Prueller Jagenteufel Gunter 120pock johannPrüller Jagent G  Beichte neu 170Ein Autoren- und Herausgeberteam hat das Buch konzipiert, geschrieben und herausgegeben.

Dieses Buch möchte zur Wiederentdeckung der Beichte als christlicher Praxis - evangelisch wie katholisch - beitragen. Beichte ist ein Weg aus der Sackgasse persönlicher und gesellschaftlicher Schuld. Das Phänomen der Beichte sowohl in kirchlichen als auch in gesellschaftlichen, strafrechtlichen, politischen und therapeutischen Strukturen wird unter folgenden Gesichtspunkten vorgestellt: konkrete »Erfahrungsorte der Befreiung«, die therapeutische Dimension der Beichte aus rechtsethischer Perspektive, vergangenheitspolitische Brennpunkte im Spannungsfeld von Beichte, Versöhnung und Erinnerung (Südafrika, Ruanda), »Theologische Wegmarken«, Perspektiven für die Beichte als »Ökumenische Ermutigung«.

Schockenhoff Eb 120Schockenhoff  Chancen zur versoehnung die kirche und die wiederverheirateten geschiedenen 170Wenn Katholiken sich scheiden lassen, und für ihre neue Beziehung durch eine zivile Eheschließung Verantwortung übernehmen, sind sie zu Lebzeiten des ersten Partners von den Sakramenten, insbesondere von der Eucharistie und dem Sakrament der Buße, ausgeschlossen. Wenn sie dazu in einem kirchlichen Dienstverhältnis stehen, müssen sie mit einer Kündigung rechnen, weil ihre persönliche Lebensführung im Widerspruch zur Moralauffassung der katholischen Kirche steht. Doch Jesus verhielt sich anders zu den Menschen, er predigte Vergebung, nicht Ausschluss. Daher plädiert Schockenhoff für eine menschennahe Kirche, die in ihrer Praxis damit Ernst macht, dass vor Gott jeder Mensch Vergebung finden kann und dass das Wesen der Eucharistie die ausgestreckte Hand Gottes zur Versöhnung ist.

Trummer, auferstehung jetzt ostern als aufstand theologische provokationen 170Trummer Peter 300912 120Was bedeutet Ostern?

Die kirchliche Verkündigung tut sich oft schwer damit, dem Leben und Sterben Jesu einen erhebenden, aufrichtenden und aufrichtigen Sinn abzuringen. Oft kapituliert sie beim Thema der leibhaften Auferstehung, wenn in Predigten eher der Tod verharmlost, als unsere Gegenwart bestärkt wird. Zwar erscheint der Tod dann vielleicht nicht mehr so kränkend und definitiv, wenn nach einer unbestimmten Grabesruhe alles weitergehen soll wie gehabt, nur ?auf höherer Ebene?. Aber aus dem Schlaf der Sicherheit erwecken solche Beschwichtigungen die tote Christenheit bestimmt nicht, schreibt Peter Trummer in seinem Vorwort.

Gaisbauer, Ein Heiliger 170Viele Menschen beeindruckt die Unbekümmertheit von Franziskus. Sie vergleichen ihn mit Johannes XXIII.

„Papst kann jeder werden. Der beste Beweis bin ich“, lautet ein bekannter Ausspruch von Johannes XXIII., der am 27. April 2014 heiliggesprochen wurde. Es mag anmaßend klingen, aber damit geht ein Kindheitstraum von Angelo Roncalli in Erfüllung, denn als Bub hatte er den kindlichen Entschluss gefasst, „ein Heiliger“ zu werden.

Sporschill von Reuters mittel 120Sporschill, Elia 170Pater Georg Sporschill hat mit seinen Sozialprojekten zahlreichen Straßenkindern in Rumänien, Moldawien und Bulgarien zu einem besseren Leben verholfen. Sein neues Projekt mit Romakindern in Siebenbürgen heißt Elijah, nach dem biblischen Propheten.

In Rumänien ist »Rabe« ein Schimpfwort für Roma, in der Bibel jedoch bringen die Raben dem Propheten Elijah Brot und Fleisch zum Überleben: Die Verachteten werden zu Lebensrettern.

Feinig Willib 1015 Imre 120Der Vorarlberger Autor und Theologe sowie Übersetzer Willibald Feinig hat den Sonnengesang von Francesco d'Assisi von 1225 neu übersetzt und einen Vers 9 hinzugefügt. Dabei leiteten ihn sprachliche Gründe der Übertragung und theologische Gründe. Die Erklärung finden Sie im Anschluss.

Zulehner wordpress 120Zulehner, Entängstigt euch 170Der bekannte Wiener Pastoraltheologe und Werteforschen Paul M. Zulehner geht in seinem neuen Buch den Reaktionen der Menschen auf die zuströmenden Flüchtlinge ein. Es trägt den UNtertitel: "Die Flüchtlinge und das christliche Abendland"

Leitgöb, Bernhard Häring 170Bernhard Häring (1912–1998) war einer der bedeutendsten Moraltheologen des 20. Jahrhunderts. Statt wie viele seiner Vorgänger einen Katalog der Tugenden und vor allem der Sünden zu verfassen, sie zu bewerten und in verschiedene Kategorien einzuteilen, ging Häring vom Gebot der Liebe als Mittelpunkt aus.

Der Redemptoristenpater wollte eigentlich in die Mission. Aber schon wenige Monate nach seiner Priesterweihe beauftragte ihn 1939 sein Ordensoberer mit der „gründliche Erneuerung der Moral“. Angesichts der in der Kirche herrschenden totalitären und repressiven Stimmung keine leichte Aufgabe.

Waldmüller, Gemeinsam entscheiden 170Die Rechte Mitreden und Mitentscheiden zu können sind Wesenselemente unserer Gesellschaft und zeigen, wie ernst die Menschen genommen werden. So werden die Rechte heute nicht nur in der Gesellschaft verlangt, sondern selbstverständlich auch in der Kirche.