bommer menschenfreundliche gott kl Josef Bommer war der erste Professor für Pastoraltheologie an der Universität Luzern. Inzwischen ist er 90 Jahre alt. Im vorliegenden Buch spricht er mit Anton Ladner über die Stationen seiner beruflichen und geistlichen Entwicklung. Stets in enger Bindung an seinen Glauben, urteilt er differenziert über die letzten Jahrzehnte, die innerhalb und außerhalb der Kirche immer wieder von Aufbruchsfreude, dann wieder von Enttäuschung und unerfüllter Hoffnung geprägt sind. Wie ein roter Faden zieht sich die Suche nach einem tragfähigen Gottesbild durch sein Leben als Theologe, Seelsorger und Lehrer. Sein Ziel: ein menschenfreundlicher Gott.

mettnitzer steh auf und geh kl „Alles Fließt, nichts besteht“. Ein Satz des griechischen Philosophen Heraklit beschreibt sowohl unseren Lebensweg als auch den Erfahrungsschatz den wir in der Bibel finden.

Arnold Mettnitzer, Priester und Psychotherapeut, führt die Leser in seinem neuen Buch von Beispielen aus den ersten Testament und Schlüsselstellen des Neuen Testaments zum je eigenen Lebensweg. Dabei rührt er an und legt er die ermutigende Kraft biblischer Texte frei, die ihre therapeutische Wirkung entfalten. Mettnitzer theologisiert nicht und therapiert nicht.

chocholka pflichtzoelibatpriesterehe klHans ChocholkaPflichtzölibat – Priesterehe, Der unheilvolle Einfluss der Gnosis auf die kirchliche Sexualmoral

Der Verfasser dieses Buches, selber Priester und Ordensmann in der r.k.Kirche, beschreibt im Anhang seines Werkes eindrucksvoll seinen Werdegang zum Priestertum und zur Ehe. Dieser Werdegang ist ein symptomatisches Beispiel für verfehlte Berufsberatung. Er wollte Priester werden.

wieghaus ruegenberg zeitreise kl „Man müsste es beweisen können“, denkt Lukas, als der Pfarrer in der Vorbereitung auf die Erstkommunion von der wundersamen Brotvermehrung erzählt – und plötzlich sind er und sein Freund Marco mitten drin. Sie erleben, wie Jesus den Zöllner Levi daheim besucht, wie er einen Gelähmten heilt und Kinder segnet. Bei der Brotvermehrung werden auch sie satt – und jeder steckt sich noch ein Stück Brot in die Hosentasche.

mantel albert strukturen in der kirche kl Der römische Zentralismus steht in ständiger Kritik. In dem kleinen Taschenbuch behandelt der im Ruhestand befindliche Schweizer Pfarrer Fragen der Strukturen, Ämter und Gottesdienstformen in unserer Kirche. Mit jeweils kurzem geschichtlichen Aufriss spricht er die entscheidenden Wendepunkte an.

hring versuchung fundamentalismus kl Hermann Häring Für Hermann Häring ist die christliche Botschaft wichtiger denn je. Deshalb analysiert der in den Niederlanden emeritierte deutsche Dogmatiker die in den Amtsstuben der Kirchenleitung vorherrschende Theologie. Er zählt zu einem der schärfsten und hervorragenden Kritiker. Seine Kritik ist stets sachbezogen, mit einer Fülle von Argumenten unterlegt und nicht die Person vernichtend.

boberski bruckmoser weltmacht kl Heiner BoberskiJosef Bruckmoser Zwei erfahrene Journalisten, ein Theaterwissenschafter und Anglist und ein Theologe, haben gemeinsam ein Buch über Religionen im 21. Jahrhundert geschrieben. Beide verfügen nicht nur über persönliche Erfahrungen mit Religion sondern haben vielfältige Zahlen und Fakten zum Thema zusammen getragen. In je sechs eigenen und einem gemeinsamen Kapitel welche Zukunft die Religionen im besonderen die christliche Religion in Europa hat. Mit konkreten Daten versetzen sie die Leser in die Lage selbst die Situation mit eigenem Wissen und eigener Erfahrung zu erweitern und zu beurteilen.

politi marco benedikt kl Marco Politi Franz Josef Weißenböck „Benedikt. Krise eines Pontifikats“ ist die deutsche Ausgabe des im Vorjahr erschienenen Buchs von Marco Politi überschrieben. Seit dem 11. Februar, als Benedikt XVI. im Konsistorium seinen Rücktritt per Ende Februar ankündigte, ist aus Politis Buch die Bilanz des krisenhaften Ratzinger-Pontifikats geworden.

Marco Politi ist im Zusammenhang mit dem Papst-Rücktritt durch Interviews im Fernsehen auch in Österreich weithin bekannt geworden. An den vatikanischen Vorgängen Interessierten war der Journalist schon vorher als profunder Kenner des Vatikans bekannt. Auch in seinem jüngsten Buch erweist er sich als solider Analyst und Interpret der Vorgänge im kleinsten Staat der Welt, von wo aus die größte Glaubensgemeinschaft gelenkt – naja, nicht mehr wirklich gelenkt wird. Auf über 500 Seiten macht Politi verständlich, warum im Ratzinger-Pontifikat der zentralistische Anspruch der römischen Kurie und der überzogene Macht- und Geltungsanspruch des obersten Hirten der katholischen Kirche immer weniger durchsetzbar scheint und die einst vielfach drückende Macht erodiert.

kraus g die kirche gemeinschaft des hails kl Georg Kraus Der emeritierte Bamberger Dogmatiker Dr. Georg Kraus legt hier eine umfassende Ekklesiologie vor, wie sie vom letzen Konzil intendiert wurde. Er scheut nicht davor zurück, Position zu beziehen, so z. B. begründet er schlüssig, dass dieses Konzil eindeutig einen Paradigmenwechsel von einer hierarchischen zu einer Communio-Ekklesiologie beabsichtigte (S. 201-220), auch wenn in den Konzilstexten Doppeldeutigkeiten zu finden sind.