht der welt 170Das neueste Buch des Grazer Neutestamentlers Peter Trummer „Ich bin das Licht der Welt“ zieht in den Dialog. In einen Dialog mit dem Text der Bibel, in einen Dialog mit sich selbst und in einen mit Jesus und mit Gott.

Trummer erzählt Eingangs aus seinem Leben, berichtet Erfahrungen, zieht Schlüsse daraus und führt die Leser mit verständlichen und sehr gut nachvollziehbaren Grundsätzen im Umgang mit der Bibel an die Auseinandersetzung mit den Texten heran. Es ist so etwas wie eine kleine Bibelschule.

Weißenböck Franz Jo 120Weißenböck, Judas 170Die kirchliche Verkündigung hat über Jahrhunderte Judas als den Verräter Jesu ins Bewusstsein der christlichen Gesellschaften eingeprägt. Als einem der Zwölf habe der „Teufel Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern“, ist beispielsweise im Johannesevangelium zu lesen. (Joh 13,2)

Irenäus von Lyon beschrieb erstmals um 180 n.Chr. das Judasevangelium. Es stammt nicht von Judas und gilt als pseudepigraphische Schrift. Sie ist vermutlich im 2. Jhdt in einer „gnostischen Sekte“ entstanden. Ende der 70er Jahre des 20. Jhdt. wurde erstmals ein Papyrus daraus aus dem 4. Jhdt. gefunden.

Trummer Peter 300912 120Trummer, ich bin das licht der welt 170Peter Trummer hat ein neues Buch geschrieben: "»Ich bin das Licht der Welt« Meditationen zu biblischen Ich-bin-Worten". Im Gespräch mit der Journalistin Monika Slouk hat er es präsentiert.

Die Ich-bin-Worte der Bibel, angefangen vom brennenden Dornbusch (Ex 3,14) bis zum Johannesevangelium, laden dazu ein, sie selbst nachzusprechen, um im Person-Sein und in der Beziehungsfähigkeit zu reifen: Gottesliebe kann nur als Mitmenschlichkeit erlebt und gelebt werden.

Buchegger Helmut 120Mit nachstehender Predigt zum Gründonnerstag hat Helmut Buchegger seine Zuhörerinnen und -hörer in Krems aufhorchen lassen. Es ist dasselbe geschichtliche Ereignis und doch zieht die von Buchegger gewählte Interpretation nochmals anders in die Gegenwart hinein. Sie lässt Anteil nehmen an der damaligen Situation und enthält Anspielungen an aktuelle gesellschaftliche und politische Gegebenheiten, die deutlich sind und anstoßend.

Die Predigt ist jederzeit auch nachträglich lesens- und überlegenswert. Deshalb dokumentiert sie das Netzwerk: zeitgemäß glauben nachstehend.

Scholl Norbert 150Scholl, Apostelgeschichte 170Ursprünglich trägt die „Apostelgeschichte“ keine Überschrift. Erst am Ende des 2. Jahrhunderts kam in den griechischen Handschriften der Titel „Taten der Apostel“ auf, schreibt Norbert Scholl. Und er vermutet, dass damit an die Heldentaten eines Alexander des Großen oder Hanibal angeknüpft werden will, von denen ebensolche Berichte an „Taten“ bereits vorlagen.

In 25 Kapiteln versucht Scholl Missverständnisse auszuräumen und die Texte für die persönliche Bibellesung wie die Arbeit in Gruppen fruchtbar zu machen. Der Autor wählt dabei in allen Kapiteln den selben Aufbau: Bibeltext – Fragen – heutige Interpretation.

Schriffl grundstück am mars NPS07 PRINT 1 170Schriffl Helmu 150Das siebente Buch neuer Psalmen hat der Münchendorfer Diakon HelmutSchriffl zu Weihnachten 2017 im Eigenverlag herausgebracht. Sein Titel: „Ich habe ein Grundstück auf dem Mars gekauft.“

Darin bietet Schriffl 50 selbst gedichtet Psalmen an, die vom Leben, der Liebe und dem Tod handeln. Das Buch ist von der Hoffnung getragen, dass die Menschen ihre Möglichkeiten wahrnehmen und das Leben wählen mit ALL seinen Möglichkeiten und Grenzen. Dabei nennt er Gott einen Weltmeister in der Kommunikation ohne Worte und versucht anzustecken, mit ihm in Beziehung zu bleiben.

Orter Fritz 150Ortner Fritz, Vogelhändler von Kabul 170Es ist ein kleines aber sehr interessantes Buch, das Fritz Orter, der ehemalige ORF-Reporter aus den verschiedenen Krisen- und Kriegsgebieten über das Leben in Afghanistan, besonders in Kabul geschrieben hat.

Gekonnt flicht der Journalist in die Eindrücke eines Spaziergangs durch den Vogelmarkt in Kabul Gespräche, die er mit Bekannten aus früheren Begegnungen in verschiedenen Lokalitäten der Stadt führt. Darunter sind Kameraleute, Taxifahrer, Vogelhändler, ehemalige Generäle, Mullahs, Mudschaheddin-Kommandanten, Taliban, hochrangige Diplomaten wie z.B. ein Ex-Botschafter der Taliban in Islamabad oder ein US-Diplomat genauso wie Warlords.