Ein beeindruckendes Fest feierte am 11. und am 25. September 2016 die Pfarre Machstraße in Wien. Es ist eine der Pfarren, wo versucht wird zeitgemäß seinen Glauben zu leben und zu feiern.

Büchele, Grundeinkommen 170Büchele ksoe Grundeinkommen 1701985 haben Herwig Büchele und Liselotte Wohlgenannt das Buch „Grundeinkommen ohne Arbeit – Auf dem Weg zu einer kommunikativer Gesellschaft“ herausgebracht. Anlässlich des 85. Geburtstages von Wohlgenannt hat die Katholische Sozialakademie Österreichs den noch immer aktuellen Bestseller neu aufgelegt. Zur Aktualisierung wurde das Buch um Beiträge von Ronald Blaschke, Ina Prätorius, Margit Appel und Markus Blümel ergänzt.

Die grundlegenden Fragen von damals stehen gerade wieder breit in Diskussion: Ist es ethisch verantwortbar, jedem Menschen ein Einkommen zur Verfügung zu stellen, ohne Gegenleistung in Form von Erwerbsarbeit zu fordern? Welche Modelle von Grundeinkommen gibt es? Welche Konzepte haben welche politischen und ökonomischen Folgen?

Hrsg.: Katholische Sozialakademie Österreich, Grundeinkommen ohne Arbeit, kartoniert, 192 Seiten, ÖGB Verlag, Preis: 24,90 €, ISBN 978-3-99046-218-8

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Scholl Norbert 120Scholl, Glauben im Zweifel 170Glaube, der an Worten klebt die Jahrhunderte alt sind, kann immer weniger von kritischen Menschen ungefragt übernommen werden. Lebenserfahrungen und Aussagen der Naturwissenschaften verunsichern zusätzlich.

In seinem jüngsten Buch „Glauben im Zweifel“ verweist Norbert Scholl auf den französischen Philosophen René Descartes und streicht die positiven Seiten des Zweifels heraus. Er schützt vor Naivität, vor Selbstüberheblichkeit, vor falscher Sicherheit. Scholl schreibt: „Zweifel kann unkritischen Enthusiasmus enttäuschen, kann desillusionieren, kann Irrwege aufzeigen.“

Auferst Jesus, Dom zu Mainz 120So gut Heinz Schenk in seinem Gedicht "Es ist alles nur geliehen" die irdische Seite des Habens charakterisiert ist der Text doch schwermütig und hoffnungslos. Für gläubige Menschen erhebt sich doch die Frage, was kommt nach unserem irdischen Dasein? Trotzdem:

Flügge Erik 120Flügge Erik Jargon der Betroffenheit 170Erik Flügge löegt den Finger auf eine aktuelle Wunde. Verschrobene, gefühlsduselnde Wortbilder reihen sich Sonntag für Sonntag auf den Kanzeln aneinander. Die Kirche scheint sprachlich in den Achtzigern hängengeblieben zu sein. Der Kommunikationsprofi Flügge bricht mit Gewohntem und entwickelt Strategien für eine zeitgemäße Sprache, damit Kirche bei den Menschen »ankommt«. Das Buch ist ein Appell an die Veränderung der Kommunikation in der Kirche und macht Hoffnung, dass es ein mögliches Unterfangen ist.

Die nachstehende Rezension ist der Wochenschrift "DIE FURCHE" Nr. 33/2016 vom 18. August 2016 entnommen und stammt aus der Feder von Otto Friedrich. Weitere Rezensionen von Andreas Batlogg SJ und Wolfgang Beck erreichen Sie durch Doppelklick auf die Namen. Zusätzlich bieten wir hier eine Leseprobe.

Kermani Navid 1 120Kermani Navid Ungläubiges Staunen 170Über Islam, Christentum, Tradition, Ästhetik, Musik, Ikonographie und Kunst spricht Navid Kermani mit Joachim Frank. Das Interview ist in der Frankfurter Rundschau vom 22. August 2016 erschienen. Der deutsch-iranischer Schriftsteller, Publizist und habilitierte Orientalist ist Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 2015. Der in Deutschland geborene Kermani erweist sich in dem Interview als feinfühliger Kenner auch des Christentums und bietet interessante Sichtweisen. Mehr darüber finden Sie in seinem neusten Buch: „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“.

Schriffl Helmu 120Gedanken von Helmut Schriffl. Ein kurzer Text, den er sich mir beim Anhören der Feiertagspredigt in seiner Kirche überlegt hat.

Bettazzi Luigi Kirche der Armen 170Bettazzi Luigi Konzi 120Betazzi Luigi 120Luigi Bettazzi beschreibt in dem Buch „Die Kirche der Armen“ was dieser Begriff bedeutet und wie er bis heute zum Kern der Botschaft Jesu gehört. Es ist die zweite Auflage und aktualisiert die erste aus 2001. Bettazzi, em. Bischof von Ivrea (Itailien), ist einer der letzten lebenden Teilnehmer des II. Vatikanischen Konzils und einer der Erstunterzeichner des Katakombenpaktes. Auch dessen Entstehung, Absicht und Wirkung berichtet er.

Ebadi Sirin Das hat der Prophet nicht gewollt 170Ebadi Sirin 120Shirin Ebadi ist Mutter zweier Töchter, Juristin, Menschenrechtsaktivistin und Nobelpreisträgerin aus dem Iran. Die Muslimin hat Gewalt, Unterdrückung und Terrorismus im Namen von Religion am eigenen Leib erfahren. Aus ihrer persönlichen Geschichte richtet sie einen Appell an die Welt.

Sie appelliert an die Machthaber der Welt, nicht die Augen zu verschließen. Sie appelliert an islamische Herrscher, die Religion nicht zu missbrauchen. Sie appelliert an Frauen und Mädchen, ihren eigenen Weg zu gehen und sich nicht von herrschenden Vorstellungen über die Rolle der Frau beeindrucken zu lassen. Sie appelliert an alle, soziale Gerechtigkeit herzustellen. Und mit Büchern und Worten zu kämpfen statt mit Waffen.