Weißenböck, Dekalog 170Weißenböck FJ 150Mit seinem neuesten Buch „Der Dekalog“ schlägt Franz Josef Weißenböck einen weiteren Pflock zeitgemäßen Glaubens ein. Diesmal – nach „Credo“ und „Vater unser“ - stellt der Theologe und Journalist neuerlich Mutmaßungen an, diesmal über die zehn Gebote.

Auf der Rückseite des Buches ist zu lesen: An die zehn Gebote haben noch viele Menschen – auch in unseren Tagen, in denen die Kirchen sich in einem steilen Sinkflug befinden – eine Erinnerung. Ihr „du sollst“ und „du sollst nicht“ wurden als ebenso strenge wie das Leben einschränkende Regeln erfahren. In ihrem Ursprung waren sie aber das Angebot eines Bündnisses mit einem befreienden Gott. Ihre befreiende Botschaft hätte auch den vielfach geknechteten Menschen des 21. Jahrhunderts etwas zu sagen.

scheuerScheuer,  Kraft zum Widerstand 170Bischof Manfred Scheuer, der Postulator im Seligsprechungsprozess von Franz Jägerstätter würdigt in seinem neuesten Buch zehn Personen, die während der NS-Herrrschaft Widerstand gegen das unmenschliche System geleistet haben. Neben Franz Jägerstätter hat er weitere acht Männer und eine Frau ausgewält. Es sind dies, Otto Neururer, Jakob Gapp, Carl Lampert, Clemens August von Galen, Engelmar Unzeitig, Josef Mayr-Nusser, Franz Reinisch, Angela Autsch und Johann Gruber.

Himmelbauer Markus 2015 120Franziskus telefono 120Der promovierte Theologe Markus Himmelbauer, Pfarrassistent in Wolfsegg/Oberösterreich, hat am vergangenen Sonntag eine origenielle Predigt gehalten.

Das Evangelium zum 23. Sonntag im Jahreskreis/Lesejahr A war: Matthäus 18,15-20. Als Lesung wählte er Ex 23, 1-13.

Kapeller Anita 120Am 23. Juli 2017 wurde in den römisch-katholischen Kirchen das Evangelium nach Matthäus 13, 24-30 bei den Gottesdiensten verlesen.

Frau Dr. Anita Kapeller war eingeladen im Rahmen einer Predigt nachstehendes Glaubenszeugnis vor der ganzen Gemeinde abzulegen. Die promovierte Theologin hat dabei Hintergründe der Gleichniserzählung und Schlussfolgerungen vorgelegt.

Weißenböck FJ 120Weißenböck, Vater unser 170Nach seinem Buch „Credo“ legt Franz Josef Weißenböck nunmehr seine Mutmaßungen zum „Vater unser“ vor. Wie kaum einem anderen Autor gelingt es dem Theologen und Journalisten die beiden Pole jahrtausende alte Worte mit dem kritischen Geist der Gegenwart zu verbinden, zu erfrischen und lebendig zu machen.

Das Vaterunser ist zwei Jahrtausende alt. Es transportiert Vorstellungen, die nicht die unseren sind. Das Bild des „Vaters hat sich gewandelt, und dass er „in den Himmeln“ ist, passt nicht ohne weiteres in das aktuelle Weltbild, schreibt er.

Auferst Jesus, Dom zu Mainz 120Das Netzwerk: zeitgemäß glauben wünscht ein freudiges Osterfest!

Auf dem nebenstehenden Bild "Auferstehung": schwebt Jesus vom Kreuz, im Dom zu Mainz. Er hat den Tod hinter sich gelassen und überwunden.

Trotz aller Verfolgungen, Kriege, Gewalttaten und Unverscämtheiten die auf der Welt passieren dürfen auch wir darauf vertrauen, dass letzlich alles zum GUTEN sich auflösen wird. Gott hat Jesus nicht im Tod belassen, sondern ihn verherrlicht und ewiges Leben geschenkt. Dort wo wir seine Haltungen leben, lebt er mit uns und Gottes Geist ist mitten unter uns. Das gilt für Flüchtlinge, Arbeitslose, Alleingelassene oder Menschen die betrogen, beraubt oder krank sind. Mit ihnen, an ihrer Seite zu leben ist wunderbar!

Lesen Sie nachstehend einen Text von Lothar Zenetti aus seinem Buch "Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung": Das Kreuz des Jesus Christus

Letś talk about Gender 170Der Schweizer Katholische Frauenbund, die FrauenKirche Zentralschweiz, die Feministisch Theologische Zeitschrift der Schweiz (FAMA) und die IG Feministische Theologinnen der Deutschschweiz und Lichtenstein haben die Broschüre Letś talk about Gender! herausgegeben. Konzept und Texte stammen von Beatrice Bowald, Regula Grünenfelder, Maria Oppermann, Regula Ott und Doris Strahm.

Gender ist für gewisse kirchliche Kreise und darüber hinaus ein Reizwort. Unter dem Vorwurf des „Genderismus“ wehren sie sich gegen Gender, Gender Mainstreaming und Gender Studies. Die Broschüre beinhaltet Argumente für Gender und klärt Begriffe. Sie ist jedenfalls lesenswert!

Bestellungen können hier erfolgen!

Schödl Kuntner 170Schödl Inge 150Ingeborg Schödl hat schon mehrere Biographien veröffentlicht. Zumeist waren es Frauen, über die sie schrieb: Margarethe Ottillinger, Hildegard Burja oder Anna Dengl. Nun ist es der überaus beliebte und leider viel zu früh verstorbene Wiener Weihbischof Florian Kuntner über den die ehemalige Redakteurin bei der Wiener Kirchenzeitung schrieb.

Schon der Titel des Buches „Florian Kuntner – Vom Lausbuben zum Bischof“ lässt anklingen, dass er nicht der braven, weltfernen, auf liturgische Feiern reduzierten Reichshälfte der Kirche angehörte. Er trat mutig für die Menschenwürde ein, sei es gelegen oder ungelegen gewesen. Er hat sich im übertragenen wie im direkten Sinn des Wortes für die Menschen „abgestrampelt“. Dazu zählten „seine“ Priester die heirateten genauso wie Geschiedene und wieder verheiratete oder die Menschen der südlichen Halbkugel dieser Welt.

Weißenböck Franz Jo 120Krätzl bmp 120Krätzl, Meine Päpste 170Ein alter, im Ruhestand wie Helmut Krätzl höchst aktiver Landpfarrer seufzte einmal, mit Blick auf die Entwicklung der Kirche in den Jahrzehnten nach dem Konzil: „Wir sind auf eine andere Kirche geweiht worden.“ Das ist wohl wahr, und wie sehr die Kirche sich geändert hat, haben beide in ihrem Leben erfahren – manchmal auch erlitten, sei es wegen Veränderungen, die zu groß waren, als dass man sie ohne die Wachstumsschmerzen jedes „Aggiornamento“ hätte bewältigen können oder sei es, dass sie als zu zaghaft erschienen, als dass sie den Anschluss an die moderne Welt und Zeit hätten sichern können. Auch aus Krätzls jüngstem Werk lässt sich für den aufmerksamen Leser eine doppelte Botschaft herauslesen: