Kolb Anton, Bishofssynode 170Kolb Anton, Schreiben 170Anton Kolb hat die Bischofsynode 2014 analysiert und daraus 10 Gebote formuliert, die dem Bischofstreffen im heurigen Herbst Richtung geben und vor allem zu klaren Ergebnissen führen soll. Der em. Grazer Religionsphilosoph hat auch diesmal eine klare Sprache gewählt um seinen Gedanken deutlich Ausdruck zu verleihen.

Sein Blick geht nicht nur klar vom Zweiten Vatikanum aus, sondern zielt auf eine Theologie, die mit dem Verstand der Menschen im 21. Jahrhundert in Einklang gebracht werden kann. Seine Analyse hat er dem Bischof von Rom ebenso geschickt wie dem Generalsekretär der Bischofssynode, den Vertretern Österreichs, Christoph Kardinal Schönborn und Benno Elbs, sowie dem Schweizer Bischof Marküs Büchel wie auch den Deutschen Vertretern, Reinhard Kardinal Marx und dem Dresdner Bischof Heiner Koch.

Ebenso die Schreiben an die Bischöfe sowie deren Antworten macht Kolb zugänglich. Beide Publikationen können Sie unter anton.kolb[at]uni-graz.at kostengünstig erhalten.

Immer wieder wird die Bedeutung des "Alten Testaments" in Frage gestellt. Gilt doch heute "alt" als überholt, erneuerungsbedürftig, nicht mehr zeitgemäß.Trotzdem weisen Theologen und mit Jan Assmann ein namhafter Kultur und Religionswissenschaftler darauf hin, dass gerade das "Alte Testament", die jüdische Bibel, ein zentrales Fundament ist.

In Zweiter Auflage ist nunmehr das Buch Exodus im C.H.Beck Verlag erschienen.

Assmann, Jan, "Exodus, Die Revolution der Alten Welt", Verlag: C.H.Beck, 2. Auflage 2015., 493 Seiten mit 40 Abbildungen, in Leinen, ISBN 978-3-406-67430-3, auch als E-Book lieferbar, Preis: 30,80 €

Kolozs Martin, Reinhold Stecher 170Kolozs Martin 150Schon wieder ein Stecher-Buch werden manche sagen. Doch das neue Buch von Martin Kolozs ist anders. Bisherige Bücher waren von Reinhold Stecher. Das nunmehrige spürt der Person des Innsbrucker Bischofs nach.

Auferst Jesus, Dom zu Mainz 120 Oosterhuis Huub 120Nachstehend finden Sie eine Hymne der Osternacht. Sie wird in der Osternacht in der Wiener Pfarre Hl. Klaus von Flüe / Machstraße vorgetragen. Ihr Autor ist Hoop Oosterhuis. Ins Deutsche übersetzt hat sie Peter Pawlowsky. Ein wenig nachbearbeitet wurde sie in der Pfarre.

Es ist wunderschön, sie in einer halbdunklen Kirche von einer wunderbaren Interpretin wie Monika Bürkner zu hören.

Es geht um die Zusage, Jesus Christus lebt!

Ich glaube an Gott, der die Entwicklung von uns Menschen, unsere Welt und des ganze Universums angestoßen hat.
Er hat uns das Leben in Fülle verheißen, wenn wir seine Liebe annehmen.
Doch wir Menschen haben oft nicht auf ihn gehört, wollten selbst wie Gott sein.
Durch diese Sünde und ihre Folgen haben wir uns von Gott entfernt und schuldhaft Gewalt in die Welt gebracht.

Irland 150Irischer Segen

Nicht, dass keine Wolke Deinen Weg überschatte,
nicht, dass Dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei.

Nicht, dass Du niemals bereuen müsstest;
nicht, dass Du niemals Schmerzen empfinden solltest.

Nein, das wünsche ich Dir nicht.

Mein Wunsch für Dich lautet:

Kann Religion unschuldig sein?

Adolf Holl begibt sich auf eine Zeitreise in Geisteswelten. Er sucht nach Passagen zwischen der realen und der Schattenwelt. Fündig wird er in Indien, dem Sehnsuchtsort so vieler Sinnsucher. Sie treffen dort auf das, was der Westen verloren hat – aber auch auf Blutiges, Blutrünstiges, ja auch das Böse schlechthin: auf Lord Shiva, die Göttin Kali und auf den wiedergeborenen Hitler … Wie ein Entdecker fremder Kontinente erforscht Holl die Berührungspunkte der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, von westlichem Denken und östlicher Weisheit, von Herrschern und Propheten. Eine Einladung zu einer Expedition durch die unendlichen Weiten der Religionen.

Adolf Holl feiert am 13. Mai 2015 seinen 85. Geburtstag

Schreiner Wolfgang 100

Mit der Evolutionstheologie hat sich der Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schreiner zehn Jahre lang mit vielen Humanwissenschaftlern und Theologen auseinandergesetzt. Seine Ergebnisse hat er nunmehr in einem Buch mit dem Titel "Göttliches Spiel" veröffentlicht. Dazu hielt Schreiner auch schon mehrere Vorträge. Einen davon können wir in diesem Video anbieten.

Mehr über das Buch können Sie hier lesen. Sie können das Buch auch dort erwerben.

"Es gibt in der Kirche nichts, was immer schon so war", sagt Hubert Wolf in einemInterview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Tief unten in den Kellern der Kirchengeschichte, verborgen selbst für die meisten Historiker, liegen jahrhundertealte Traditionen begraben, von denen die Kirche heute nichts mehr wissen will. Hubert Wolf steigt mit archäologischem Spürsinn hinab in diese Krypta.

Dort entdeckt er Frauen mit bischöflicher Vollmacht, Laien, die Sünden vergeben, eine Kirche der Armen – und andere Traditionen, die heute wieder aktuell werden könnten.