Zulehner, Auslaufmodell 170"Auslaufmodell, Wohin steuert Franziskus die Kirche?", so nennt sich das jünste Buch von Paul M. Zulehner

Auslaufen, das kann bedeuten: Es geht zu Ende mit der Kirche im nachchristlichen Europa. Nicht wenige Zahlen scheinen dafür zu sprechen. Franziskus steht für eine andere Art von Auslaufen: Das Schiff der Kirche soll aus dem Hafen der Selbstbeschäftigung auslaufen und an die Ränder des Lebens und der Gesellschaft gehen, zu denen, die vom Leben verwundet sind. Dafür steht er prophetisch ein und für ein solches Auslaufen will er die Kirche umbauen.

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Zulehner, Mitgift 170Paul M. Zulehner bedenkt in seiner Autobiografie der etwas anderen Art spirituell und theologisch das, was er freudig erlebt und dunkel erlitten hat. Seine Lebensgeschichte erscheint als roter Faden, an dem sich bedeutende gesellschaftliche wie kirchliche Themen der letzten Jahrzehnte entlangreihen. So wird seine Biografie zu einem Spiegel, in dem sich kirchlich und theologisch Engagierte wiederfinden und die jüngere Kirchengeschichte in einem manchmal überraschenden Licht betrachten können.

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Hamidullah, Muhammad 170Im Patmos-Verlag erscheint "Muhammad - Prophet des Islam. Sein Leben, sein Werk." Es wurde aus dem Französischen von Yusuf Kuhn übersetzt.

In vielen gesellschaftlichen und politischen Konflikten wird Gewalt religiös gerechtfertigt. Oft berufen sich die Gewalttäter auf den Koran und auf den Propheten Muhammad. In dieser bedrängenden Situation ist es umso wichtiger, Sachwissen und geprüfte Argumente ins Gespräch zu bringen.

Diese liefert der Völkerrechtler und Scharia-Gelehrte Muhammad Hamidullah in seinem Buch „Muhammad – Prophet des Islam“ (Patmos Verlag, Erscheinungstermin: 01.09.2015).

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Heine, Christen und Muslime im Gespräch 170Zu einem immer notwendiger werdenden Dialog zwischen Christen und Muslime haben Susanne Heine und Christoph Schwöbl mit Unterstützung durch Ömer Özsoy und Abdullah Takim ein umfassendes Buch mit dem Titel: " Christen und Muslime im Gespräch" herausgebracht. Es soll eine Verständigung über Kernthemen der Theologie erleichtern.

Das Buch ist im Gütersloher Verlagshaus erschienen, hat 384 Seiten, ISBN: 978-3-579-08179-3, Preis: € 29,99 [D] | € 30,90 [A] | CHF 39,90 * (* empf. VK-Preis)

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Drewermann, Jan Hus 170Jan Hus kritisiert das Machtstreben und die Habgier der Kirche seiner Zeit; er stellt Christus über das Papsttum. Beim Konzil von Konstanz wird seine Lehre verurteilt, 1415 wird er als Ketzer verbrannt.

Im Gespräch zwischen Jürgen Hoeren und Eugen Drewermann zeigt sich, wie überraschend aktuell der Wegbereiter Martin Luthers denkt. Er fordert eine Kirche auf Seiten der Armen, setzt auf Vernunft gegen den Aberglauben, gegenüber bloßem Gehorsam betont er den Wert der Gewissensentscheidung. So wird Geschichte bedeutsam für heute ein wichtiger Baustein zum Reformationsjubiläum

Drewermann Eugen, Jan Hus im Feuer Gottes. Impulse eines unbeugsamen Reformators im Gespräch mit Jürgen Hoeren. Patmos-Verlag, 1. Auflage 2015, Format 14 x 22 cm, 256 Seiten mit einigen s/w-Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag, Preis: 25 €, ISBN: 978-3-8436-0649-3

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Politi Marco Franziskus unter Woelfen 170Politi Marco ©privat kostenfrei 120Franziskus revolutioniert die Kirche. Und nicht nur die Kirche: Er meldet sich zu sozialen Fragen zu Wort, mischt sich politisch ein. Er ist das, was ein Papst sein soll: ein wacher Warner und mutiger Mahner. Dadurch macht er sich auch Feinde, innerhalb und außerhalb des Vatikans. Und so wird eine Frage immer drängender: Kann der Papst diesen entscheidenden Kampf um die Reform und die Zukunft der Kirche gewinnen?

Verlag Herder: Format: 12,5 x 20,5 cm, ca. 224 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag; ISBN 978-3-451-34286-8

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Hände betend 150Fürbittgebet am 7. Juni 2015 (zu Mk 3,20-35)

Er ist verrückt.
Er ist von Sinnen, sagten die leiblichen Brüder von Jesus, als sie sahen wie er mit seinen Reden und Forderungen Menschenmassen bewegte, aber sich selbst die Feindschaft des Establishments und der Priester zuzog.

Von Sinnen, sind wir das nicht alle, die sich seit damals um ihn drängen, ihm zuhören, wenn er versucht uns das Unbegreifliche, das er Gott nennt, begreiflich zu machen. Gott, lass uns trotzdem Sinn darin finden.
Gott wir bitten dich.

Schriffl, Marmeladebrot und Zwetschenkuchen, Neue Psalmen Rüchseite 170Schriffl, Marmeladebrot und Zwetschenkuchen, Neue Psalmen 170Der weit über Münchendorf bei Wien hinaus bekannte Diakon Helmut Schriffl hat nun in Pension sein viertes Buch, bestehend aus Psalmen in heutiger Sprache geschrieben. Er weiß, dass die Menschen heute den Strom des Gebets zu oft hinter sich lassen, weil ihnen die Spache veraltet erscheint. Schriffls Anliegen ist es, einen Gebetsausdruck zu finden, der "einerseits die Zerissenheit unserer heutigen Welt und andererseits die Vollkommenheit unserer Sehnsucht zum Ausdruck bringen kann", wie er im Vorwort schreibt.

Auch wenn die Sprache noch nicht so abgerundet ist wie in Psalmen, die schon seit Jahrtausenden gebetet wurden, so sind seine Worte so etwas wie gegen den Strom der Zeit gebürstet.

"Marmeladebrot und Zwetschkenkuchen" ist im Eigenverlag erschienen. Es sind 50 Psalmen auf rund 60 Seiten. Sie können das Büchlein unter dieser e-mail-Adresse (h.schriffl[at]gmx.at) direkt beim Autor um 7 € + Versandkosten bestellen.

Kolb Anton, Bishofssynode 170Kolb Anton, Schreiben 170Anton Kolb hat die Bischofsynode 2014 analysiert und daraus 10 Gebote formuliert, die dem Bischofstreffen im heurigen Herbst Richtung geben und vor allem zu klaren Ergebnissen führen soll. Der em. Grazer Religionsphilosoph hat auch diesmal eine klare Sprache gewählt um seinen Gedanken deutlich Ausdruck zu verleihen.

Sein Blick geht nicht nur klar vom Zweiten Vatikanum aus, sondern zielt auf eine Theologie, die mit dem Verstand der Menschen im 21. Jahrhundert in Einklang gebracht werden kann. Seine Analyse hat er dem Bischof von Rom ebenso geschickt wie dem Generalsekretär der Bischofssynode, den Vertretern Österreichs, Christoph Kardinal Schönborn und Benno Elbs, sowie dem Schweizer Bischof Marküs Büchel wie auch den Deutschen Vertretern, Reinhard Kardinal Marx und dem Dresdner Bischof Heiner Koch.

Ebenso die Schreiben an die Bischöfe sowie deren Antworten macht Kolb zugänglich. Beide Publikationen können Sie unter anton.kolb[at]uni-graz.at kostengünstig erhalten.