Göller Vera 150Die Theologin Mag.a Vera Göller hat nachstehende Gedanken zum Weiblichen als Predigt zum Muttertag zusammengefasst. Das Netzwerk: zeitgemäß glauben dokumentiert sie hier.

Wir stehen jetzt zwischen Ostern und Pfingsten. Im heutigen Evangelium spricht Jesus zu seinem Vater im Himmel und von der Liebe, mit der der Vater ihn geliebt hat. Zugleich feiern viele von ihnen heute Muttertag. Natürlich hat der Muttertag nichts mit den kirchlichen Festen zu tun, aber auch bei einem profanen Fest wie dem Muttertag, egal aus welchen Gründen er entstanden ist, können wir ein bisschen nachspüren, was uns dieses Fest auch über Gott sagen kann. Ich möchte heute gar nicht über Mütter reden oder über die Verdienste von Frauen sondern Sie einladen das Weibliche an sich zu betrachten, über die weiblichen Wesenszüge in jedem Menschen nachzudenken.

Lenaers, Jesus von Nazarethlenaers roIn seinem neusten auf Deutsch erschienenen Buch: „Jesus von Nazareth, ein Mensch wie wir?“ versucht Roger Lenaers Jesus aus dem Blick der Moderne für gläubige Menschen zugänglich und fruchtbar zu machen. Dabei wägt er in kleinen verständlichen Schritten gewissenhaft ab, was von den biblischen Geschichten historisch war, was in Mythen begründet ist und aus welchen Motiven die neutestamentlichen Schriftsteller Bezüge zur jüdischen Bibel hergestellt haben.

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Weißenböck FJ 120Weißenböck, CredoDer Journalist und Theologe Franz Josef Weißenböck hat seine monatliche Kolumne in der Monatsschrift KIRCHE IN zum Glaubensbekenntnis der römisch-katholischen Kirche im Buch "Credo, Mutmaßungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis" zusammen gefasst. In den Beiträgen geht er Wort für Wort dem Apostolischen Glaubensbekenntnis nach und versucht eine verantwortbare, zeitgemäß heutige Deutung darzustellen.

Das vermutlich im 5. Jahrhundert entstandene Bekenntnis ist selbstverständlich mit den Vorstellungen der damaligen Zeit eng verbunden und durchsetzt. Dieser Umstand verlangt eine ständige Transformation. Weißenböck versucht die einstmaligen Vorstellungen aufzuzeigen und bietet für überholte Denkmuster Mutmaßungen an, die zum Weiterdenken verführen sollen. Das Buch ist eine spannende und interessante Lektüre.

Weißenböck, Franz Josef, "CREDO, Mutmaßungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis", Edition Vabene, 144 Seiten, Preis: 14,90 €, ISBN 978-3-85167-296-1

Prueller Jagenteufel Gunter 120pock johannPrüller Jagent G  Beichte neu 170Ein Autoren- und Herausgeberteam hat das Buch konzipiert, geschrieben und herausgegeben.

Dieses Buch möchte zur Wiederentdeckung der Beichte als christlicher Praxis - evangelisch wie katholisch - beitragen. Beichte ist ein Weg aus der Sackgasse persönlicher und gesellschaftlicher Schuld. Das Phänomen der Beichte sowohl in kirchlichen als auch in gesellschaftlichen, strafrechtlichen, politischen und therapeutischen Strukturen wird unter folgenden Gesichtspunkten vorgestellt: konkrete »Erfahrungsorte der Befreiung«, die therapeutische Dimension der Beichte aus rechtsethischer Perspektive, vergangenheitspolitische Brennpunkte im Spannungsfeld von Beichte, Versöhnung und Erinnerung (Südafrika, Ruanda), »Theologische Wegmarken«, Perspektiven für die Beichte als »Ökumenische Ermutigung«.

Schockenhoff Eb 120Schockenhoff  Chancen zur versoehnung die kirche und die wiederverheirateten geschiedenen 170Wenn Katholiken sich scheiden lassen, und für ihre neue Beziehung durch eine zivile Eheschließung Verantwortung übernehmen, sind sie zu Lebzeiten des ersten Partners von den Sakramenten, insbesondere von der Eucharistie und dem Sakrament der Buße, ausgeschlossen. Wenn sie dazu in einem kirchlichen Dienstverhältnis stehen, müssen sie mit einer Kündigung rechnen, weil ihre persönliche Lebensführung im Widerspruch zur Moralauffassung der katholischen Kirche steht. Doch Jesus verhielt sich anders zu den Menschen, er predigte Vergebung, nicht Ausschluss. Daher plädiert Schockenhoff für eine menschennahe Kirche, die in ihrer Praxis damit Ernst macht, dass vor Gott jeder Mensch Vergebung finden kann und dass das Wesen der Eucharistie die ausgestreckte Hand Gottes zur Versöhnung ist.

Trummer, auferstehung jetzt ostern als aufstand theologische provokationen 170Trummer Peter 300912 120Was bedeutet Ostern?

Die kirchliche Verkündigung tut sich oft schwer damit, dem Leben und Sterben Jesu einen erhebenden, aufrichtenden und aufrichtigen Sinn abzuringen. Oft kapituliert sie beim Thema der leibhaften Auferstehung, wenn in Predigten eher der Tod verharmlost, als unsere Gegenwart bestärkt wird. Zwar erscheint der Tod dann vielleicht nicht mehr so kränkend und definitiv, wenn nach einer unbestimmten Grabesruhe alles weitergehen soll wie gehabt, nur ?auf höherer Ebene?. Aber aus dem Schlaf der Sicherheit erwecken solche Beschwichtigungen die tote Christenheit bestimmt nicht, schreibt Peter Trummer in seinem Vorwort.

Gaisbauer, Ein Heiliger 170Viele Menschen beeindruckt die Unbekümmertheit von Franziskus. Sie vergleichen ihn mit Johannes XXIII.

„Papst kann jeder werden. Der beste Beweis bin ich“, lautet ein bekannter Ausspruch von Johannes XXIII., der am 27. April 2014 heiliggesprochen wurde. Es mag anmaßend klingen, aber damit geht ein Kindheitstraum von Angelo Roncalli in Erfüllung, denn als Bub hatte er den kindlichen Entschluss gefasst, „ein Heiliger“ zu werden.

Sporschill von Reuters mittel 120Sporschill, Elia 170Pater Georg Sporschill hat mit seinen Sozialprojekten zahlreichen Straßenkindern in Rumänien, Moldawien und Bulgarien zu einem besseren Leben verholfen. Sein neues Projekt mit Romakindern in Siebenbürgen heißt Elijah, nach dem biblischen Propheten.

In Rumänien ist »Rabe« ein Schimpfwort für Roma, in der Bibel jedoch bringen die Raben dem Propheten Elijah Brot und Fleisch zum Überleben: Die Verachteten werden zu Lebensrettern.

Feinig Willib 1015 Imre 120Der Vorarlberger Autor und Theologe sowie Übersetzer Willibald Feinig hat den Sonnengesang von Francesco d'Assisi von 1225 neu übersetzt und einen Vers 9 hinzugefügt. Dabei leiteten ihn sprachliche Gründe der Übertragung und theologische Gründe. Die Erklärung finden Sie im Anschluss.